
Die Kartoffelsorte Rosara ist eine konkurrenzfähige Sorte, die von deutschen Züchtern entwickelt wurde. Viele Hobbygärtner haben diese Sorte für sich entdeckt und bauen sie gerne in ihren Gärten an.
Die Kartoffelsorte Rosara gewinnt jedes Jahr an Beliebtheit. Gärtner schätzen diese Sorte, die hervorragenden Geschmack mit einfachem Anbau verbindet.
Eigenschaften der Rosara-Kartoffel
Diese Sorte gilt als frühreif. Die Ernte kann im August beginnen. Ein Strauch kann bis zu 20 Knollen mit einem Gewicht von jeweils 150 Gramm liefern.
Die Sorte ist gegen viele Krankheiten resistent. Die Sträucher sind klein und kompakt.
Welche Geschmackseigenschaften weist diese Sorte auf?
Jede Kartoffelsorte hat ihren eigenen, unverwechselbaren Geschmack. Welche man bevorzugt, entscheidet der Geschmack. Die Sorte Rosara zeichnet sich durch einen feinen Geschmack und ein appetitliches Aussehen aus. Sie eignet sich hervorragend für gekochte und gebratene Gerichte.
Vor- und Nachteile der Sorte
Die Kartoffelsorte Rosara weist viele positive Eigenschaften auf. Die wichtigsten davon sind:
- Resistenz gegen Krankheiten wie Schorf, Nematodenbefall und Krebs;
- Die Sorte ist anpassungsfähig an unterschiedliche Klimabedingungen und gedeiht gut bei wenig Licht und Wärme.
- frühe Reifezeit;
- hoher Ertrag;
- Die Sorte stellt keine besonderen Ansprüche an den Anbau;
- gute Haltbarkeit der Knollen;
- marktgerechtes Erscheinungsbild;
- Die Sorte verträgt den Transport gut;
- ausgezeichneter Geschmack.
Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch einige Nachteile. Zu diesen Nachteilen zählen unter anderem folgende:
- Die Sträucher breiten sich aus. Das macht die Pflege der Pflanzen schwierig, und das Anhäufeln ist mühsam;
- Die Krautfäule kann Nutzpflanzen befallen.
Anbauregeln für Rosara-Kartoffeln
Diese Sorte reift früh und kann bereits zwei Monate nach der Aussaat geerntet werden. Um Enttäuschungen zu vermeiden, wählen Sie Ihr Saatgut sorgfältig aus. Am besten beziehen Sie es von einem seriösen Erzeuger.
- Standortvorbereitung. Die Kartoffelsorte Rosara ist hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit anspruchslos. Sie gedeiht in sandigem Lehm und lehmigen Böden. Die Standortvorbereitung sollte im Herbst beginnen. Unkraut muss entfernt und der Boden aufgelockert werden. Im Frühjahr sollte der Boden erneut gelockert und Humus eingearbeitet werden.
- Vorgängerkulturen. Eine korrekte Fruchtfolge ist entscheidend. Experten empfehlen folgende Vorkulturen für Kartoffeln: Flachs, Lupinen, Gräser, Hülsenfrüchte, Gurken, Kohl und Wintergemüse.
Der Bereich für die Kartoffeln sollte nicht beschattet sein.
Knollen aus Samen ziehen
Die vegetative Vermehrung dient der Pflanzenvermehrung. Dadurch bleiben Qualität und Ertrag fünf Jahre lang erhalten. Allerdings nehmen diese Werte selbst bei optimaler Pflege nach einer gewissen Zeit ab. Der Kauf von neuem Pflanzgut ist der einfachste Weg, doch hochwertige Sorten sind teuer.
Vorteile der Methode:
- qualitativ hochwertige Ernte;
- Die Samen bleiben 6 Jahre lang keimfähig;
- Die Knollen benötigen keine besonderen Lagerbedingungen. Sie nehmen auch wenig Platz ein;
- Der Ertrag steigt um 20 %;
- Die Knollen sind resistent gegen Krankheiten.
