Nur wenn die Bewässerung reibungslos funktioniert, können sich die kleinen Setzlinge schnell an ihrem neuen Standort etablieren, rasch wachsen und ihre erste Ernte bringen. Es ist erwähnenswert, dass die Bewässerung während Tomatenanbau im Gewächshaus Der Wasserbedarf kann je nach Entwicklungsstadium der Pflanze variieren. Während der Wachstumsphase muss der Boden beispielsweise sehr häufig befeuchtet werden, später kann die Bewässerungshäufigkeit reduziert werden. Auch während der Blütezeit und der ersten Fruchtbildung ist eine sorgfältige Bewässerung wichtig.
Wenn Gärtner einfache Pflegehinweise für Jungpflanzen beachten, fühlen sich die Setzlinge an ihrem neuen Standort wohler und wachsen schneller an. Es lohnt sich auch, herauszufinden, wo die Setzlinge vorgezogen wurden, falls man sie nicht selbst anbaut, da die Pflege von Gewächshaus-Setzlingen sich von der Pflege von Setzlingen im Frühbeet unterscheidet. Ein Frühbeet bietet eine konstant warme Temperatur, an die sich die Setzlinge gewöhnen, während ein Gewächshaus recht kalt ist und die Pflanzen dadurch abgehärtet werden. Die richtige Pflege ist jedoch in beiden Fällen unerlässlich.
Wer seine Tomatenpflanzen selbst vorzieht, weiß bereits, wie oft er sie nach dem Auspflanzen im Gewächshaus gießen muss, da er die Wachstumsbedingungen kennt. Wurden die Setzlinge beispielsweise auf einer Fensterbank vorgezogen, müssen sie vor dem Umpflanzen in Gewächshauserde abgehärtet werden. Daher ist es ratsam, die Pflanzen in separate Töpfe an einen kühleren Ort zu stellen, beispielsweise ins Freie während sonniger Perioden.
Wie bewässert man Pflanzen im Gewächshaus richtig?
Gleich vorweg: Die erste Bewässerung frisch umgepflanzter Tomatenpflanzen hängt von den Eigenschaften der jeweiligen Sorte ab. Sind die Pflanzen ausreichend abgehärtet und verträgt die Sorte Temperaturschwankungen gut, genügt es, die Erde einmal täglich zu befeuchten; drei Liter pro Pflanzloch sind ausreichend. Wichtig ist jedoch, die Pflanzen täglich zu gießen. Polycarbonat-Gewächshaus Das ist nicht immer möglich, da das Gewächshaus so konstruiert ist, dass überschüssige Feuchtigkeit nicht verdunstet. Daher kann die Bewässerung auf dreimal täglich reduziert werden. Erfahrene Gärtner empfehlen jedoch, die Erde regelmäßig zu beobachten; ist sie leicht trocken, können die Sämlinge vorsichtig gegossen werden. Am besten gießt man morgens, da es abends etwas kühl sein kann und nicht alle Gewächshäuser die gleiche Tagestemperatur halten.
Es ist wichtig zu wissen, wie man Tomaten nach dem Einpflanzen im Gewächshaus richtig gießt (Video), und auch, wie der Boden vor und nach dem Gießen beschaffen sein sollte. Der Boden muss aufgelockert werden; ist er zu verdichtet, erhalten die Pflanzen nicht genügend Sauerstoff. Gärtner sollten daher sparsam gießen, um Staunässe bei jungen Pflanzen zu vermeiden. Der Boden sollte nur leicht feucht sein, damit sich in den Pflanzlöchern keine Pfützen oder Schlamm bilden.
Kleine Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden. Es ist wichtig, die Erde bis zum zehnten Lebenstag der Pflanzen feucht zu halten. Danach sind die Sämlinge gut angewachsen und können aktiv wachsen. Dann ist es wichtig, die Erde etwas aufzulockern, damit mehr Sauerstoff an die Wurzeln gelangt.
Während dieser Zeit kann der Gärtner die sogenannte Ruhephase einleiten. Dabei werden die Pflanzen großzügig gegossen, der Boden jeden zweiten Tag aufgelockert und anschließend drei bis vier Tage lang nicht gegossen. In manchen Fällen ist das Gießen sogar bis zu zehn Tage lang nicht nötig, sofern es nicht zu heiß ist.
Manche Gärtner fragen sich, wie man Tomaten nach dem Anpflanzen im Gewächshaus mit Plastikflaschen wässert. Ganz einfach: Gießen Sie die Beete großzügig und bereiten Sie dann die Flaschen vor. Schneiden Sie die Deckel der Plastikbehälter ab und stechen Sie mehrere Löcher in den Boden. Vergraben Sie die Behälter anschließend etwa zur Hälfte bis zu einem Drittel in der Erde. So kann das Wasser nach Bedarf langsam in den Boden sickern, anstatt in die Löcher zu laufen. Sobald die Flaschen in der Nähe der Löcher in der Erde stehen, füllen Sie sie mit Wasser und lassen Sie sie dort.
