Gurke „Patti f1“: Vor- und Nachteile der Hybride

Gurken

Die Hybridgurke „Patti f1“ ist pflegeleicht und stellt keine besonderen Herausforderungen für Gärtner dar. Mit ihr können Sie sich auf eine schnelle, reiche und regelmäßige Ernte freuen. Die Sortenbeschreibung enthält detaillierte Informationen zu ihren Eigenschaften und Anbaumethoden sowie Fotos und Kundenbewertungen. Die Einhaltung der Anforderungen an die Agrartechnologie wirkt sich direkt auf den Gurkenertrag aus.

Allgemeine Informationen zur Sorte

Diese Sorte ist mittelfrüh. Die ersten Früchte erscheinen innerhalb von 40–45 Tagen an den Sträuchern. Sie wurde 2004 von Züchtern der Moskauer Firma Sedek entwickelt und 2008 nach bestandener Prüfung offiziell zugelassen.

Bezieht sich auf parthenokarpe Pflanzen Die Sorte „Patti f1“ benötigt keine Bienen zur Bestäubung. Der Pollen wird von der Pflanze selbst übertragen. Diese Eigenschaft erleichtert die Anzucht in Innenräumen, wo der Zugang für Bienen eingeschränkt ist. „Patti f1“ wurde sowohl für Gewächshäuser als auch für Freilandanbau entwickelt und kann in vielen Klimazonen angebaut werden. Diese Hybride wurde speziell für die anspruchsvollen Wetterbedingungen Russlands entwickelt.

Wichtig!
Cucurbitin wird in der Frucht nicht gebildet. Dieser Stoff verleiht dem Gurkenfleisch seinen bitteren Geschmack.

Buschmerkmale

Diese Pflanze ist unbestimmt, das heißt, sie wächst kontinuierlich. Die Sträucher dieser Gurkensorte zeichnen sich durch ein kräftiges Wachstum des Hauptstamms aus. Sie sollten nicht bis zur Gewächshausdecke wachsen. Beim Anbau im Gewächshaus muss der Strauch erzogen werden. Am besten bindet man die Ranken an, um die Bildung weiterer Fruchtknoten anzuregen.

Im Freiland können die Ranken am Boden bleiben, der Haupttrieb wird jedoch gestutzt. An den Sträuchern treiben große, sattgrüne Blätter aus. Diese Gurkensorte wächst mittelstark kletternd. Es bilden sich Seitentriebe, jedoch nicht viele. Sie ist weiblich. Die Fruchtknoten an den Knoten sind in Gruppen von drei bis sieben angeordnet.

Fruchteigenschaften und Ertrag

Die Gurken sind kurz, dicht und durchwurzelt. Sie sind zylindrisch und dunkelgrün mit feinen hellen Streifen an der Oberseite. Die Behaarung ist weiß. Die Oberfläche der Gurken ist mit kleinen Warzen bedeckt, die dicht mit stacheligen Stacheln besetzt sind. Die Früchte erreichen eine durchschnittliche Länge von 10 cm und einen Durchmesser von 2 cm. Diese Gurken wiegen etwa 70–90 g. Die Schale ist dünn und glänzend.

Das Fruchtfleisch ist zart und knackig, ohne Hohlräume, mit kleinen, leeren Samenkapseln. Es hat einen leicht süßlichen Geschmack. Die Gurken können frisch verzehrt werden, sind aber nicht lange haltbar. Daher eignen sie sich vor allem zum Einmachen und Einlegen. Geschnittene Gurken werden in Lecho und ähnlichen Vorspeisen verwendet. Die Sorte „Patti f1“ ist sehr ertragreich. Bei guter Pflege können bis zu 7 kg Gurken pro Quadratmeter geerntet werden. Wenn die Gurken zu groß werden, entwickeln sie nicht die typische Fassform anderer Gurken, sondern bleiben klein. Tägliches Ernten fördert die Bildung neuer Fruchtknoten an den Pflanzen.

Wichtig!
Die Direktsaat der Hybride in den Boden kann frühestens Anfang Juni erfolgen.