Nachteile der Methode:
- Die Samen haben eine geringe Keimrate;
- Die Sämlinge sind zerbrechlich;
- Pflanzen vertragen das Pflücken nicht gut;
- Die Pflanzen werden häufig von Schwarzbeinigkeit befallen;
- langer Wachstumsprozess.
Das Verfahren zur Anzucht von Knollen aus Samen umfasst folgende Schritte:
- Aus Kartoffeln wachsen kleine, grüne Tomaten. Zuerst müssen sie geerntet werden. Die Früchte werden in Mulltücher gegeben und zum Nachreifen gelassen.
- Sobald die Kartoffeln geschrumpft und weich sind, entfernen Sie die Kerne und trocknen Sie sie. Anschließend weichen Sie sie 20 Minuten lang in einer Kaliumpermanganatlösung ein, trocknen sie erneut und lagern sie. Glasgefäße oder Papiertüten eignen sich gut zur Aufbewahrung der Kerne.
- Eine Woche vor der Aussaat sollten die Samen geerntet und verarbeitet werden. Sie sollten nachts im Kühlschrank aufbewahrt und tagsüber an einem warmen Ort gelagert werden.
- Als Nächstes müssen die Samen keimen. Dazu legt man sie in ein feuchtes Tuch und wartet, bis die Keimlinge erscheinen.
- Die Pflanzerde muss nährstoffreich sein. Man kann eine fertige Mischung verwenden. Erfahrene Gärtner stellen ihre Erde jedoch oft selbst her. Dazu mischt man einfach Rasensoden, Flusssand und Torfchips.
- Unmittelbar vor der Aussaat sollten die Samen eine halbe Stunde lang in einer Stimulierungslösung eingeweicht werden. Folgende Produkte haben sich als wirksam erwiesen: Epin, Kornevin und Heteroauxin.
- Als Nächstes müssen Sie kleine Behälter vorbereiten, diese mit Erde füllen und glattstreichen. Gießen ist unerlässlich.
- Laut Beschreibung sollten Rosara-Kartoffelsamen paarweise ausgesät werden. Der Reihenabstand beträgt 8 cm, der Abstand zwischen den Samen 5 cm. Die Setzlinge werden mit Sand bedeckt und leicht angedrückt. Der Pflanzbehälter wird mit Glas abgedeckt.
- Die Pflanzen benötigen optimale Wachstumsbedingungen. Die Temperatur sollte bei etwa 25 Grad Celsius liegen. Eine Erwärmung von unten ist ebenfalls erforderlich. Die Pflanzen sollten täglich belüftet werden.
- Die ersten Triebe erscheinen in einer Woche. Sobald zwei Blätter ausgebildet sind, können Sie mit dem Umpflanzen beginnen. Bereiten Sie dazu Torftöpfe vor.
- Die erste Düngung ist in einer Woche erforderlich. Die Pflanzen sollten mit Stickstoffdünger besprüht werden.
- Zwei Wochen vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Sämlinge abgehärtet werden. Dadurch gewöhnen sie sich an niedrigere Temperaturen. Verlängern Sie die Zeit, die die Sämlinge im Freien verbringen, schrittweise.
Kartoffeln in Beeten pflanzen
Die Pflanzung sollte im Mai beginnen. Der Boden sollte bis dahin gut erwärmt sein. Lockern Sie den Boden auf und heben Sie Pflanzlöcher aus. Düngen Sie den Boden gründlich und geben Sie in jedes Loch zusätzlichen Dünger. Setzen Sie die Kartoffelknollen in die vorbereiteten Löcher und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Gießen Sie die Setzlinge anschließend an.
Pflegehinweise
Nachdem Sie sich über die Eigenschaften und Bewertungen der Rosara-Kartoffel informiert haben, können Sie mit dem Anbau beginnen. Die Pflege ist einfach.
Die wichtigsten Pflegetätigkeiten sind folgende:
- Düngung. Pflanzen benötigen dreimal pro Saison Dünger. Geeignet sind Phosphor- und Kaliumdünger, Kompost und Holzasche.
- Auflockern und Unkraut jäten. Kartoffeln bevorzugen lockeren Boden. Daher muss der Boden regelmäßig aufgelockert werden. Unkraut sollte ebenfalls umgehend entfernt werden.
