Die Pflanzenzüchtung entwickelt sich ständig weiter, da Wissenschaftler bestrebt sind, die besten Gemüse- und Obstsorten zu entwickeln, die klimaresistent, krankheitsresistent und attraktiv sind und selbst anspruchsvollste Gaumen zufriedenstellen. Die Impala-Kartoffel, mit ihrer Sortenbeschreibung, Fotos und Bewertungen, ist eines der Ergebnisse umfangreicher Forschung und Kreuzungsversuche.
Hauptparameter
Die Untersuchung der Eigenschaften der Kartoffelsorte Impala zeigt deutlich, dass sie frühreif ist, was sowohl Großbauern als auch Hobbygärtner freut. Das spart Zeit und ermöglicht eine bessere Verteilung der Arbeitskraft. Zudem ist sie sehr resistent gegen verschiedene Krankheiten, die leider auch Gemüsepflanzen befallen können. Impala gilt als vielseitige Sorte, die sich an unterschiedliche Klimazonen und Böden anpasst und dabei ein attraktives Aussehen und einen hervorragenden Geschmack behält.
Die Haut ist recht dicht, aber glatt und weist keinerlei Rauheit auf. Sie hat einen deutlichen Gelbstich.
• Augen – mittelgroß oder klein, selten und oberflächlich, extrem leicht zu entfernen.
• Hautfarbe – Farbtöne von Gelb bis zu zartem Creme.
• Form – Die Knollen sind in der Regel oval, manchmal rund oder irgendwo dazwischen.
• Stärke – von 10 bis 14,7 %, Durchschnittswerte.
• Durchschnittsgewicht – die meisten Knollen wiegen zwischen 90 und 160 g.
Die Kartoffelsorte Impala gilt als Tafelkartoffel und wurde ursprünglich in Holland (genauer gesagt in den Niederlanden) entwickelt. Ja, auch im Ausland wird sie aufgrund ihres Geschmacks und ihrer besonderen Eigenschaften angebaut und geschätzt. Schließlich lässt sich das Gemüse problemlos Suppen, als Beilage und sogar in Süßspeisen beifügen. In letzter Zeit gewinnt Impala auch in Russland an Beliebtheit; offenbar haben Hobbygärtner, Gemüsebauern und große Produzenten die Sorte entdeckt und ihre Vorzüge zu schätzen gelernt. Der Anbau ist vor allem in den zentralen und südlichen Regionen verbreitet.
Was macht die Impala-Variante so besonders?
Frühe Reife: Bei optimaler Pflege kann die erste Ernte bereits 45 Tage nach der Pflanzung, also vor der Keimung, eingebracht werden. Die volle Reife wird je nach Klima, Sommer und Bodenbeschaffenheit nach 60–75 Tagen erreicht. Um einen höheren Ertrag zu erzielen, wird häufig gedüngt. Dabei ist es wichtig, den am besten geeigneten Dünger zu wählen.
Ertrag – Landwirte und Hobbygärtner schätzen die Kartoffelsorte Impala wegen ihres konstant hohen Ertrags. Eine Pflanze produziert etwa 15 Knollen, mittelgroß bis groß; kleine Knollen sind selten. Bei sorgfältiger Pflege steigt diese Zahl jedoch auf 17–21, sodass ein Hektar Kartoffelanbaufläche 37–60 Tonnen Ertrag bringt. In südlichen Regionen sind dank langer Sommer, früher Frühlinge und vieler Sonnentage mitunter sogar zwei Ernten möglich.
Trockenresistenz – Kartoffeln sind äußerst anpassungsfähig; sie vertragen trockene, heiße und sogar schwüle Sommer problemlos. Auch hohe Luftfeuchtigkeit kommt gut mit ihnen zurecht. Dennoch ist Pflege wichtig.
Welche Bodenarten werden benötigt für Gemüseanbau Impala bevorzugt offene Flächen, wächst aber fast überall. Selbst sandige, lehmige, zu nasse oder zu trockene Böden liefern konstant hohe Erträge. Das trägt auch zu Impalas Beliebtheit bei, insbesondere bei Hobbygärtnern. Schließlich ist es für Privatpersonen schwierig, die Bodenbeschaffenheit ihres Gartens zu verändern. Es ist teuer und arbeitsintensiv. Geeignete Gemüse- oder Obstsorten hingegen lassen sich leichter finden, da fast jeder Boden gedeiht. Großproduzenten legen jedoch Wert auf Ertrag und Anpassungsfähigkeit, was die Kosten senkt.
