In diesem Artikel erfahren Sie, welche Paprikasorten sich am besten für den Anbau in einem Polycarbonat-Gewächshaus eignen. Die Auswahl der richtigen Paprikasorten für den Gewächshausanbau ist eine wichtige Entscheidung. Nur mit der richtigen Wahl können Sie eine reiche Ernte hervorragender Früchte einfahren.
Um eine gute Paprikaernte im Gewächshaus zu erzielen, ist die Wahl der richtigen Sorte entscheidend. Gärtner sollten beachten, dass nicht alle Paprikasorten für den Anbau in Innenräumen geeignet sind. Für eine reiche Ernte empfiehlt es sich, auf die empfohlenen Sorten zurückzugreifen. Dazu gehören beispielsweise die Paprikasorten „Health“ oder „Winnie the Pooh“, „Tenderness“ sowie „Orange Miracle“ und „Yellow Bull“. Weiterlesen Wie man Paprika füttertDie
Wichtig! Hybridpaprikasorten gedeihen in jedem Gewächshaus gut. Sie sind krankheitsresistent und selbstbefruchtend – ein entscheidender Vorteil für eine reiche Ernte. Zudem sind diese Sorten anspruchslos an die Anbaubedingungen. Trotz der vielen Vorteile dieser Gemüsesorten ist es jedoch wichtig, bei der Wahl einer Hybridsorte das Klima des jeweiligen Standorts zu berücksichtigen. In nördlichen Regionen eignen sich beispielsweise Sorten, die weniger Sonne benötigen, während man in südlichen Regionen bedenkenlos Paprikasorten wählen kann, die viel Licht lieben.
Wie man ein Gewächshaus vorbereitet
Die besten Paprikasorten für den Anbau in einem Polycarbonat-Gewächshaus wurden ermittelt und sind sogar am Anfang dieses Artikels aufgelistet. Bevor Sie diese Pflanzen jedoch im Gewächshaus anbauen, müssen Sie dieses entsprechend vorbereiten.
Beratung! Es ist ideal, Paprika auf einem Beet anzubauen, auf dem zuvor Kohl, Gurken oder Radieschen gewachsen sind. Es ist jedoch keine gute Idee, Paprika auf einem Beet anzubauen, auf dem letztes Jahr Tomaten angebaut wurden.
Vor dem Anpflanzen von Paprika ist es wichtig, den Boden mit Nährstoffen anzureichern. Dazu wird die oberste Bodenschicht abgetragen und durch neue, mineralstoffreiche Erde ersetzt. Anschließend wird der Boden umgegraben, um die alte Erde mit der neuen zu vermischen. Desinfizieren Sie die Bodenschicht zusätzlich mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung. Danach wird der Boden mit klarem Wasser bewässert und gedüngt, um Schädlingen und Krankheiten vorzubeugen und das Pflanzenwachstum zu fördern.
Beratung! Beim Anbau von Paprika in einem Polycarbonat-Gewächshaus können Sie bedenkenlos Kompost und Mist mit Schwarzerde und Mineralzusätzen vermischen. Vor dem Pflanzen können Sie dem Boden Kaliumsulfat, Holzasche, Superphosphat und Ammoniumnitrat hinzufügen.
Es ist wichtig zu wissen, dass Paprika keinen sauren Boden verträgt. Ist der Boden sauer, sollte er mit Kalk oder Holzasche neutralisiert werden. Einige Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Gewächshaus muss der Boden zusätzlich aufgelockert werden, um die Sauerstoffzufuhr zu verbessern. Paprika benötigt viel Licht und reagiert zudem empfindlich auf bestimmte Bedingungen hinsichtlich Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Besonderheiten beim Anbau von Paprika in geschlossenen Erdreichflächen:
1. Das Pflanzmuster wird anhand der Gewächshausgröße gewählt. Paprika gedeiht am besten im Freiland, daher sollte zwischen den Reihen ein Abstand von mindestens 30 cm eingehalten werden.
2. Wenn man mehrere Paprikasorten gleichzeitig anbaut, ausgewählte Anbaugebiete Je nach Sorte. Niedrig wachsende Pflanzen beispielsweise können nahe den Gewächshauswänden gepflanzt werden, wo sie viel Licht erhalten. Mittelgroße Paprika gedeihen am besten weiter entfernt von den Gewächshauswänden; sie können zwischen benachbarten Pflanzenreihen gesetzt werden.
3. Denken Sie daran, dass die Höhe der zukünftigen Ernte direkt davon abhängt, wie korrekt die Beete zu Beginn positioniert wurden.
4. Graben Sie ein Loch so tief wie ein Spatenblatt. Lassen Sie genügend Abstand zwischen den Löchern, da zu dichte Bepflanzung die Früchte nicht ausreichend Licht erhalten.
5. Als zusätzlichen Dünger kann Mist oder Kompost in die Löcher gegeben und gut mit dem Boden vermischt werden.
6. Bewässern Sie jedes Pflanzloch kurz vor dem Einpflanzen mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung. Pflanzen Sie die Setzlinge erst ein, wenn die Feuchtigkeit vollständig eingezogen ist.
7. Das Umpflanzen von Setzlingen ist für jede Kulturpflanze stressig. Daher sollte es an einem bewölkten Tag, früh morgens oder spät abends erfolgen. Anfangs empfiehlt es sich, die umgepflanzten Paprikapflanzen mit gewöhnlichem Papier abzuschirmen.
Grundregeln der Pflege
Die richtige Pflege von Paprika im Polycarbonat-Gewächshaus ist recht einfach. Achten Sie darauf, dass sie ausreichend Licht erhalten. Ob Ihre Paprika genug Licht bekommen, erkennen Sie leicht an den Früchten: Sie werden saftig und kräftig sein. Kalifornisches PfefferwunderDie
Paprika liebt Wärme, daher sollte die Temperatur im Gewächshaus konstant bei 25 Grad Celsius gehalten werden. Schon geringe Temperaturschwankungen können das Wachstum der Paprika beeinträchtigen. Achten Sie auf ausreichende Bewässerung, da die Früchte sonst bitter schmecken. Gelbe oder braune Flecken auf der Fruchtoberfläche deuten auf zu geringe Luftfeuchtigkeit hin.
Jetzt wissen Sie genau, welche Paprikasorten sich am besten für den Anbau in einem Polycarbonat-Gewächshaus eignen. Dieser Artikel listet bestimmte Sorten auf, die für den Indoor-Anbau geeignet sind, aber Sie können auch bedenkenlos alle gängigen Hybrid-Paprikasorten kaufen.

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