Tomaten mit Borsäure besprühen

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Borsäure für Tomaten, EinweichenBorsäure wird häufig als Tomatendünger verwendet, dieser Artikel bietet jedoch einen umfassenderen Überblick über die Anwendung dieses Düngers für Ihre Tomaten. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Bor für das Wachstum dieses Gemüses unerlässlich ist.

Borsäure wird verwendet Als Düngemittel fördert es die Kalziumaufnahme durch Pflanzenorgane und Wurzeln, erhöht den Chlorophyllgehalt in den grünen Pflanzenteilen und regt die Keimung an. Darüber hinaus kann Borsäure bei korrekter Anwendung Beeren und Früchte süßer und saftiger machen.

Die Vorteile von Borsäure für Tomaten

Eine reiche Tomatenernte erfordert viel Mühe. Diese Gartenpflanze benötigt wichtige Nährstoffe, um saftige, feste und fleischige Früchte zu entwickeln. Es gibt viele Möglichkeiten, Borsäure als Dünger für Tomaten einzusetzen, und nur der Gärtner selbst kann die für seine Bedürfnisse am besten geeignete Methode wählen.

Wie Borsäure das Wachstum und die Entwicklung von Tomaten fördert:
1. Nährt die Fruchtknoten der Pflanze.
2. Sättigt Früchte mit Zucker.
3. Schützt Sträucher vor Parasiten und Krankheiten.

Wenn wir alle Möglichkeiten zur Düngung von Tomaten (und Gurken) mit Borsäure betrachten, sehen wir, dass es mehr als nur das Besprühen umfasst. Die Wurzeldüngung kann auch durch Gießen mit Dünger erfolgen (dies ist übrigens die wichtigste Methode, um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen).

Düngung kann auch über die Blätter erfolgen, wobei die Pflanze zusätzliche Nährstoffe aufnimmt. Dabei ist zu beachten, dass diese Nährstoffzufuhr achtmal schneller erfolgt als beim Gießen. Daher sind in manchen Fällen bereits wenige Stunden nach dem Besprühen positive Ergebnisse zu erwarten.

Borsäure für Tomaten

Zur Besprühung wird Borsäure bei Tomaten eingesetzt, um den Fruchtansatz zu beschleunigen und die Reifung zu fördern. Diese Methode eignet sich ideal zur Bekämpfung der Krautfäule, einer häufigen Tomatenkrankheit, insbesondere in gemäßigten Klimazonen.

Wichtig! Beachten Sie, dass Borsäure mit äußerster Vorsicht zu handhaben ist, da sie bei unkontrollierter Anwendung Pflanzen schädigen kann. Besonders vorsichtig sollte man mit Borsäure in Innenräumen umgehen, da diese deutlich weniger Sonneneinstrahlung erhalten.

Wie man einen Bor-Mangel erkennt

Die Erfahrungen mit der Boraxbehandlung von Tomaten sind oft positiv. Bor ist während der Wachstumsperiode von Gartenpflanzen unerlässlich – für Bestäubung, Befruchtung und einen reibungslosen Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel. Es trägt außerdem zur Entwicklung einer gewissen Immunität gegen verschiedene Krankheiten bei. Und denken Sie daran: Tomatenpflanzen können, wie andere Pflanzen auch, einen Bor-Mangel anzeigen.

Bor-Mangel betrifft vor allem die Blätter. Junge Blätter verlieren ihre Farbe, beginnend an den Spitzen. Dieser Farbverlust deutet auf eine Schädigung des Blattgewebes hin, auch wenn Teile des Blattes noch grün sind. Wird jedoch nichts unternommen, breitet sich die Schädigung rasch in der gesamten Pflanze aus.

Die oberen Blätter beginnen sich einzurollen, und auf den betroffenen Blättern bilden sich schwarze oder braune Blattadern. Beim Biegen bricht ein solches Blatt sofort. Auch am Tomatenstängel sind Anzeichen von Bor-Mangel sichtbar: Der Vegetationspunkt verfärbt sich schwarz, und neue Blätter wachsen aus dem unteren Teil des Stängels. Ihre Blattstiele sind zudem so brüchig, dass sie die Entwicklung neuer Blätter behindern. All diese Schäden deuten eindeutig darauf hin, dass die Pflanzen mit einer Bor-Lösung gedüngt werden sollten.

