Die Erntezeit ist entscheidend. Um eine gute Ernte zu gewährleisten, müssen viele Nuancen berücksichtigt werden, um zu bestimmen, wie und wann Kartoffeln ausgegraben werden. Es genügt nicht, die Knollen einfach auszugraben; wichtig ist, dass sie reif und schmackhaft sind.
Wann soll man Kartoffeln ernten?
Es ist wichtig, auf Details und einige Tricks zu achten. Die wichtigsten Anzeichen einer reifen Kartoffel sind folgende:
- Absterben des oberirdischen Teils. Sind die oberirdischen Teile vertrocknet, lohnt es sich nicht mehr, die Knollen im Boden zu lassen. In diesem Fall sollte die Ernte nicht verzögert werden. Die Knollen sollten innerhalb von drei Wochen geerntet und gelagert werden.

- Frühfröste. Wenn Frost eingetreten ist und die oberirdischen Pflanzenteile noch grün sind, sollte die Ernte nicht verzögert werden.

Was beeinflusst die Reifung von Knollen?
Folgende Faktoren beeinflussen die Kartoffelreifung:
- Bodenfruchtbarkeit. Ist der Boden nährstoffreich, können die Knollen bis in den Herbst hinein wachsen.
- Bodenfeuchtigkeit. Unzureichende Bewässerung führt zu einem deutlich schnelleren Absterben der oberirdischen Pflanzenteile. Daher ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit wichtig. Gründliches und rechtzeitiges Gießen ist unerlässlich.
- Düngung. Eine übermäßige Anwendung organischer Düngemittel kann die Fruchtreife verzögern.

Wetterbedingungen
Obwohl der Mensch die Reifezeit von Früchten manchmal beeinflussen kann, bestimmen die Wetterbedingungen ihre eigenen Regeln. Bevor Sie Ihre Kartoffelernte planen, sollten Sie unbedingt den Wetterbericht prüfen.
- Bei Vorhersage starker Regenfälle ist es ratsam, sofort mit der Ernte zu beginnen.
- Die optimale Temperatur für die Knollenernte beträgt 17 Grad.
- Es empfiehlt sich, für die Ernte einen trockenen Tag zu wählen;
- Es lohnt sich, die Erntearbeiten vor dem ersten Frost abzuschließen.
Wie gräbt man Kartoffeln richtig aus?
Die Organisation des Ernteprozesses beeinflusst die Haltbarkeit der Ernte. Um sicherzustellen, dass die Knollen den Winter über haltbar sind, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Für diese Arbeit empfiehlt sich die Verwendung von Schaufel und Mistgabel. Bei lockerem Boden müssen Sie die oberirdischen Teile der Pflanze herausziehen und die Knollen ernten. Gegebenenfalls können Sie den Strauch ausgraben. Jeder Gärtner wählt sein bevorzugtes Werkzeug. Sowohl Schaufel als auch Mistgabel können die Knollen beschädigen. Wichtig ist vor allem der vorsichtige Umgang mit den Werkzeugen.

- Die Kartoffelernte von Hand ist zeitaufwendig. Wenn möglich, sollten Sie einen Einachsschlepper einsetzen. Das spart Ihnen viel Zeit und Mühe.
- Bei der Kartoffelernte sollten die Kartoffeln sortiert werden. Saatgut und gesunde Knollen sollten getrennt gelagert werden. Beschädigte Exemplare sollten sofort aussortiert werden.

- Vor der Einlagerung der Ernte müssen die Knollen getrocknet werden. Dazu breitet man sie auf dem Boden aus und lässt sie eine Weile ruhen.
- Knollen sollten nicht übereilt eingelagert werden. Wurzelgemüse muss einen Monat lang unter Quarantäne gestellt werden. Dazu werden sie in Beutel verpackt und bei einer Temperatur von 13–18 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90–95 % gelagert. In dieser Zeit werden eventuelle Krankheiten sichtbar.
Nach der Quarantäne müssen die Kartoffeln erneut sortiert werden. Beschädigte Exemplare müssen aussortiert werden; sie eignen sich nicht zur Lagerung. Gesunde Knollen sollten im Keller bei einer Temperatur von 2–5 Grad Celsius gelagert werden.
Kartoffeln werden von allen Hobbygärtnern angebaut. Sie sind einfach anzubauen, haben aber einige Besonderheiten. Der Anbau mag einfacher erscheinen als die Ernte. Befolgt man jedoch die richtigen Regeln, erhält man nicht nur gesunde Knollen, sondern kann sie auch über den Winter haltbar machen.






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