Zeitpunkt für die Tomatenpflanzung in einem Polycarbonat-Gewächshaus in der Moskauer Region

Tomaten

Tomaten sind wohl das weltweit am häufigsten angebaute Gemüse. Kein Wunder also, dass jedes Jahr neue Sorten und Anbaumethoden entwickelt werden. Die höchsten Erträge lassen sich in einem Polycarbonat-Gewächshaus erzielen. Schauen wir uns den optimalen Zeitpunkt und die Besonderheiten des Tomatenanbaus in einem solchen Gewächshaus in der Region Moskau genauer an.

Wann pflanzen?

In der Region Moskau werden Tomatensetzlinge von Ende April bis Anfang Mai in unbeheizten Unterständen vorgezogen. In beheizten Polycarbonat-Gewächshäusern kann dieser Prozess jedoch ganzjährig fortgesetzt werden. Wichtig ist dabei die strikte Einhaltung der richtigen Anbau- und Pflegehinweise.

In der Region Moskau können verschiedene Tomatensorten angebaut werden, sowohl frühe als auch späte.

Wie bereitet man einen Raum für Tomaten vor?

Das Gewächshaus sollte an einem sonnigen Standort mit Licht aus allen Richtungen stehen. Bei Lichtmangel werden die Sämlinge geschwächt, was sich negativ auf die spätere Ernte auswirkt.

Reicht das natürliche Licht nicht aus, ist künstliches Licht erforderlich. Tageslichtlampen werden hierfür verwendet, doch wenn möglich, ist der Kauf einer speziellen Pflanzenlampe vorzuziehen. Diese sind zwar deutlich teurer, aber wesentlich effektiver.

Zuerst muss die Bewässerung geregelt werden. Ein Tropfbewässerungssystem ist ideal, aber wenn das nicht möglich ist, ist es besser, ein großes Fass zu kaufen, um das Wasser zu sammeln und zu erwärmen, das dann für die Tropfbewässerung verwendet werden kann.

Auch die Belüftung ist sehr wichtig. Unzureichende Luftzufuhr ist ebenso inakzeptabel wie Zugluft.

 

Um ein Gefrieren des Bodens zu verhindern, empfiehlt es sich, ihn mit Heu oder Stroh abzudecken.

Unabhängig davon, ob das Gewächshaus neu gebaut wurde oder bereits Gemüse beherbergte, wird der Boden vor dem Einsetzen der Setzlinge mit Bordeauxbrühe, Kupfersulfat oder einer konzentrierten Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Diese Lösungen werden auf die Innenflächen gesprüht, insbesondere auf die Öffnungen, in denen sich Schädlinge gerne einnisten.

Vergessen Sie auch nicht den Boden. Ein mobiles Gewächshaus lässt sich zwar von einem Ort zum anderen bewegen, bei einem fest installierten Gewächshaus ist das jedoch nicht möglich. Tomaten sollten nicht jedes Jahr am selben Standort angebaut werden, um Pilzbefall und Schädlingsbefall vorzubeugen.

Um die Tomaten zu schützen, ist ein vollständiger Bodenaustausch jedoch nicht notwendig. Entfernen Sie einfach 10 cm der obersten Bodenschicht, behandeln Sie diese mit Kupfersulfat und streuen Sie frische Erde darüber.

Die besten Vorläufer der Tomate sind Kartoffeln, Bohnen, Gurken und Senf.

Die optimale Methode zur Bodenverbesserung ist die Aussaat von Gründüngung im Herbst oder Frühjahr, 21 Tage vor dem Pflanzen der Setzlinge. Diese Pflanzen haben kräftige Wurzeln und versorgen den Boden mit ausreichend Nährstoffen.

Der gemähte Gründünger bleibt einige Tage liegen, dann wird der Boden umgegraben.

Manche Gärtner werfen Schnee ins Gewächshaus, um schädliche Insekten während des Winterschlafs zu vernichten und dem Boden Nährstoffe zuzuführen.

Um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, sollten Holzasche, Mist und Kompost eingearbeitet werden. Dies geschieht beim Umgraben im Herbst oder kurz vor der Pflanzung. Achten Sie jedoch darauf, dass der Mist nicht mit jungen Blättern in Berührung kommt, da diese sonst absterben können.

Der kultivierte Boden braucht Ruhe und eine Temperatur von mindestens 13 Grad.

Landealgorithmus

Auch kräftige und gesunde Sämlinge müssen für das Umpflanzen vorbereitet werden. Fünf Tage vor dem Umpflanzen werden die Triebe mit Borsäure behandelt, um eine ordnungsgemäße Blüten- und Fruchtknotenentwicklung zu gewährleisten.

Schneiden Sie am Tag vor dem Pflanzen zwei bis drei Blätter ab. Berühren diese den Boden, erhalten die Pflanzen nicht genügend Luft, wodurch sich die Wurzeln nicht richtig entwickeln und der Ertrag sinkt. Die Blätter müssen jedoch vorsichtig mit desinfiziertem Werkzeug entfernt werden. Die Schnittstellen sollten anschließend mit Kaliumpermanganat behandelt werden.


Die Pflanzung erfolgt am Nachmittag. Die Triebe werden bis zur Wurzelknospe in gut durchfeuchtete Erde gesteckt. Erfahrene Gärtner pflanzen Tomaten nicht senkrecht, sondern in einem Winkel von etwa 50 Grad, wobei die Triebspitzen nach Nordosten zeigen. Dadurch können sich die Tomaten besser anpassen.

Nach einer Woche wird die Pflanze an den Wurzeln mit warmem, abgestandenem Wasser bewässert.

Landemuster

Sobald der Boden warm ist, können Sie mit der Vorbereitung der Beete beginnen. Normalerweise werden sie in der Nähe der Wände oder in der Mitte größerer Gewächshäuser angelegt.

Der Reihenabstand sollte je nach gewählter Sorte 60-80 cm und die Reihenhöhe 50-90 cm betragen.

Die Beete sind etwa 40 cm hoch. Die Position der Pflanzlöcher hängt von der jeweiligen Tomatensorte ab. Jedes Loch wird zwei Tage vor dem Pflanzen mit heißem Kaliumpermanganat bewässert. Gleichzeitig werden die Stützen angebracht.

Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten gedeihen prächtig in einem Polycarbonat-Gewächshaus. Durch die richtige Pflanzzeit können Sie auch in kühleren Klimazonen qualitativ hochwertige und köstliche Früchte ernten.

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