Die Hybridgurke „Break F1“ ist eine selbstbefruchtende Sorte, die vom russischen Unternehmen „Gabrish“ entwickelt wurde. Eine Beschreibung des Gemüses ist im Einheitlichen Staatsregister enthalten. Sie kann sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland ausgesät werden. Erfahrungsberichte von Gärtnern bestätigen die Eigenschaften der Sorte und legen nahe, dass die erste Ernte 40–45 Tage nach der Keimung möglich ist. Die Sorte „Break F1“ kann sowohl für den Eigenbedarf als auch für den späteren Verkauf angebaut werden. Auf dem Foto ist eine reife Frucht zu sehen.
Merkmale der Sorte
Diese mittelfrühe Hybride zeichnet sich durch mäßige Verzweigung aus. Jeder Strauch bildet wenige Blätter. Die meisten Nährstoffe fließen in die Fruchtentwicklung. Die mittelgroßen, dunkelgrünen Blätter haben eine glatte Oberfläche. Gärtner achten auf die große Anzahl an Fruchtknoten an den Sträuchern. Regelmäßige und reichliche Wurzeldüngung trägt zu einem höheren Ertrag bei. Weitere Merkmale der Hybridsorte „Break F1“:
- korrekte zylindrische Form der Frucht;
- Die Oberfläche der Gurke ist mit vielen mittelgroßen Warzen bedeckt;
- Das durchschnittliche Gewicht einer reifen Frucht beträgt nicht mehr als 100 g;
- Die Länge überschreitet nicht 10-12 cm;
- Die dünne Haut ist mit kaum wahrnehmbaren seitlichen Streifen bedeckt;
- häufige, ausgeprägte Prolaps;
- knuspriges Fleisch;
- Standardgeschmack ohne Bitterkeit;
- Immunität gegen Echten Mehltau und Falschen Mehltau Wurzelfäule.
Die Gurkensorte "Break F1" eignet sich für Salate und zum Schneiden, zum Einlegen und Einmachen.
Anzuchtmethoden für Sämlinge und Nicht-Sämlinge
Die Wahl der Pflanzmethode für die Hybridsorte „Break F1“ hängt von der Erfahrung des Gärtners und dem lokalen Klima ab. Bei unbeständigem Wetter empfiehlt sich die Anzucht aus Sämlingen. Diese Methode ermöglicht auch in kälteren Regionen eine reiche Ernte, erfordert jedoch mehr Zeit für das Pflücken und Umpflanzen. Die Sämlinge werden zunächst in geräumige Töpfe mit einem nährstoffreichen Substrat gesetzt. Dieses ist im Gartenfachhandel erhältlich. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
- Die Sämlinge werden in vorbereitete Töpfe umgepflanzt;
- Die Pflanzen werden gegossen und mit Folie abgedeckt;
- Alle zwei bis drei Tage werden die Sämlinge gegossen, nachdem sichergestellt wurde, dass die Feuchtigkeit aus dem Boden vom Strauch aufgenommen wurde;
- Die Pflanze kann nach 25 Tagen an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden, nachdem man sich vergewissert hat, dass die Bodentemperatur konstant über +12 °C + +14 °C liegt.
Zwei Tage vor dem Auspflanzen der vorbereiteten Setzlinge im Gewächshaus wird der Boden umgegraben und aufgelockert. Der pH-Wert wird überprüft. Er sollte zwischen 6 und 7 liegen, sonst wurzeln die Pflanzen nicht an.
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In warmen Klimazonen wird die Aussaat angewendet. Das Saatgut wird gekauft und anschließend desinfiziert. Ein dreistündiges Einweichen in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung tötet mögliche Krankheitserreger ab. Im zweiten Schritt werden die Samen in eine gesättigte Salzlösung getaucht. Samen, die innerhalb von 25–30 Minuten auf den Boden sinken, können verwendet werden. Diejenigen, die an die Oberfläche steigen, werden aussortiert. Im dritten Schritt werden die ausgewählten Samen 12 Stunden lang in einem Wachstumsstimulator eingeweicht.
Die Anzucht aus Samen erfordert weder viel Erfahrung noch Fachwissen. Die Aufgabe des Gärtners besteht darin, die Samen vor Temperaturschwankungen zu schützen, regelmäßig zu düngen und mäßig zu gießen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die Ernte im Freiland – anders als im Gewächshaus – länger dauert, bis sie nach ein bis zwei Wochen erfolgt. Sicherheitshalber können die vorbereiteten Samen zunächst in Anzuchttöpfen mit Torfsubstrat ausgesät werden. Dort verbleiben sie 14 bis 16 Tage. Der nächste Schritt ist dann:
- Die Tiefe jedes Lochs beträgt 5-8 cm;
- Der Reihenabstand variiert je nach Größe des Beetes zwischen 15 und 30 cm;
- Wenn wenig Platz vorhanden ist, werden die Samen schachbrettartig ausgesät;
- Der Landeplatz sollte vor Zugluft geschützt sein;
- Die Hybridsorte "Break F1" liebt Licht, daher ist ohne ausreichend Sonne keine gute Ernte möglich.
