Zekura-Kartoffel: Beschreibung und Eigenschaften der Sorte, Bewertungen

Kartoffel

Kartoffeln sind in vielen Ländern eine recht verbreitete Kulturpflanze. Sowohl für den Haus- als auch für den kommerziellen Anbau werden Sorten ausgewählt, die hohe Erträge liefern, pflegeleicht sind und gegen die meisten bekannten Krankheiten und Schädlinge resistent sind. Ein Beispiel hierfür ist die Kartoffelsorte Zekura.

Die Zekura-Kartoffel, eine deutsche Züchtung, ist pflegeleicht und relativ einfach anzubauen. Große Knollen, vier Monate anhaltender Geschmack und hoher Stärkegehalt – diese und weitere Vorteile haben die Zekura-Kartoffel nicht nur in ihrem Ursprungsland, sondern auch in mehreren europäischen Ländern sehr beliebt gemacht.

Beschreibung und Eigenschaften der Zekura-Kartoffel

Erfahrene Landwirte und Gärtner führen die Beliebtheit der Kartoffelsorte Zekura auf ihren geringen Pflegeaufwand und die einfache Anzucht zurück. Die Sträucher dieser stärkehaltigen Gemüsesorte breiten sich nicht stark aus, was die Pflege, wie beispielsweise das Auflockern und Jäten, deutlich vereinfacht. Ihr kompakter Wuchs ermöglicht den Anbau einer großen Anzahl von Pflanzen auf kleinem Raum und erleichtert so die Ernte.

Die Knollen sind typischerweise regelmäßig und länglich. Die Augen sind klein. Schale und Fruchtfleisch sind gelb. Laut Beschreibung der Kartoffelsorte Zekura erreicht das Gewicht einer einzelnen Knolle oft 150 Gramm. Das Mindestgewicht beträgt 59 Gramm. Die Sorte Zekura zeichnet sich durch ihren hohen Stärkegehalt von 13 bis 18,2 % aus. Dadurch behält sie ihr ansprechendes Aussehen und ihren Geschmack lange (drei bis vier Monate).

Zekura-Kartoffel: Ertrag, Züchtungsgeschichte

Produktivität

Eine einzelne Rispe kann zum Erntezeitpunkt 12 bis 25 Knollen enthalten. Bei sorgfältiger Pflege und Anbau unter geeigneten klimatischen Bedingungen lässt sich ein durchschnittlicher Ertrag von 323 bis 325 Zentnern pro Hektar erzielen.

Geschichte der Auswahl

Die Zekura-Sorte ist das Ergebnis der Arbeit deutscher Züchter. Durch umfangreiche Versuche gelang es ihnen, eine erhöhte Wurzelhärte, Resistenz gegen häufige Krankheiten, eine kurze Reifezeit und einen hervorragenden Geschmack zu erzielen. Die Züchter legten zudem Wert auf eine lange Haltbarkeit. Die daraus entstandene Sorte, die den Namen Zekura erhielt, ist heute in vielen europäischen Ländern bekannt.

Die Kartoffelsorte Zekura ist im staatlichen Register der Russischen Föderation eingetragen. Sie wird für den Anbau in der zentralen Schwarzerderegion empfohlen.

In den ehemaligen GUS-Staaten wird Zekura aktiv von landwirtschaftlichen Betrieben in Moldawien, Weißrussland und der Ukraine angebaut.

Vor- und Nachteile der Sorte

Die Vorzüge der Zekura-Sorte werden von Landwirten besonders hervorgehoben: Ihr gelbes Fruchtfleisch eignet sich gleichermaßen für Kartoffelpüree, Braten, Suppen, Eintöpfe und Salate. Zudem ist die Wurzelknolle lange haltbar, sofern die Luftfeuchtigkeit moderat und die Temperatur zwischen 1 und 2 °C liegt. Die geerntete Knollenmasse enthält praktisch keine grünen Stellen. Die Pflanze behält ihre sortentypischen Eigenschaften über mehrere Jahre.

Beim Kochen sollte man sich der Neigung zum Übergaren bewusst sein, was jedoch ein kleiner Nachteil sein kann. Ein weiterer Nachteil dieser Sorte ist die Veränderung der Knollengröße bei Wasser- und Wärmemangel. Trotz ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit wirken sich diese Faktoren negativ auf das Wurzelgemüse aus und führen dazu, dass es auf 50–70 Gramm schrumpft.