Zweck – Impala eignet sich hervorragend für Langzeitlagerung und Transport. Erstaunlicherweise bleiben die Knollen selbst nach extrem langer Lagerung nahezu vollständig haltbar! Sie können Impala bedenkenlos für den Winter einlagern, selbst in nördlichen Regionen, wo die Knollen mehr als drei Monate haltbar sind.
Geschmack – der Geschmack verschiedener Kartoffelsorten wird üblicherweise von einer Fachjury bewertet. Die Knollen werden gleich verarbeitet und anschließend verkostet. Die Sorte Impala würde auf einer Fünf-Punkte-Skala 4,9 Punkte erhalten. Auch nach längerer Wärmebehandlung würde sie 4,9 Punkte erzielen. Die Knollen behalten ihre Form gut, sind angenehm fest, haben eine ansprechende Farbe und zerfallen nicht.
Mechanische Beschädigungen – ja, das sollte man unbedingt prüfen, denn Kartoffeln werden nicht wie Kristall transportiert, gepolstert mit Zeitungspapier oder Wattebäuschen. Manchmal werden die Säcke einfach auf die Ladefläche eines Lastwagens geworfen und dann während der Fahrt lange durchgeschüttelt oder in dunklen Güterwagen eingefroren. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber langen, harten Transporten ist entscheidend. Je weniger Kartoffeln beschädigt oder verdorben sind, desto mehr können Sie verkaufen. Der Impala eignet sich hervorragend dafür. Kartoffeln behalten in der Regel bis zu 98 % ihres Aussehens, egal wie lang oder schwierig der Transport ist.
Krankheiten – leider werden alle krank – Menschen, Tiere und sogar Pflanzen. Kartoffeln sind anfällig für eine Reihe von Krankheiten, die jeder Hobbygärtner, Gemüsebauer und Großproduzent im Auge behalten muss, da sonst der Ertrag sinkt. Die Sorte Impala ist resistent gegen Kartoffelkrebs, die Viren A und A sowie Nematoden. Sie weist eine mittlere Resistenz gegen Schorf und Krautfäule auf.
Wie sehen die Aufnahmen aus?
Die Sträucher erreichen eine Höhe von etwa 70–75 cm, wachsen hoch und aufrecht und bilden mit 4–5 Trieben einen mäßig dichten Wuchs. Zur Blütezeit sind wunderschöne, schneeweiße Blüten mit gelber Mitte zu sehen. Die Blätter sind von einem angenehmen, satten Smaragdgrün, mittelgroß und glatt mit nur leicht gewellten Rändern.
Es lohnt sich, wie üblich gegen verschiedene Schädlinge vorzugehen.
Vor dem Pflanzen vorbereiten
Die Vorbereitungsarbeiten beginnen üblicherweise im Frühling. Der Boden ist noch kalt, und die Gärtner roden ihre Beete, beobachten die Schneeschmelze und bereiten ihr Pflanzmaterial vor. Sie planen, wie und wo sie Gemüse anbauen wollen. Diese Flächen werden meist schon seit Jahren genutzt.
Nachdem die Knollen zur Keimung ausgewählt wurden, sollte die Temperatur mehrere Tage lang sorgfältig überwacht werden. Für eine erfolgreiche Keimung sollte die Temperatur zwischen 18 und 25 Grad Celsius liegen und bis zum Einpflanzen beibehalten werden. Anschließend sollte die Temperatur auf 12 bis 14 Grad Celsius gesenkt und die Lichtmenge, die den Knollen zur Verfügung steht, erhöht werden.
Wenn Sie die Anzahl der Augen (kleine Punkte auf den Knollen) erhöhen möchten, müssen Sie einen Ring machen – einen quer verlaufenden, gleichmäßigen Rundschnitt – im Bereich näher am oberen Ende der Knolle.
Bei der Auswahl eines Pflanzbereichs empfiehlt es sich, Stellen zu wählen, an denen zuvor Leguminosen oder Winterkulturen sowie mehrjährige Gräser angebaut wurden.
Die Behandlung aller Setzlinge kurz vor dem Auspflanzen ist mittlerweile üblich, oft mit starken chemischen Pestiziden. Viele glauben, dies garantiere einen hohen Ertrag, da Kartoffeln dadurch widerstandsfähiger gegen Krankheiten würden. Für optimale (und noch sicherere) Ergebnisse sollten jedoch weniger schädliche Mittel verwendet werden. Beispielsweise Kaliumpermanganat, Holzasche oder sogar Borsäure.
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Sie können die gesamte Kiste mit den gekeimten Knollen in einer vorbereiteten Kaliumpermanganatlösung (1 g Kaliumpermanganat pro Eimer Wasser) einweichen. Lassen Sie sie 30 bis 40 Minuten einweichen und bestäuben Sie sie anschließend mit Holzasche. Dadurch wird die Krankheitsresistenz der Kartoffeln deutlich erhöht.
