Natürlich ist es viel vorteilhafter, die Krankheiten verschiedener Nutzpflanzen und deren Vorbeugung zu kennen, als sie später behandeln zu müssen. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld über Krankheiten von Gewächshaus-Auberginen (Fotos) und deren Behandlung zu informieren. Diese Informationen sollten bereits bei der Aussaat eingeholt werden, da die Vorbeugung typischerweise in diesem Zeitraum erfolgt.
Es ist nicht immer möglich, festzuhalten unter Kontrolle Jede Ernte. Manchmal, selbst während der Blütezeit oder der Fruchtreife, bemerkt ein Gärtner, dass mit seinen Auberginen etwas nicht stimmt. In diesem Fall ist es wichtig, die zugrunde liegende Krankheit zu verstehen und zu wissen, wie man sie schnell heilen kann.
Auberginenkrankheiten im Gewächshaus: Fotos und Behandlung (Video, Fotos, Tipps)
Schwarzbein
Diese Krankheit wird durch einen Pilz verursacht. Sie ist leicht zu erkennen, da sich der Wurzelhals der Pflanze dunkel verfärbt und zusammenzieht. Oft ist auch ein grauer Belag auf den dunklen Pflanzenteilen sichtbar. Bei starkem Befall welkt die Pflanze aufgrund des Absterbens der Wurzeln rasch. Bei hoher Luftfeuchtigkeit breitet sich die Schwarzbeinigkeit schnell aus und befällt den Boden, wodurch sie eine Gefahr für andere Pflanzen im Gewächshaus darstellt.
Was zu tun?
Bei der Anzucht im Gewächshaus muss die Erde vollständig ausgetauscht werden. Ist dies technisch nicht möglich, ist eine Desinfektion erforderlich. Diese erfolgt mit 200 Gramm Bleichmittel auf zehn Liter Wasser. Eine kranke Pflanze kann nicht gerettet werden und muss sofort entfernt werden.
Schwarzer Fleck (bakteriell)
Wie der Name schon sagt, wird diese Krankheit durch Bakterien verursacht. Auberginen, die im Freien oder in Innenräumen angebaut werden, sind gleichermaßen anfällig für Schwarzfleckenkrankheit. Die Flecken sind an den grünen Pflanzenteilen sichtbar und können jederzeit während der Wachstumsperiode auftreten. Es bilden sich dunkle Flecken auf den grünen Teilen, die allmählich größer werden. Anfangs sind sie nur 2 mm groß, können aber später bis zu 6 cm erreichen.
Wenn eine junge Pflanze von Bakterienbrand befallen wird, stirbt sie höchstwahrscheinlich ab. Überlebende Pflanzen bilden zwar Früchte, diese sind jedoch klein und von minderer Qualität. Bei Temperaturen um 25–30 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus breitet sich Bakterienbrand besonders schnell aus. Der Erreger bleibt auf den Samen. Wussten Sie das? Wie man Muttermale in seiner Datscha auf einfache Weise loswird?
Was zu tun?
Die Fruchtfolge muss fachgerecht durchgeführt werden. Das bedeutet, alle Pflanzenreste während der Ernte zu vernichten. Dies gilt insbesondere für selbst gezogenes Saatgut. Dieses sollte nur von gesunden, kräftigen Pflanzen stammen. In der zweiten Saison sind die Pflanzen noch stärker betroffen als in der ersten. Die Behandlung besteht darin, befallene Auberginen zu entfernen und den Boden zu desinfizieren.
Krautfäule
Eine weitere Viruserkrankung, die Auberginen in Gewächshäusern befällt (siehe Foto), deren Behandlung wir weiter unten besprechen werden. Sie verursacht rostbraune Flecken auf Blättern, Früchten und Stängeln. Bei feuchtem Gewächshaus bildet sich oft ein weißer Belag auf den Blattunterseiten. Hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Fäulnis, während trockene Luft die Pflanze lediglich austrocknet. Plötzliche Temperaturschwankungen und Kälte begünstigen die Krautfäule.
Was zu tun?
Sie benötigen eine 0,2%ige Kupfersulfatlösung, deren Wirkung durch ein anderes kupferhaltiges Produkt neutralisiert werden kann. Besprühen Sie die Pflanze abends. Die Krankheit kann unabhängig von der Jahreszeit auftreten. Vermeiden Sie chemische Spritzmittel, da diese die reifen Früchte für Menschen giftig machen können.
Auberginen lassen sich auch mit Knoblauchaufguss gegen Krautfäule behandeln. Geben Sie eine Tasse zerdrückten frischen Knoblauch in drei Liter Wasser. Lassen Sie den Aufguss zehn Tage ziehen, verdünnen Sie ihn dann im Verhältnis 1:1 mit Wasser und besprühen Sie die Pflanzen damit.
Weißfäule
Eine weitere Pilzerkrankung, die betreffen kann Auberginen in GewächshäusernDie Läsionen sind weiß und ähneln einem Belag, der zunächst am oberen Teil des Stängels auftritt. Mit der Zeit bilden sich harte Sklerotien, die die Nährstoffversorgung bestimmter Pflanzenteile unterbrechen. Schließlich welkt die Aubergine und vertrocknet. Die Krankheit tritt meist kurz nach der Pflanzung bei kühlen Lufttemperaturen auf. Sie ist durch ein lokal begrenztes Befallsmuster gekennzeichnet. Auch die Früchte können betroffen sein, weich und wässrig werden und einen weißen Belag aufweisen.
Was zu tun?
Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass weder Erde noch Luft zu viel gegossen werden. Auberginen sollten regelmäßig gereinigt werden, wobei beschädigte Stängel, Blätter und Früchte entfernt werden. Betroffene Stellen können mit Kreide oder Baumharz behandelt werden. Kranke Pflanzen sollten mit warmem Wasser gegossen werden.
Wenn Sie die häufigsten Krankheiten von Auberginen im Gewächshaus kennen (siehe Fotos) und diese rechtzeitig behandeln, können Sie den Großteil Ihrer Ernte retten. Denken Sie außerdem daran: Vorbeugung ist der beste Schutz, und zwar schon vor der Aussaat. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Gartensaison!

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