Vor- und Nachteile der Sorte

Diese Hybride ist bei vielen Gärtnern beliebt, die ihre positiven Eigenschaften schätzen. Zu ihren wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Resistenz gegen viele Infektionen und Pilze;
  • Toleranz gegenüber stressigen Wachstumsbedingungen;
  • eine lange Fruchtperiode, die bis zum ersten Frost andauert;
  • Selbstbestäubung, Fortpflanzung ohne Beteiligung von Insekten;
  • schmackhafte Früchte mit ausgezeichnetem marktgerechtem Aussehen;
  • reiche Fruchtbildung, die auch bei schlechtem Wetter nicht aufhört;
  • die Möglichkeit, Gurken zu transportieren;

Zu den Nachteilen dieser Hybride gehört die geringe Haltbarkeit der Gurken. Sie verlieren bereits nach 2–3 Tagen ihr verkaufsfähiges Aussehen. Daher ist eine Lagerung der geernteten Gurken für den späteren Gebrauch nicht möglich. Weitere Nachteile wurden nicht festgestellt.

Das Wurzelsystem dieser Sorte ist klein, daher können sie sogar auf einem Balkon in Plastikkästen angebaut werden.

Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge, widrige Bedingungen

Da diese Hybride speziell für Russland entwickelt wurde, verträgt sie plötzliche Temperaturschwankungen und wird durch anhaltende Regenfälle nicht beeinträchtigt. Sie übersteht Hitze und Trockenheit ohne nennenswerte Ertragseinbußen. Sie ist resistent gegen verschiedene Pilzkrankheiten, die andere Sorten häufig befallen.

Er wird extrem selten krank. Echter Mehltau und Olivenfleckenkrankheit. Sie ist nicht anfällig für Gurkenmosaik. In kühlen Sommern mit häufigen Regenfällen kann 'Patti f1' Wurzelfäule entwickeln. Um dies zu verhindern, sollte der Boden häufiger aufgelockert werden. Ohne Luftzufuhr staut sich die Feuchtigkeit, und die Wurzeln beginnen sehr schnell zu faulen. Um Infektionen vorzubeugen, sollten die Samen vor der Aussaat in einer Kaliumpermanganat- oder Fitosporin-Lösung eingeweicht werden.

Wichtig!
Mehrmals im Sommer müssen Gurkensträucher mit Mehrnährstoffdünger und Asche gedüngt werden.

Merkmale des Anbaus

'Patti f1' wird aus Samen oder Sämlingen gezogen. In gemäßigten Klimazonen ist die Anzucht aus Sämlingen vorzuziehen, da sie die Wahrscheinlichkeit einer normalen Entwicklung und rechtzeitigen Fruchtbildung erhöht. Die Samen werden 1,5–2 cm tief ausgesät. Im Freiland beträgt die empfohlene Pflanzdichte maximal 5 Pflanzen pro Quadratmeter. Im Gewächshaus sollten nicht mehr als 2–3 Pflanzen auf derselben Fläche gesetzt werden.

Diese Gurkensorte benötigt regelmäßiges Gießen mit sonnenwarmem Wasser. Regelmäßiges Auflockern des Bodens ist ratsam, damit die Wurzeln ausreichend Sauerstoff aufnehmen können. Unkrautbekämpfung fördert das Wachstum der Gurken, da sie dann nicht mit Unkraut um Feuchtigkeit und Nährstoffe konkurrieren müssen. Sämlinge benötigen viel Sonnenlicht und verkümmern im Schatten.

Rezensionen

Semyon

Ich baue seit einigen Jahren Gurken der Sorte „Patti“ an. Hauptsächlich verwende ich sie für Wintereinmach. Ich habe aber auch andere Sorten für Salate. Diese Hybride hat mich wegen ihrer hohen Fruchtbarkeit sofort begeistert. Um die Bildung neuer Fruchtknoten anzuregen, entferne ich regelmäßig die Triebspitzen und -spitzen. Ich verwende keine chemischen Mittel, sondern nur natürliche Zutaten. Die Gurken sind fest und schön und sehen in Gläsern toll aus.

Elvira

Diesen Frühling habe ich zum ersten Mal eine neue Gurkensorte namens „Patti f1“ angebaut. Wegen des unbeständigen Wetters habe ich sie in ein Gewächshaus gestellt, um sie vor Frost zu schützen. Das Anpflanzen verlief problemlos. Die Pflanzen wuchsen schnell, blühten und trugen reichlich Früchte. Im Herbst kann ich bereits die ersten Ergebnisse ernten. Ich habe eine sehr gute Ernte eingefahren und viele Gurken eingelegt.

Die Gurkenhybride „Patti f1“ ist für ihren hohen Ertrag bekannt und daher bei Liebhabern von Winterkonserven sehr beliebt. Der Anbau dieser Gurke ist pflegeleicht. Wichtig ist regelmäßiges Gießen und die tägliche Ernte der reifen Gurken.

Gurkenfrikadelle f1
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