Die richtige Pflege der Sämlinge ist entscheidend für kräftige, gesunde Pflanzen mit reicher Fruchtproduktion. Viele unterschätzen die Wichtigkeit des Gießens bei Paprika. Sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser können Paprika jedoch schaden.
Allgemeine Regeln für die Bewässerung von Sämlingen
Seit vielen Jahren beobachten Landwirte Paprikapflanzen, um allgemeine Bewässerungsrichtlinien zu entwickeln. Wasser löst zahlreiche Nährstoffe und transportiert sie zu den Zellen und Geweben der Pflanze. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie viel Wasser Paprika zum Gedeihen benötigt.
Die richtige Luftfeuchtigkeit
Jede Pflanze hat ihr eigenes, einzigartiges Mikroklima. Paprika ist eine wärmeliebende Pflanze. Betrachten wir daher ihren benötigten Feuchtigkeitsbedarf.
- Nach dem Umpflanzen bevorzugen Paprikapflanzen während der Wachstumsperiode eine hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 60–65 %. Achten Sie außerdem darauf, die Lufttemperatur bei 25 Grad Celsius zu halten. Nur im Zusammenspiel dieser beiden Faktoren wird die Entwicklung der Sämlinge positiv beeinflusst. Einzeln betrachtet schaden sie den Pflanzen.
- Die Bodenfeuchtigkeit sollte während der Keimlingsentwicklung zwischen 75 und 80 % liegen. Bewässern Sie den Boden mit warmem Wasser (20–30 Grad Celsius).

Zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit benötigen Sie ein preiswertes Hygrometer. Für ein kleines Gewächshaus reicht ein Standardthermometer aus, größere Betriebe verwenden jedoch spezielle Sensoren, die den korrekten Feuchtigkeitswert präzise bestimmen.
Häufigkeit und Vorteile der Bewässerung
Paprikapflanzen sollten nach der Ernte 2-3 Mal pro Woche gegossen werden.
- Beobachten Sie den Boden und gießen Sie die Pflanzen, sobald er austrocknet.
- Die Paprikapflanzen nicht zu viel gießen. Nach dem Gießen sollte kein Wasser in den Töpfen stehen bleiben, also achten Sie darauf.
- Bei Verwendung von Flüssigdünger ist zusätzliches Gießen der Paprikapflanzen nicht nötig.
Nach dem Umpflanzen sind die Paprikapflanzen etwas geschwächt. Die Bewässerung sollte daher nicht nur der Feuchtigkeitsversorgung dienen, sondern auch eine intensive Nährstoffzufuhr gewährleisten.
- Die erste Düngung kann einige Tage nach dem Umpflanzen der Paprikapflanzen in einzelne Töpfe erfolgen. Für die Nährlösung benötigen Sie: 0,5 Teelöffel Harnstoff, 2,5 ml Kaliumhumat und 2 Liter Wasser. Gießen Sie sparsam.
- Die zweite Düngung erfolgt 14–15 Tage nach der ersten. Sie wird mit einer Lösung aus Ammoniumnitrat (2 g), Superphosphat (9 g) und Kalium (3 g) durchgeführt. Für diese Düngermenge werden 2 Liter Wasser benötigt.

Die Vorteile der Fütterung während dieses Zeitraums sind:
- Erhöhung der Krankheitsresistenz von Paprika;
- Ausbildung eines starken Wurzelsystems;
- Entwicklung der Grünmasse.
Wasserarten und ihre Auswirkungen auf Sämlinge
- Früher galt Regenwasser als das beste Wasser für Sämlinge. Es ist weich und enthält einen hohen Anteil an gelöstem Sauerstoff. Angesichts des derzeitigen Klimas kann die Bewässerung von Sämlingen mit Regenwasser jedoch schädlich sein.
- Fluss- und Seewasser sind zur Bewässerung von Setzlingen fragwürdig. Flüsse sind heutzutage mit einer Vielzahl von Chemikalien und Abfällen verunreinigt, die sich mit Sicherheit negativ auf Pflanzen auswirken.

- Leitungswasser enthält viele Reinigungsmittelzusätze, die sich negativ auf die Pflanze auswirken können, daher muss es abgesetzt werden.
- Brunnen- und Bohrlochwasser eignen sich am besten zur Bewässerung von Setzlingen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Wasserquellen mit einem hohen Gehalt an Mineralsalzen für die Bewässerung von Setzlingen ungeeignet sind.
Man kann Wasser reinigen, um Verunreinigungen zu entfernen, aber das ist teuer. Verwenden Sie daher abgestandenes Leitungswasser oder Brunnenwasser.
Rezensionen:
Alexandra Artemovna:
Ich habe die Paprikapflanzen nach dem Umpflanzen nicht oft gegossen. Die Sämlinge habe ich etwa zweimal pro Woche gegossen, sobald die Erde trocken wurde. Anschließend habe ich sie in Torftöpfe umgepflanzt und mit den Paprikapflanzen besät. Zum Gießen habe ich abgestandenes Leitungswasser verwendet und es vorher erwärmt.
Nikolai Fedorowitsch:
Ich wohne in einem Dorf ohne fließendes Wasser, deshalb habe ich meine Paprikapflanzen mit Brunnenwasser gegossen. Sobald sie ein paar Blätter hatten, habe ich sie umgepflanzt. Ich habe sie zweimal mit Wasser und Dünger gegossen. In den Anzuchtschalen sahen die Paprikapflanzen beeindruckend aus. Im Freiland haben sie schnell Wurzeln geschlagen und ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt.




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