Dieser Artikel beschreibt die gefährlichsten Schädlinge von Tomatensämlingen und Methoden zu ihrer Bekämpfung. Schädlingsbekämpfung ist unerlässlich, da die Schädlinge Ihre Pflanzen sonst so stark schädigen, dass eine gute Ernte unmöglich ist. Glücklicherweise lassen sich Schädlinge in den frühen Entwicklungsstadien Ihrer Tomatenpflanzen erfolgreich bekämpfen.
Um zu verstehen, womit Sie es zu tun haben, müssen Sie den Schädling natürlich selbst kennenlernen. Deshalb beschreiben wir in diesem Artikel die Insekten nicht nur, sondern zeigen auch Fotos von ihnen. Sobald Sie Schädlinge in der Nähe Ihrer Setzlinge entdecken, sollten Sie sofort vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
Schädlinge an Tomatensämlingen und Bekämpfungsmethoden (Fotos)
Weiße Fliege
Es ist ein harmlos aussehender Schmetterling. Doch dieser wunderschöne Falter muss sich ernähren und liebt besonders den Saft von Tomatensämlingen. Der Befall der Pflanze führt zu gelben Flecken auf den Blättern, die immer größer werden. Wenn der Schmetterling die Pflanze weiterhin befällt, vertrocknen die Blätter und sterben ab. Die Weiße Fliege ist nicht nur selbst gefährlich, sondern kann auch Viruserkrankungen übertragen, die ebenfalls schädlich für Tomatensämlinge sind.
Wichtig! Weiße Fliegen leben auf der Blattunterseite von Sämlingsblättern und sind daher nur sichtbar, wenn man das Blatt anhebt und umdreht. Ein charakteristisches Merkmal sind kleine weiße Staubpünktchen um die Pflanze herum.
Weiße Fliegen vermehren sich, wie viele andere Insekten auch, extrem schnell. Stellen Sie sich auf einen langwierigen Kampf ein. Sie können „Karbofos“ oder „Bitoxibacillin“ zum Besprühen der Sämlinge verwenden. Um die Anzahl der Larven zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Blattunterseiten mit kaltem Wasser zu besprühen. Lockern Sie vorher unbedingt die Erde auf.
Sprout fly
Eine gefährliche Schädlingart für Tomatensämlinge (Bekämpfungsmethoden werden weiter unten beschrieben). Sie befällt Sämlinge meist beim Vermischen von Erde mit Kompost für die Aussaat. Hohe Temperaturen aktivieren den Parasiten. Die Larven befallen die Sämlinge, sobald diese die Erde durchbrechen. Die Eier der Keimlingsfliege befinden sich in der obersten Erdschicht, daher sollte Staunässe vermieden werden. Beim Umpflanzen der Sämlinge empfiehlt es sich, die oberste Erdschicht vollständig abzutragen.
Thrips
Ein weiteres Insekt, das einem Schmetterling ähnelt. Obwohl es nicht länger als einen Millimeter ist, stellt es eine Gefahr für Tomaten dar. Am gefährlichsten sind die Larven, die sich vom Saft der Tomatenstängel und -blätter ernähren.
Ein deutliches Anzeichen für einen Schädlingsbefall bei Sämlingen sind silbrige Flecken auf den Blättern. Schädlinge treten häufig an Tomaten auf, weil Gärtner den Boden und die Gartengeräte nicht desinfiziert haben. Zur Behandlung von Tomaten sollten diese mit Fitoverm oder einfach mit Tabakstaub besprüht werden.
Der Erdraupen
Eine nachtaktive Mottenart, deren Raupen sich besonders gern auf jungen Tomatensämlingen einnisten. Die Raupen lassen sich recht einfach bekämpfen; Insektizide wie Fitoverm und Dendrobacillin sind hierfür geeignet. Wichtig ist, die Umgebung der Tomatensämlinge unkrautfrei zu halten, da die Raupen dort leben können, bis die saftigen und schmackhaften jungen Tomatensämlinge keimen.
Melonenblattlaus
Ameisenlarven findet man oft auf der Blattunterseite von Tomaten und sie ernähren sich vom Tomatensaft. Ameisen kündigen einen baldigen Blattlausbefall an den Tomatenpflanzen an, da sie sich von den Pflanzensekreten ernähren. Sie bringen die Blattläuse sogar im Winter in ihre Nester zurück, damit diese überleben können. Daher sind Ameisennester in Gärten, insbesondere in Tomatenbeeten, unerwünscht. Zur Blattlausbekämpfung eignen sich die Mittel Fitoverm und Actellic.
Noch einmal zu den Methoden des Kampfes
Dies sind die Hauptschädlinge von Tomatensämlingen, und Bekämpfungsmaßnahmen sind unerlässlich. Werden Insektenbefall ignoriert, kann dies zu Ernteausfällen führen. Insektizide, erhältlich in Gartencentern, können helfen, alle Schädlinge zu bekämpfen. Allerdings töten diese Chemikalien nicht nur die Insekten, sondern werden auch vom Boden aufgenommen und gelangen so in die Tomatenfrüchte.
Um die Wahrscheinlichkeit eines Schädlingsbefalls an Ihren Tomaten zu verringern, müssen Sie alle optimalen Wachstumsbedingungen einhalten:
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit;
- Den Boden dämpfen, damit sich die Larven darin nicht entwickeln können;
- Düngemittel nur in den empfohlenen Mengen anwenden;

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