Unmittelbar nach der Aussaat werden die Samen so tief in die Erde eingegraben, dass sie mit dem umliegenden Erdreich abschließen. Das Gießen ist der letzte Schritt beim Pflanzen.
Agrartechnische Empfehlungen
Die regelmäßige Kontrolle des Feuchtigkeitsgehalts gewährleistet ein gesundes Wurzelsystem. Führen Sie vor jedem Gießen einen kleinen Test durch: Stecken Sie einen trockenen Holzspieß 10–15 cm tief in die Erde. Ist die Erde feucht, gießen Sie nicht. Die empfohlene Gießhäufigkeit für die Hybridsorte „Break F1“ beträgt alle 2–3 Tage. Bei Trockenheit gießen Sie alle 1–2 Tage. Gießen Sie am besten früh morgens oder abends, wenn die Sonne ihren Höhepunkt überschritten hat. Lockern Sie die Erde nach jedem Gießen mit zimmerwarmem Wasser leicht auf. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Wurzeln verbessert.
Die Mindestdauer des Tageslichts beträgt 12 Stunden. Ist dies nicht möglich, wird die Hybridsorte „Break F1“ im Gewächshaus angebaut. Dort werden Tageslichtlampen installiert. Der dritte Aspekt betrifft … OberflächenbehandlungIn gemäßigten Klimazonen genügen zwei bis drei Nährstoffgaben während der Vegetationsperiode. In heißen Regionen wird die Düngung mit der Bewässerung kombiniert. Dabei kommen komplexe Düngermischungen zum Einsatz.
Sämlinge sind durch Krankheiten und Schädlinge bedroht.
Gärtner neigen oft zu Extremen. Manche glauben, das Gemüse sei ausreichend resistent gegen Schädlinge und Krankheitserreger. Gegner hingegen bestehen darauf, die Pflanzen müssten mit allerlei Chemikalien besprüht werden, um sie zu schützen. Beide Seiten irren sich. Die Hybrid-Sorte besitzt zwar eine gute Immunität, doch das ist kein Grund, auf vorbeugende Maßnahmen mit biologisch aktiven Substanzen zu verzichten. „Break F1“ nimmt, wie jede andere Gurke auch, aktiv Nährstoffe aus dem Boden auf. Bei einem Überschuss an Pestiziden schmecken die Früchte nicht.
Sämlinge sind anfällig für Pilzkrankheiten. Überwässerung, die zu Wurzelfäule führen kann, begünstigt diese. Ein plötzlicher Kälteeinbruch oder die Verwendung von minderwertigem Pflanzgut können die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen ebenfalls beeinträchtigen. Eine vorbeugende Behandlung der Sämlinge mit Bordeauxbrühe vier- bis sechsmal während der Wachstumsperiode hilft, dem vorzubeugen. Das Risiko eines Insektenbefalls lässt sich durch das Aussetzen von Marienkäfern verringern.
Rezensionen
Wladimir
Ich ernte die Früchte sofort. Je länger sie am Strauch hängen, desto schlechter schmecken sie. Ich lagere sie in Kisten im Keller. Dort verteile ich sie gleichmäßig und decke sie ab.
Veronica
Eine gute Sorte für gemäßigte bis warme Klimazonen. Hitze und Kälte verringern die Überlebensrate. Ich dünge die Sämlinge mit stickstoffhaltigen Düngemitteln. Ich verwende 2,5 kg pro Quadratmeter.
Pauline
Ein Nachteil dieser Sorte ist, dass man die Samen nicht selbst gewinnen kann. Sie müssen immer gekauft werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass bereits geringfügige Änderungen der Luftfeuchtigkeit oder der Lichtverhältnisse das Wachstum der Pflanze sofort verlangsamen.
Die Hybridsorte „Break F1“ ist das Ergebnis der Züchtungsarbeit russischer Botaniker. Dieses Gemüse benötigt keine Insektenbestäuber und eignet sich daher sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland. Die erste Ernte erfolgt 42–45 Tage nach der Keimung. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 9–10 kg pro Quadratmeter. Diese Sorte eignet sich zum Einmachen, für Salate und zum Einlegen. Sie wird für den Eigenbedarf angebaut, da die Früchte nur eine kurze Haltbarkeit haben und nicht für den kommerziellen Verkauf geeignet sind.

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