Bevor wir mit dem Anbau von Paprika beginnen, schauen wir uns ihre Krankheiten an und lernen, wie wir Saatgut, Setzlinge und ausgewachsene Pflanzen vor Krankheiten schützen können, um eine gute Ernte zu Hause zu sichern. Lernen wir also mehr über Paprikakrankheiten und wie man sie bekämpft, sehen wir uns Fotos an und seien wir vorbereitet, um zukünftige Misserfolge zu vermeiden.
Paprika ist eine empfindliche Kulturpflanze, und von dem Moment der Pflanzung bis zur Ernte lauern allerlei Gefahren auf sie. Fangen wir also ganz von vorne an – mit der Bodenvorbereitung und dem Pflanzen der Setzlinge.
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Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung
• Samen: Vor dem Einpflanzen sollten die Samen unbedingt in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht werden.
• Boden: Bei der Behandlung mit Fitosporin kann man auch Alirin-B, Wasser mit Kaliumpermanganat, verwenden.
• Sämling Wenden Sie die oben genannten Behandlungen nach dem Pflanzen erneut an, besprühen Sie den Boden damit und behandeln Sie die ausgewachsenen Pflanzen anschließend alle ein bis zwei Wochen. Auch Sämlinge gedeihen besser, wenn Sie sie mit „Zaslon“ behandeln. Dieses Mittel hilft zudem, Krankheiten und Schädlinge aller Art auch an ausgewachsenen Pflanzen zu bekämpfen.
• Ausgewachsene PflanzenZusätzlich zu den oben genannten Präparaten empfiehlt sich das Besprühen mit Fitosporin und einer Kaliumpermanganatlösung.
All diese Maßnahmen helfen Ihnen, Ihre Pflanzen vor Krankheiten zu schützen und eine gute Ernte zu erzielen. Hier noch einige weitere Tipps: Pflanzen Sie nicht zu dicht, gießen Sie sparsam, und Ihre Paprika werden prächtig und gesund gedeihen.
Krankheiten und ihre Bekämpfung
Werden nicht rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergriffen, müssen Sie Ihre Kenntnisse in der Krankheitsbekämpfung verbessern. Sehen wir uns die bekannten Paprikakrankheiten, die Risiken für Ihre Gartentiere und deren schnelle Behandlung genauer an. Am wichtigsten ist es, die Krankheit frühzeitig zu erkennen.
Bakterielle Erkrankungen
Von dieser Vielfalt an Paprikakrankheiten lassen sich die schlimmsten wie folgt nennen:
BakterienkrebsDiese Krankheit befällt Pflanzen besonders schnell, wenn sie dicht beieinander stehen, die Luftfeuchtigkeit hoch und das Wetter heiß ist. Wenn Sie also Paprikapflanzen dicht gepflanzt haben, es brütend heiß ist und Sie zu viel gießen, kann sich die Krankheit innerhalb weniger Tage entwickeln. Die Blätter werden braun und fallen ab, sobald Sie die Pflanze schütteln.
Vorbeugend: Behandlung empfindlicher Sämlinge mit Fitoflaive-300 und Eintauchen der Wurzeln in die Lösung.
Bakterienfäule Es verursacht Wasserflecken auf den Blättern, geht mit einem üblen Geruch einher und dringt schnell in das Gewebe ein und schädigt es.
Kontrollmaßnahmen: Verwendung von Fitosporin-M.
Viruserkrankungen
Mosaik: äußert sich in Blattflecken, einem sehr hartnäckigen Virus, der jahrzehntelang in Pflanzenresten überlebt.
Bekämpfungsmaßnahmen: Zur Vorbeugung sollten die Samen mit Natriumhydroxid behandelt werden; bereits erkrankte Pflanzen müssen vernichtet werden.
Pilzerkrankungen
Weiß- und Graufäule: - Beide Krankheiten werden mit Asche, Kohlenstaub, Kalk und kupferhaltigen Präparaten behandelt.
KrautfäuleTomaten und Paprika sind besonders anfällig für diese Krankheit, die oft die Hälfte der Ernte vernichtet. Hohe Luftfeuchtigkeit, insbesondere in Verbindung mit kalten Nächten, begünstigt dies.
Behandlung: Bordeauxbrühe, eine Behandlung mit Mitronidazol kann die Ernte retten.
Falscher MehltauDas Blatt ist mit Flecken bedeckt, sein Inneres ist mit weißen Flaum bedeckt, die Pflanze entwickelt sich nicht und stirbt ab.
Kontrollmaßnahmen: Die Behandlung mit „Oxhom“ erzielt gute Ergebnisse, ebenso die Anwendung von „Kuproksat“.
Sämlingskrankheiten
Wenn Sie mit der Anzucht von Paprikasämlingen beginnen, können folgende Probleme auftreten:
SchwarzbeinVom Stängelansatz her verfärbt sich die Pflanze schwarz und beginnt zu faulen. Dies kann durch ein Virus im Boden, dichte Bepflanzung oder hohe Luftfeuchtigkeit verursacht werden.
Bekämpfungstipps: Das Medikament „Previkur“ hilft, ebenso die Behandlung der Samen mit Kaliumpermanganat.
Schwarzer Fleck. Eine bakterielle Erkrankung, die wiederum durch hohe Luftfeuchtigkeit und beengte Pflanzverhältnisse begünstigt wird. Sobald sich beide Bedingungen stabilisieren, erholen sich die Pflanzen oft wieder und gleichen Wachstum und Blattqualität aus.
Wir haben nur einige der häufigsten Krankheiten behandelt, wie man sie erkennt und behandelt und welche vorbeugenden Maßnahmen Sie ergreifen können, um Ihre Ernte zu schützen und eine reiche Ernte zu sichern. Wenn Sie all diese Punkte berücksichtigen, werden Sie robuste Pflanzen anbauen, die den verschiedenen Viren und Pilzen, die sie befallen, widerstehen können, und im Herbst eine reiche Ernte einfahren.
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Hallo. Die Blätter und das Laub meiner Paprikapflanzen sind gesund, aber die Früchte sehen aus, als wären sie mit kochendem Wasser oder Säure übergossen worden. Zu Beginn der Krankheit ist der Säurefleck deutlich sichtbar, dann verfärben sich die Früchte braun und die Fruchtwände werden sehr dünn. Die Krankheit schreitet sehr schnell voran. Können Sie mir sagen, welche Behandlungsmöglichkeiten es dafür gibt?