Wert der Vielfalt

Die Sortenwerte sind:

  1. Pflegeleicht. Bei längerem Trockenstress genügt gelegentliches Gießen. Dies beugt dem Schrumpfen der Knollen vor. Im Gegensatz zu vielen anderen Sorten, die während der gesamten Wachstumsperiode gedüngt werden müssen, benötigt diese Sorte keine Düngung. Die Sortenbeschreibung und Kundenrezensionen zur Zekura-Kartoffel bestätigen dies.
  2. Die Pflanze passt sich gut an widrige klimatische Bedingungen an, darunter Hitze, Trockenheit und plötzliche Temperaturschwankungen. Daher werden selbst beim Anbau in Sibirien und Kasachstan hohe Erträge erzielt.
  3. Die Ernte wird lange gelagert, und natürliche Qualitätsverluste der Knollen sind minimal.
  4. Hohe Handelsqualität der Knollen – es gibt praktisch keine defekten, grünen, zu kleinen oder im Gegenteil, übermäßig großen Kartoffeln in der Ernte.
  5. Das fleischige, gelbe Fruchtfleisch hat einen ausgezeichneten Geschmack und wird daher in der Küche häufig verwendet.

Der Wert der Kartoffelsorte Zekura erklärt ihre weite Verbreitung und Beliebtheit bei Landwirten und Selbstversorgern sowohl in Europa als auch im postsowjetischen Raum.

Wachstumsregeln

Der Anbau der Zekura-Sorte ist unkompliziert, selbst für Anfänger im Gemüseanbau. Die allgemeinen Richtlinien lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Es wird empfohlen, die Knollen in mindestens 10–15 cm tiefe, erwärmte Erde zu pflanzen. Die Bodentemperatur sollte zwischen 8 und 10 °C liegen. Der beste Pflanzzeitpunkt ist Mitte Mai. Die strikte Einhaltung dieser Bedingungen fördert die Keimung und beugt Knollenfäule vor.
  • Das Saatgut wird in Reihen im Abstand von 60 x 35 cm in die Erde gelegt. Die Kartoffeln werden 8-10 cm tief in die Erde eingegraben (die endgültige Tiefe hängt von der Bodenart ab);
  • Um den Ertrag weiter zu steigern, wird jedem Loch Aktivdünger beigemischt.

Wichtig: Um einen natürlichen Ertragsrückgang zu vermeiden, sollte das Pflanzgut rechtzeitig erneuert werden.

Pflegehinweise

Die Zekura-Sorte ist pflegeleicht. Sie benötigt regelmäßiges Jäten und das Auflockern des Bodens nach dem Gießen, egal ob künstlich oder natürlich. Das erste Jäten erfolgt im Juni, danach nach Bedarf. In der ersten Julihälfte werden die Sträucher angehäufelt. Dies hilft, die Bodenfeuchtigkeit länger zu speichern und einen kompakten, natürlichen Wuchs zu erzielen. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, während der Wachstumsperiode mindestens dreimal anzuhäufeln.

Das Anhäufeln sollte immer nach dem Wässern des Bodens erfolgen. Dadurch wird verhindert, dass sich auf dem feuchten Boden eine Kruste bildet, die die Luftzirkulation behindern würde.

Um den Boden vor Überhitzung und gleichzeitig vor übermäßiger Verdunstung zu schützen, sollten die Pflanzen gemulcht werden. Als Mulch eignen sich Kompost, Kiefernnadeln oder verrottetes Sägemehl.

Krankheiten und Schädlinge

Die Eigenschaften der Kartoffelsorte Zekura und Erfahrungsberichte zu dieser Sorte deuten darauf hin, dass sie gegen die meisten bekannten Schädlinge und Krankheiten resistent ist. Drahtwürmer, Kartoffelkäfer, Maulwurfsgrillen und Erdraupen stellen jedoch eine ernsthafte Bedrohung für Kartoffeln dar.

Drahtwürmer findet man häufig in nicht ordnungsgemäß bewirtschafteten Gebieten sowie in Sägemehl, Mist und Quecke. Saure Böden bieten diesen Schädlingen ideale Brutbedingungen. Zur Anpassung des pH-Werts des Bodens werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Kalkung (10 m2 1 kg gelöschtes Soda muss hinzugefügt werden;
  • Anwendung von Holzasche (pro 10 m²)2 (Sie benötigen zwei Eimer mit einem Gesamtvolumen von 20 Litern).