- Bewässerung. Da diese Sorte ein dichtes Laubwerk besitzt, benötigen die Sträucher reichlich Wasser. Dies gilt insbesondere bei Trockenheit.
- Anhäufeln. Dieser Vorgang ist während der Vegetationsperiode notwendig und sollte mehrmals wiederholt werden. Hierfür sollte ein Anhäufelgerät verwendet werden.
- Schädlingsbekämpfung. Der gefährlichste Schädling für Kartoffeln ist der Kartoffelkäfer. Die Pflanzen vor diesem Insekt zu schützen, kann sehr schwierig sein. Experten empfehlen daher die Behandlung der Pflanzen mit Insektiziden.
- Das Laub abschneiden. Zwei Wochen vor der Ernte sollte das Laub abgetrennt werden. Dadurch können sich die Knollen entwickeln.
Wie Rosara blüht
Die Beschreibung der Rosara-Kartoffel verdeutlicht deren Blüteverhalten. Die Pflanzen sind recht kompakt und klein. Sie blühen mit violetten Blüten, deren Mitte gelbe Staubgefäße aufweist.
Ernte
Die Ernte sollte beginnen, sobald sich das Laub gelb färbt. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Nährstoffe in den Knollen konzentriert, die für Geschmack und Aroma der Früchte verantwortlich sind. Mit zunehmender Reife wird die Schale rauer und die Augen trocknen aus.
Nach der Kartoffelernte müssen die Knollen trocknen. Dazu legt man sie am besten ins Freie. Allerdings sollten sie abgedeckt werden, um sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Andernfalls verfärben sie sich grün.
Anschließend werden die Knollen sortiert. Nur gesunde, makellose Exemplare sollten eingelagert werden. Kartoffeln lagert man am besten im Keller bei einer Temperatur von 2 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 70–85 %.
Zur Lagerung der Ernte können Holzkisten oder Netze verwendet werden.
Rezensionen
Valentina, 45 Jahre alt:
„Ein Freund empfahl mir, in meiner Datscha eine Kartoffelsorte mit dem ungewöhnlichen Namen Rosara anzubauen. Zu meiner Überraschung erwies sich die Sorte als wetterfest. Obwohl die Tagestemperaturen mehrere Tage lang nicht über 3 Grad Celsius stiegen, gediehen die Pflanzen prächtig.“
Die Ergebnisse waren wirklich verblüffend. Die Knollen sind groß und schmackhaft. Nach drei Jahren kaufe ich neues Pflanzgut. Ich empfehle jedem, diese Sorte auszuprobieren.
Pavel, 53 Jahre alt:
Nachdem ich die Eigenschaften und Bewertungen der Kartoffelsorte Rosara studiert hatte, beschloss ich, sie auf meinem eigenen Grundstück anzubauen. Ich reservierte dafür ein 10 Hektar großes Beet und baue sie nun seit fünf Jahren am selben Standort an. Die Kartoffeln sind sehr schmackhaft und haben beim Kochen genau die richtige Konsistenz.
Besonders erfreulich ist, dass die Pflanzen keinerlei Pflege benötigen. Sie gedeihen bei jedem Wetter. Die Sträucher wachsen üppig und breit. Allerdings ist die Kultur anfällig für Krankheiten wie Krautfäule und Nematoden. Diese Krankheiten werden höchstwahrscheinlich durch minderwertiges Saatgut verursacht. Daher ist es wichtig, das Saatgut sorgfältig auszuwählen.
Galina, 63 Jahre alt:
„Die Rosara-Kartoffel ist meine Lieblingssorte. Ich baue sie seit einigen Jahren ausschließlich auf meiner Datscha an. Ihr hoher Ertrag, ihr hervorragender Geschmack und ihre Pflegeleichtigkeit machen sie zu einer sehr beliebten Sorte. Ich werde sie auch weiterhin anbauen.“
Die Rosara-Sorte wird von Gärtnern aufgrund ihrer positiven Eigenschaften sehr geschätzt. Viele Gärtner heben diese Sorte besonders hervor. Ihre Beliebtheit nimmt von Jahr zu Jahr zu.

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