Wichtig: Es lohnt sich, beim Pflanzen von Kartoffeln im Frühjahr Asche in jedes Pflanzloch zu geben. Richtet man die Pflanzreihen in Nord-Süd-, Nordwest- und Südostrichtung aus, erhalten die Kartoffeln gleichmäßig Sonnenlicht, was den Ertrag und den Stärkegehalt der Knollen erhöht.
Wie man anbaut
Kartoffeln mögen es nicht, an einem einzigen Standort zu stehen. Sie sollten auch nicht in Gebieten angebaut werden, in denen zuvor Nachtschattengewächse, insbesondere Paprika, Tomaten und Auberginen, wuchsen. Fruchtwechsel ist empfehlenswert.
Wichtig: Impala-Knollen sollten flach in warme Erde gepflanzt werden. Dadurch wurzeln sie schneller und bilden kräftige Knollen. Nach dem Pflanzen sollte der Boden in den Beeten umgegraben werden, um einen 7–10 cm hohen Erdwall zu formen.
Warten Sie nach dem Pflanzen eine Woche und eggen Sie den Boden sorgfältig, besonders wenn es zuvor geregnet hat. Am besten eggen Sie mit einem Rechen entlang der Erdwälle. Dadurch werden alle keimenden, fadenförmigen Unkräuter abgetötet und die Bodenkruste, die die Belüftung behindert, aufgebrochen. Sie können Dünger wie Humus, Kuhmist oder Vogelkot direkt in den Boden einarbeiten, am besten jedoch nach Regen oder einer gründlichen Bewässerung.
Bewässern Sie selten, aber reichlich und sparen Sie nicht am Wasser. Ein guter Regen oder künstliche Bewässerung ist unerlässlich; wichtig ist, dass der Boden bis in eine Tiefe von 40 cm gründlich durchfeuchtet wird. Reicht der Regen nicht aus, wässern Sie anschließend nach. Dafür benötigen Sie etwa 400–500 Liter Wasser pro 10 Quadratmeter. Bei einem Bewässerungsintervall von 10 Tagen entspricht dies drei Bewässerungen während der Vegetationsperiode.
Nach der Ernte lässt sich Impala hervorragend konservieren und gehört zu den letzten Pflanzen, die keimen.
Steigerung der Ernteerträge
Hier sind einige Tipps von erfahrenen Gärtnern und Gemüseanbauern, die seit vielen Jahren Impala-Kartoffeln anbauen. Kartoffeln gelten als anpassungsfähig und gedeihen in jedem Boden, bevorzugen aber gut gedüngte, lockere und feuchte Erde. Wichtig ist außerdem, den Boden mit Humus anzureichern und für eine tiefe Oberbodenschicht zu sorgen.
Kartoffeln keimen am schnellsten bei Temperaturen zwischen 18 und 25 °C, während sie bei 17 bis 20 °C blühen und Knollen bilden. Erfolgt die Bewässerung ausschließlich durch natürliche Niederschläge, wird der maximale Ertrag mit 50 bis 300 mm Gesamtniederschlag im Sommer erzielt. Wichtig ist eine gleichmäßige und ausreichende Bodenfeuchtigkeit.
Um zwei Ernten zu erzielen, sollten Sie zunächst an bewölkten Tagen die Knollen der ersten frühen Ernte einbringen und anschließend jeden Strauch ein zweites Mal pflanzen und die Pflanzlöcher großzügig wässern. Dieser Trick sorgt dafür, dass die Impala-Pflanze bis zur zweiten, Haupternte mehr Knollen entwickelt.
Obwohl die Impala-Sorte erst 1995 eingeführt wurde, erfreut sie sich bereits großer Beliebtheit, insbesondere bei Hobbygärtnern, die frühreife Sorten schätzen. Im eigenen Garten angebaut, ermöglicht sie eine extrem frühe und reiche Ernte von Wurzelgemüse, das sich durch sein ansprechendes Aussehen auszeichnet.
Der Impala gilt sogar als Sprinter, da er gut an Gewicht zunimmt und dadurch...eine gute KartoffelernteGanz egal, wie der Sommer am Ende ausfällt.
Die Impala-Kartoffeln sind bei Verbrauchern wegen ihres ansprechenden Aussehens, der einfachen Schälbarkeit und des hervorragenden Geschmacks sehr beliebt. Sie bleiben auch nach längerem Kochen frisch, was sie zu einem Favoriten unter Profiköchen macht.


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