Wenn es notwendig ist, Schädlinge zu bekämpfen, die die oberirdischen Pflanzenteile bedrohen, dürfen die hierfür vorgesehenen Präparate nur gemäß den Anweisungen verwendet werden.

Als wirksamstes Hausmittel gilt das Anpflanzen von Knoblauch, Ringelblumen, Calendula und Koriander in beliebiger Reihenfolge. Die Maulwurfsgrille mag den Geruch dieser Pflanzen nicht.

Ernte und Lagerung

Die Ernte der Zekura-Kartoffeln findet üblicherweise von Mitte August bis Mitte September statt. Bei strikter Einhaltung der Anbaurichtlinien können etwa 200 kg Kartoffeln pro 100 Quadratmeter geerntet werden.

Der Raum, in dem die geernteten Kartoffeln gelagert werden, wird zuvor desinfiziert und getrocknet. Die Knollen selbst werden sorgfältig sortiert, wobei alle Knollen mit Krankheits- oder Beschädigungsanzeichen aussortiert werden. Anschließend werden sie getrocknet und von Erde befreit. Holzkisten oder spezielle Netze eignen sich ideal zur Lagerung. Die optimale Temperatur liegt bei 1 bis 2 °C. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, damit die Knollen nicht grün werden und keimen.

Knollen, die als Saatgut verwendet werden sollen, müssen separat gelagert werden. Mindestens zweimal im Monat wird ihr Zustand, insbesondere auf Fäulnis, überprüft. Etwa zwei Wochen vor der Aussaat werden die Samen an einen warmen, hellen Ort gebracht.

Rezensionen

Um sich ein umfassendes Bild von der Zekura-Kartoffel zu machen, reicht es nicht, nur die Sortenbeschreibung zu lesen und sich die verfügbaren Fotos anzusehen; es empfiehlt sich auch, Rezensionen zu lesen. Hier sind einige davon.

Alexander, 35 Jahre alt, Region Moskau:

Ich baue seit zehn Jahren Kartoffeln an und habe schon viele Sorten probiert. Eines Tages sah ich die deutsche Sorte Zekura auf einer Ausstellung. Mir gefielen sowohl die Pflanze als auch die Knollen sehr gut. Nach einem Gespräch mit dem Besitzer des Grundstücks, auf dem die Kartoffeln wuchsen, beschloss ich, es selbst zu versuchen. Ich reservierte mir ein kleines Stück Land auf meinem Hof. Ich pflanzte die Kartoffeln im Mai und erntete sie im August. Schon mit der geringen Menge, die ich gepflanzt hatte, wuchs eine reiche Menge. Auch der Geschmack hat mir sehr gut gefallen.

Irina und Mikhail, 49 Jahre alt, Minsk:

Wir besitzen einen Bauernhof und bauen verschiedene Kartoffelsorten an. Vor zwei Jahren pflanzten wir zum ersten Mal die Sorte Zekur an. Wir hatten keine besonderen Probleme. Da der Boden regelmäßig bestellt wird, gab es keine Schädlinge. Und die Sorte selbst ist resistent dagegen. Die erste Versuchsernte verkauften wir auf dem Septembermarkt. Die Leute betrachteten die schönen, glänzenden Kartoffeln interessiert und kauften sie. Viele kamen ein paar Tage später wieder und bestellten Nachschub – ihnen schmeckten sie sehr gut.

Natalia, 40 Jahre alt, Kiew:

Ich habe auf Empfehlung eines Freundes zehn Zekura-Kartoffelpflanzen in meiner Datscha gepflanzt. Ich habe mich kaum um Unkrautjäten oder Umgraben gekümmert. Trotzdem hatte ich eine gute Ernte. Die Kartoffeln schmecken hervorragend.

Swetlana, 54 Jahre alt, Moskau:

Ich bin Restaurantbesitzer. Wir beziehen unser Gemüse möglichst direkt von Bauernhöfen. Eines Tages empfahl uns ein Stammlieferant eine neue Sorte – Zekura. Ich nahm ein paar Kartoffeln zum Probieren mit. Der Geschmack ist intensiv und sehr lebendig. Das einzige Problem ist, dass die Kartoffel sehr krümelig ist, was an sich nicht schlecht ist, da sie sich dadurch etwas schwieriger für Gerichte eignet, bei denen sie ihre Form behalten soll. Für Kartoffelpüree, Suppen und Salate ist sie jedoch hervorragend geeignet. Zekura ist jetzt die Lieblingssorte meines Küchenchefs für seine cremige Spezialsuppe.

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