
Kartoffeln sind zwar feuchtigkeitsliebende Pflanzen, doch viele Gärtner machen sich Sorgen, wie sie ihre Ernte in einem regnerischen Sommer retten können. Starkregen kann die Pflanzen vernichten. Um ihre Kartoffeln zu schützen, müssen Gärtner auf jedes Wetter vorbereitet sein.
Kartoffeln anzubauen ist einfach, doch viele Hobbygärtner fragen sich, wie sie ihre Ernte in einem regnerischen Sommer retten können. Selbst bei Anwendung bewährter Anbaumethoden ist eine gute Ernte nicht immer möglich. Die Wetterbedingungen müssen unbedingt berücksichtigt werden. Es ist wichtig, sich im Vorfeld darüber zu informieren, wie man die Pflanzen vor Starkregen schützt.
Kartoffeln pflanzen bei Regenwetter
Mit dem Frühlingsbeginn können Gärtner mit der Aussaat beginnen. Allerdings besteht keine Eile. Warten Sie, bis Luft und Boden ausreichend erwärmt sind. Andernfalls können die Jungpflanzen erfrieren.
Was tun, wenn der Wetterdienst für den Pflanztag Regen vorhersagt? Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Pflanzung vor dem Regen. Bei drohendem Starkregen sollte man die Gartenarbeit besser vermeiden. Denn es könnte bald sehr kalt werden. Knollen, die in dieser Zeit gepflanzt werden, erfrieren wahrscheinlich und müssen neu gepflanzt werden. Experten empfehlen, das Ende der Regenzeit abzuwarten. Um das Saatgut vor dem Verderben zu schützen, sollte es dunkel und mit Sand bedeckt aufbewahrt werden.
- Landung im Regen. In diesem Fall ist keine gute Ernte zu erwarten. Der Niederschlag wird den gesamten Dünger vom Beet wegspülen. Außerdem könnte sich der Gärtner bei solchem Wetter selbst erkälten;
- Pflanzung nach dem Regen. Das Arbeiten mit nassem Boden ist sehr schwierig. Die Erde klebt an Schaufel und Schuhen. Am besten wartet man ein paar Tage, bevor man mit dem Pflanzen beginnt.
Regenfälle während der Vegetationsperiode
Nur selten herrschen im Sommer günstige Wachstumsbedingungen für Kartoffeln. Meistens geht diese Periode mit Starkregen oder Dürre einher. Beides schadet den Pflanzen, daher ist die richtige Pflege unerlässlich.
Was tun bei Überschwemmungen?
Wenn nach dem Pflanzen der Kartoffeln starke Regenfälle einsetzen, ist die Ernte leider verloren. Selbst wenn sich das Wasser nur in den Pflanzlöchern, nicht aber im Beet selbst, lässt sie sich nicht mehr retten. Am besten pflanzt man die Kartoffeln nach, bevor es zu spät ist. Die Pflanzung ist bis Juni möglich.
Zum Schutz der Ernte empfehlen Experten folgende Maßnahmen:
- Errichten Sie Hochbeete. Am Boden sollte eine Drainageschicht verlegt werden;
- Es empfiehlt sich, Kartoffeln in Hochbeeten anzubauen. Dadurch werden die Knollen vor Nässe geschützt. Überschüssiges Wasser kann in die Zwischenräume der Reihen abfließen.
Kartoffelpflege bei Regenwetter
Um in einem regnerischen Sommer Kartoffeln anzubauen, ist eine angemessene Pflege der Pflanzen erforderlich.
Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Anzucht von Sämlingen ist das Auflockern des Bodens. Dies ist sogar nach Regenfällen notwendig, damit die Wurzeln besser belüftet werden.
Wie man Kartoffeln während eines regnerischen Sommers retten und wiederbeleben kann
Zunächst ist es wichtig, den Gefahrengrad zu bestimmen. Nehmen Sie dazu ein paar Tropfen Erde. Ist die Erde feucht, besteht kein Grund zur Sorge. Wird sie jedoch schlammig, ist sofortiges Handeln erforderlich.
Zum Schutz der Ernte müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Bedecken Sie den Boden mit Dünger. Ein Fachgeschäft kann Ihnen bei der Auswahl der richtigen Mischung helfen. Bitte beachten Sie, dass dieser Vorgang für jeden Strauch einzeln durchgeführt werden muss.
- Entwässerungsgräben. Diese müssen zwischen den Reihen angelegt werden.
- Um sicherzustellen, dass das Wasser so schnell wie möglich verdunstet, darf man nicht vergessen, den Boden aufzulockern.
Methoden zur Bekämpfung von durch Regen verursachten Krankheiten
Regenwetter lockt viele Schädlinge an, insbesondere Pilzkrankheiten. Zu den gefährlichsten zählen Krautfäule, Phoma, Fusarium und Schwarzbeinigkeit.
Um Ernteausfälle zu vermeiden, ist es wichtig zu wissen, wie man Kartoffeln in einem regnerischen Sommer richtig pflegt. Fungizide sollten mit Vorsicht eingesetzt werden, da viele während der Regenzeit nicht verwendet werden dürfen.
Wie man bei Regenwetter erntet
Die Ernte sollte bei trockenem Wetter beginnen. Im Herbst regnet es jedoch häufig stark. Einen trockenen Tag zu finden, kann daher sehr schwierig sein. Außerdem darf die Ernte nicht verzögert werden. Je länger die Knollen im feuchten Boden verbleiben, desto größer ist das Risiko von Pilzkrankheiten.
Anschließend müssen die Kartoffeln sortiert und eingelagert werden. Diese Ernte sollte regelmäßig kontrolliert werden.
Rezensionen
Anastasia, 36 Jahre alt:
„Der Sommer war regnerisch, deshalb musste ich die Kartoffeln im Regen pflanzen. Ich kann nur sagen, dass die Ernte enttäuschend war. Die Knollen wurden mehrere Monate im Keller gelagert.“
https://youtu.be/L9-PMI_j_hc
Eine gute Kartoffelernte zu erzielen ist einfach. In regnerischen Sommern ist es jedoch notwendig, die Pflanzen besonders sorgfältig zu überwachen.

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