So pflegen Sie Ihren Apfelbaum im Frühjahr, um eine gute Ernte zu sichern

Apfel

Wie man einen Apfelbaum im Frühling pflegtSobald der Schnee im Garten schmilzt, etwa Ende März, beginnen für Gärtner die Frühlingsarbeiten, und Obstbäume benötigen als Erstes unsere volle Aufmerksamkeit. Schauen wir uns an, wie man Apfelbäume im Frühling pflegt, um eine gute Ernte zu sichern. Denn im Frühling wird der Grundstein für die zukünftige Ernte gelegt, und Qualität und Menge der Ernte hängen davon ab, wie wir unsere Bäume vorbereiten.
Nach der Gartenarbeit widmen wir uns nun dem Gemüsegarten. Schaut mal: Erdbeeren unter schwarzem Abdeckmaterial pflanzenDie

Äste beschneiden

Im Garten angekommen, bewaffnet mit Gartenschere und kleiner Säge, beginnen wir mit der Inspektion der Bäume. Alle Äste, die nach innen oder parallel zum Himmel zeigen, werden rigoros entfernt. Auch seitlich und nach unten wachsende Äste werden entfernt. Selbst wenn sie Früchte tragen, würden sie unter dem Gewicht brechen. Ist der Apfelbaum älter als sechs Jahre, entfernen wir die Triebspitzen, also alle kleinen Triebe, die keine Früchte tragen, sondern dem Baum nur den Saft entziehen. Außerdem lässt sich ein kleinerer Baum viel leichter ernten.

Wir behandeln Rinde und Schnittwunden.

Garten-Var

Nach dem Baumschnitt bleiben Wundstellen zurück, die Schädlingen ideale Bedingungen bieten. Daher müssen sie mit „Brillantgrün“ oder Gartenpech behandelt werden. Es lässt sich leicht selbst herstellen, daher ist es sinnvoller, sich die Mühe zu machen, als ein im Handel erhältliches Produkt mit allerlei schädlichen Zusatzstoffen zu kaufen.

Gartenlack kann folgendermaßen hergestellt werden:

Erhitzen Sie 10 Teile Holzharz langsam bei schwacher Hitze, bis es flüssig ist. Geben Sie 4 Teile Terpentin hinzu, rühren Sie mit einem Stock um und fügen Sie dann 3 Teile Schweineschmalz hinzu. Vermischen Sie alles gut – fertig ist Ihr gesundes, chemikalienfreies Gartenharz. Sie können damit Äste, Schnittstellen und abblätternde Rinde behandeln.

Düngung von Apfelbäumen im Frühjahr

Düngemittel

Im Frühjahr benötigt jeder Baum etwas Dünger. Nach dem Jäten lockern Sie vorsichtig den Boden unter den Bäumen, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Ziehen Sie kleine Furchen und geben Sie den Dünger hinzu. Borsäure eignet sich gut (2 g pro Liter Wasser) oder Kupfersulfat im gleichen Verhältnis. Verdünnen Sie einen Teil Mist mit zehn Teilen Wasser oder einen Teil Vogelkot mit etwa fünfzehn Teilen Wasser. Auch Asche ist ein guter Dünger; verwenden Sie eine Tasse pro Liter Wasser. Glätten Sie die Furchen nach dem Düngen mit einem Rechen.

Bewässerung

In einem feuchten Frühling können Sie die Pflanzen nach Beginn der Blüte großzügig gießen, um ein gutes Wurzelwachstum zu fördern. In einem trockenen Frühling hingegen ist das Gießen unmittelbar vor dem Austrieb der Knospen notwendig. Danach gießen Sie die Pflanzen nur noch selten, dafür aber reichlich.

Schädlingsbekämpfung

Weißanstrich gegen Schädlinge

Die Pflege unserer Apfelbäume ist damit noch nicht abgeschlossen; sie müssen auch gegen Schädlinge behandelt werden, sonst werden sie im Nu von allerlei kleinen Schädlingen befallen und angefressen. Produkte wie Inta-Vir und Fury eignen sich für diese Behandlung; Kupferoxychlorid und Strobi haben sich ebenfalls als wirksam erwiesen.

Nun sind alle Vorbereitungsarbeiten an den Bäumen abgeschlossen. Ihre Pflanzen sind gedüngt, bewässert, desinfiziert, beschnitten und bestens für die kommende Ernte und eine reiche Fruchtsaison gerüstet. Jetzt können Sie sich ganz entspannt dem Gärtnern widmen, Radieschen, Salat und Dill aussäen und die Beete für Ihren Gemüsegarten vorbereiten.

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Wie man einen Apfelbaum im Frühling pflegt
Kommentare zum Artikel: 1
  1. Ruslan

    Nun, was soll ich sagen, alles ist treffend beschrieben, und im Prinzip wird jeder Baum gleich behandelt, denn der Aufwand, den man jetzt betreibt, bestimmt die spätere Ernte. Darüber hinaus sollte der Apfelbaum natürlich auch nach solch gründlicher Behandlung den ganzen Sommer über kontrolliert werden, da jederzeit verschiedene Schädlinge auftreten können. Zusätzlich wird der Apfelbaum mit Gift besprüht, und falls, wie man sagt, in diesem Jahr ein Wurmbefall vorliegt, wird er erneut besprüht. Solche Äpfel kann man natürlich erst essen, nachdem man sie gewaschen hat, sonst besteht die Gefahr einer schweren Vergiftung. Übrigens werden solche Schnittstellen auch mit einem Brei abgedeckt; dieser soll sehr wirksam sein.

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