Heutzutage ist eine Datscha ohne Tomaten kaum noch vorstellbar. Sie verschönern nicht nur den Garten, sondern sind auch ein gesundes und wichtiges Nahrungsmittel für viele Menschen. Ein besonderer Vorteil ist, dass Tomaten ganzjährig angebaut werden können. Manche nutzen dafür Gewächshäuser und Fensterbänke, und im Sommer ernten sie natürlich in ihren Datscha-Beeten oder Gemüsegärten.
Die größte Tomatenernte findet zweifellos im Sommer statt. Viele Hobbygärtner interessieren sich dafür, welche Tomatensorten sich am besten für den Anbau im Freien eignen, da sie nicht nur reichlich Tomaten essen, sondern auch verschiedene Produkte wie Tomatensaft oder Tomatenmark daraus herstellen möchten, wofür bekanntlich eine große Menge Gemüse benötigt wird.
Diese Nutzpflanze bietet eine Vielzahl ertragreicher Sorten. Jede Pflanze unterscheidet sich in Fruchtform, Geschmack, Reifezeit und natürlich auch in ihren Pflegeansprüchen. Tomatensorten lassen sich zudem nach Reifegrad einteilen. Manche Früchte sind nicht lange haltbar und sollten frühzeitig verzehrt werden. Es gibt auch mittelfrüh reifende Sorten. Wer ganzjährig Tomaten anbaut, sollte spät reifende Sorten wählen, da diese eine längere Haltbarkeit haben.
Hochertragreiche und beste Tomatensorten
Diese Pflanzen werden üblicherweise erst ausgesät, nachdem die Setzlinge abgehärtet und für das vorbereitete Beet bereit sind. Dieser Vorgang erfordert viel Sorgfalt, da die Pflanzen optimale Bedingungen benötigen, um nicht abzusterben. Schließlich müssen für eine gute Ernte zahlreiche Anforderungen an diese Kulturpflanze erfüllt sein.
Pflanzfertige Pflanzen werden üblicherweise Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, dies hängt jedoch stark von Region und Klima ab. Viele beginnen zunächst mit der Anzucht im Gewächshaus, meist Ende April oder Anfang Mai. Da die Witterungsbedingungen die Pflanzen möglicherweise noch nicht für die Auspflanzung im Freien vorbereiten, sind sie unter Umständen noch nicht bereit für das Freiland.
Anastasia
Eine frühe Tomatensorte, die bereits im Mai im Freien ausgesät werden kann. Die Pflanze bildet recht hohe Stängel mit zahlreichen Fruchtständen. Die roten Früchte laufen spitz zu. Sie sind zart und saftig. Während der Fruchtbildung ist es wichtig, die Stängel zu stützen, da sie sonst unter dem Gewicht der Früchte abbrechen können. Die erste Stütze wird üblicherweise angebracht, sobald die Pflanze 20 Zentimeter hoch ist.
Geheimnis
Diese Tomatensorte zeichnet sich durch ihren niedrigen Wuchs aus, was ein großer Vorteil ist. Diese frühe Sorte ist erst vor relativ kurzer Zeit erschienen, hat sich aber bereits zu einem Favoriten vieler Gärtner entwickelt. Wie jede Pflanze hat sie jedoch ihre Eigenheiten. Obwohl es sich um eine frühe Sorte handelt, reifen die Früchte beispielsweise schon nach gut zwei Monaten. Der Ertrag ist recht hoch, die Früchte sind glatt, rund und haben einen ausgezeichneten Geschmack.
Diese Tomaten lassen sich leicht transportieren. Während des Wachstums bildet die Pflanze zahlreiche Seitentriebe, die man umgehend entfernen sollte. Das Entfernen ist jedoch nicht unbedingt notwendig, da sie erfahrungsgemäß gute Sämlinge hervorbringen, die später weitere Früchte tragen. Manche Gärtner lassen die Seitentriebe bewusst stehen, um kleinere Früchte zu erhalten.
Himbeerriese
Die Pflanze verdankt ihren Namen ihren enormen Früchten. Tomaten können fast ein Kilogramm wiegen, was diese Sorte zu einer großen macht. Der Fruchtknoten dieser Pflanze entwickelt sich erst nach wenigen Blättern, wodurch sie einen sehr kräftigen Stängel besitzt.
Die Früchte sind rund, leicht abgeflacht und rot. Sie haben einen ausgezeichneten Geschmack und sind gut lagerfähig. Die süßen Früchte sind robust und gut transportierbar.
Fruchtbar
Diese Pflanzensorte gilt als mittelfrüh und recht ertragreich, da ein Strauch etwa 10 Kilogramm Früchte trägt und bei guter Pflege und Bewässerung deutlich mehr Ertrag möglich ist. Anfang August ist mit einer guten Ernte zu rechnen. Bemerkenswert ist, dass diese Pflanze bis zum ersten Frost reichlich und lange Früchte trägt.
Roma
Diese Pflanzensorte trägt kleine, längliche Früchte. Ein einzelner Fruchtknoten kann 18–20 Früchte hervorbringen. Die Stängel sind kräftig und erreichen eine Länge von mehreren Metern. Daher muss die Pflanze unbedingt angebunden werden, um ausreichend Halt zu gewährleisten, da das Gewicht der Früchte den Strauch sonst zum Abbrechen bringen kann. Der hervorragende Geschmack der Früchte wird Sie bis zum Einsetzen der kalten Jahreszeit erfreuen, und diese Sorte eignet sich ideal zum Einlegen und Einkochen.
Riese
Der Name „Tomate“ lässt vermuten, dass die Früchte der Pflanze recht schwer sind und manchmal bis zu einem Kilogramm wiegen. Die Pflanze wird nicht höher als einen halben Meter, und diese Sorten werden typischerweise für Salate angebaut, wo sie ihr unvergleichliches Aroma entfalten. Obwohl die Pflanze selbst als kleinwüchsig gilt, ist eine Stütze unerlässlich; das Anbinden an Stäbe ist daher unbedingt notwendig.
Rosa Elefant
Diese Tomatensorte bringt bis zu zehn Früchte pro Rispe hervor. Sie sind süß, saftig und nicht sehr groß. Diese mittelfrühe Sorte kann gelbe, purpurrote und andere Farbtöne tragen. Wie viele andere Pflanzen benötigen sie während des Wachstums eine Stütze, damit die Früchte nicht vom Stiel abbrechen.
De Barao
Diese Sorte ist für ihre hochwertigen Früchte bekannt, die bis zu einem halben Kilogramm wiegen können. Die Sträucher wachsen hoch und benötigen daher eine Stütze, die gegebenenfalls mehrmals angebracht werden muss. Reife Tomaten lassen sich gut transportieren und lagern und behalten dank ihrer dicken Haut ihr Aussehen. Sie haben zudem eine lange Fruchtperiode, sodass man ihren Geschmack bis zum ersten Frost genießen kann. Reife Tomaten gibt es in vielen verschiedenen Farben, manchmal sogar in Farbmischungen, wie zum Beispiel himbeerfarben mit grüner Spitze oder dunkelviolett. Sie eignen sich ideal zum Einlegen und Einkochen.
Wie viele andere Kulturen, ertragreiche Tomatensorten Tomaten benötigen sorgfältige Pflege. Daher müssen sie ausreichend gewässert und der Boden aufgelockert werden, damit die Wurzeln atmen können. Für eine gute Ernte benötigt diese Pflanze außerdem Dünger und die richtige Nährstoffversorgung.

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