Wie und wann man Dünger ausbringt

Die Anwendung von Borsäure für Tomaten, einschließlich des Besprühens zur Förderung des Fruchtansatzes und weiterer Aspekte, wurde in diesem Artikel bereits behandelt. Es gibt verschiedene Strategien für die Verwendung dieses Düngemittels. Zunächst wollen wir uns ansehen, wie Borsäure bereits vor dem Pflanzen von Tomaten eingesetzt werden kann.

Die Tomatensamen müssen 24 Stunden lang in Borsäure eingeweicht werden. Das Mischungsverhältnis von Säure zu Wasser ist immer auf der Verpackung angegeben. Wiederholen Sie diesen Vorgang am Tag vor dem Pflanzen und geben Sie anschließend etwas Borsäure in die Pflanzlöcher.

Borsäure für Tomaten, zum Besprühen

Die Blattdüngung wurde bereits separat in diesem Artikel beschrieben. „Wurzeldüngung“ bedeutet meist Besprühen. Zur Herstellung der Lösung lösen Sie ein Gramm Borsäure in einem Liter heißem Wasser auf. Verwenden Sie für die Anwendung ausschließlich eine feine Sprühflasche und achten Sie darauf, dass die Lösung vollständig abgekühlt ist, bevor Sie sie auf die Tomatenpflanzen auftragen. Für junge Blätter genügen 10 ml der Lösung pro Pflanze.

Wichtig! Tomaten sollten während der Blütezeit mit Borsäurelösung besprüht werden. Die Besprühung sollte regelmäßig erfolgen, wobei die Menge schrittweise um 50 % erhöht wird. Borsäure kann auch als Düngemittel verwendet werden. Brut von WachtelkotDie

Alternativ kann man Tomaten mit Borax gegen Krautfäule schützen. Dies sollte Anfang Juni erfolgen. Besprühen Sie die Pflanzen zunächst mit einer schwachen, kaum rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung. Eine Woche später besprühen Sie die Pflanzen mit einer Boraxlösung (10 Gramm Borax auf 10 Liter Wasser). Eine weitere Woche später besprühen Sie die Pflanzen mit einer schwachen Jodlösung. Wenn Sie diese drei Behandlungen rechtzeitig durchführen, können Sie sicher sein, dass Ihre Tomatenpflanzen diesen Sommer nicht von Krautfäule befallen werden.

Wichtig! Bei der Verwendung von Düngemitteln jeglicher Art, insbesondere von Borsäure, ist es unerlässlich, die vorgegebenen Dosierungsverhältnisse genau einzuhalten. Schon geringfügige Fehler können zu schweren Verbrennungen und sogar zum Absterben der Pflanze führen. Kaffeesatz als DüngerDie

Borsäure für Tomaten, zum Besprühen

Bei gezielter und sachgemäßer Anwendung von Borsäure als Tomatendünger in verschiedenen Wachstumsstadien lässt sich ein Ertrag von bis zu 50 Kilogramm pro Quadratmeter Setzling erzielen. Die ersten Früchte können bereits Ende des ersten Sommermonats geerntet werden.

Bei der Anwendung von Borsäure auf Tomaten muss, wie bei anderen Behandlungen auch, die Dosierung sorgfältig erfolgen. Borsäure ist ein essentielles Spurenelement für das normale Wachstum und die Entwicklung von Tomaten. Ein Bormangel führt zu kleinen Tomaten, krankheitsanfälligen Früchten und dunklen Flecken an den Blattspitzen. Tomaten sollten während der Knospenbildung mit einer 0,05%igen Borsäurelösung besprüht werden. Auch während der Blüte und Reife kann gesprüht werden.

Eine zu häufige und unsachgemäße Anwendung von Borsäure kann jedoch dazu führen, dass Früchte zu schnell reifen, was ihre Lagerfähigkeit beeinträchtigt. Dies gilt nicht nur für Tomaten, sondern für alle Kulturpflanzen. Eierschalen kann ein ausgezeichneter Dünger für Tomaten sein.

Beratung! Borsäure und Jod sind hervorragende vorbeugende Düngemittel für Gartenpflanzen. Fast alle Gartenpflanzen benötigen wenig Jod, Tomaten bilden jedoch eine Ausnahme. Jod ist essenziell für die Entwicklung von Blütenständen und Fruchtknoten sowie für die Fruchtreife.

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