Wir empfehlen:Tomatenkrankheiten: Behandlung, Symptome, Fotos
Diese Bewässerungsmethode gewährleistet eine gleichmäßige Wasserversorgung der Pflanzen; sinkt der Wasserstand, sickert überschüssiges Wasser aus dem Behälter in die Erde. Da es sich um ein Gewächshaus handelt, müssen die Gläser nicht abgedeckt werden. Bei Bedarf können Sie die Behälter jedoch verschließen, um die Verdunstung zu reduzieren. Diese Methode wird häufig von Gärtnern angewendet, die ihre Pflanzen im Gewächshaus nicht regelmäßig gießen können.
Grundregeln für die Bewässerung von Pflanzen im Gewächshaus
Um Jungpflanzen nicht zu schädigen, ist es wichtig, einige Regeln für die richtige Bodenfeuchtigkeit zu beachten. Nach dem Gießen sollte kein Wasser im Pflanzloch stehen bleiben, da dies den Boden versauert und den Pflanzen schadet. Ob Gießen nötig ist, lässt sich auch an der Farbe des Bodens erkennen: Ist er deutlich dunkler als trockener Boden, ist kein Gießen erforderlich. Hat der Boden im Pflanzloch jedoch fast die gleiche Farbe wie der umliegende Boden, kann er leicht befeuchtet werden.
Es ist wichtig, die richtige Bewässerung von Tomaten im Gewächshaus im Herbst zu beachten. Die Bewässerung kann sich im Vergleich zum Frühjahr leicht unterscheiden, ist aber nicht wesentlich, da beide Jahreszeiten recht kühl sind. Im Herbst werden nur reife Tomaten gegossen, das heißt, der Boden muss nur befeuchtet werden, wenn er fast trocken ist. Kleine Pflanzen sollten ausschließlich mit warmem Wasser gegossen werden; eiskaltes Wasser ist zu vermeiden, da es die Pflanzengesundheit beeinträchtigen kann. Wenn der Boden nach dem Gießen stark reißt und sich verdichtet, sollte die Wassermenge reduziert werden.
Wir empfehlen:Tomate „Azhur“: Merkmale und Beschreibung der Sorte
Pflanzen benötigen Nährstoffe, daher lohnt es sich, zu lernen, wie man Tomaten nach dem Auspflanzen im Gewächshaus mit Hefe gießt. Dieses Produkt fördert das Pflanzenwachstum und reichert den Boden mit wertvollen Mineralien und anderen Nährstoffen an. Es wird empfohlen, diese Düngung erst zwei bis drei Wochen nach dem Umpflanzen der Setzlinge anzuwenden. Zur Zubereitung der Lösung geben Sie ein Päckchen Hefe in einen Eimer Wasser. Rühren Sie die Mischung um und lassen Sie sie einige Stunden ruhen.
Gärtner sollten beachten, dass für diese Methode keine Trockenhefe geeignet ist, da diese leicht abweichende Eigenschaften aufweist. Eine Mischung aus Presshefe wird jedoch empfohlen, da sie die gewünschten Eigenschaften besitzt. Pro Pflanze sollte nicht mehr als ein Liter der Mischung verwendet werden. Vor dem Düngen ist es wichtig, die Pflanze gründlich zu wässern.

Tomaten mit Salz düngen
Wie man Gemüsesetzlinge mit normalem Jod düngt
Wann und wie man Tomatensämlinge im März 2024 aussät – einfach und verständlich für Anfänger
Katalog der schwarzen Tomatensorten
Irina
Tomaten im Gewächshaus sollten besonders in der Anfangsphase sehr vorsichtig gegossen werden, da die Früchte leicht beschädigt werden und die Ernte ausfallen kann. Es ist wichtig, das Pflanzloch nicht zu überwässern. Staunässe im Pflanzloch ist sehr schädlich und kann zu einer schlechten Ernte führen. In diesem Fall ist es besser, weniger als zu viel zu gießen. Auch der richtige Gießzeitpunkt ist entscheidend. Bei hoher Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus ist tägliches Gießen nicht nötig; alle zwei bis drei Tage reicht aus. Erfahrene Tomatenzüchter erkennen den richtigen Gießzeitpunkt bereits: wenn die Erde zu trocknen beginnt.
Olga
Ich habe das aufmerksam gelesen, weil ich dieses Jahr zum ersten Mal Tomaten angebaut habe, die Ernte aber nicht so gut war. Ich habe sie mit Hefe gegossen, aber die Dosierung war wohl falsch, und ich habe sie wahrscheinlich zu oft angewendet. Es heißt auch, dass man gut mit fermentiertem Gras oder verdünntem Kuhmist gießen kann. Egal, die Zeit vergeht wie im Flug, und diesen Fehler mache ich nicht noch einmal. Ich habe mir das abgespeichert und werde es nutzen.