Herbstdüngung der Weinreben für den Winter

Traube

Eine rechtzeitige Herbstdüngung der Weinreben ist unerlässlich, um sie im Winter vor Kälte, Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Die Pflege der Pflanze ist das ganze Jahr über wichtig. Dazu gehören die regelmäßige Kontrolle der Reben, das Entfernen überflüssiger Triebe, das Auflockern des Bodens und das Düngen. Besonders wichtig ist die Düngung vor dem Winter, da sie die Gesundheit der Pflanze das ganze Jahr über erhält.

Welche Mikronährstoffe sind essenziell?

Der Ertrag des Strauchs steigt, wenn der Boden nährstoffreich ist. Mit der Zeit verarmt der Boden, und die Beeren wachsen schlecht. Um ein langes Wachstum zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Boden Folgendes enthält:

  1. Zink. Wirkt sich direkt auf den Ertrag der Weinreben aus.
  2. Stickstoff. Es beeinflusst das Wachstum von Blättern und Trieben. Im September sollte es vorsichtig ausgebracht werden, um eine normale Holzreifung zu gewährleisten.
  3. Kalium. In der kalten Jahreszeit benötigt der Strauch es am meisten. Dieser Mikronährstoff ermöglicht es den Früchten, schneller zu reifen.
  4. Phosphor. Ermöglicht eine schnellere Reifung der Blütenstände.
  5. Kupfer. Hilft der Pflanze, den Winter zu überstehen und mit Trockenheit zurechtzukommen.
  6. Bor. Säure beschleunigt die Reifung und beeinflusst den Zuckergehalt der Beeren.

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Düngungsmethoden

Die Herbstdüngung von Weinreben ist besonders wichtig für den Winter nach dem ersten Blühjahr. Nach der Beerenernte kann es zu einem Mangel an wertvollen Nährstoffen kommen, daher ist die Verwendung von organischen Düngemitteln mit einem geringen Anteil an Holzasche notwendig.

Übermäßige Düngermengen wirken sich ebenfalls negativ auf den Zustand des Busches aus.

Die meisten Gärtner behandeln den Boden um den Stamm herum mit einer kleinen Menge Kompost oder verrottetem Mist.

Eine zusätzliche Düngung des Bodens ist nur dann untersagt, wenn bereits bei der Pflanzung Dünger ausgebracht wurde. In diesem Fall sollte die erste Düngung erst nach drei Jahren erfolgen. Eine jährliche Düngung im Herbst kann dazu führen, dass der Strauch keine Früchte mehr trägt. Daher wird empfohlen, Weinreben nur alle vier Jahre zu düngen.

Zur Schädlingsbekämpfung im Herbst können Sie die Büsche mit einer Soda-Salz-Lösung besprühen.

Für einen Eimer Wasser benötigen Sie 10 Esslöffel Speisesalz und 5 Esslöffel Feinsalz. Besprühen Sie den Strauch mit der Lösung mithilfe einer Sprühflasche und gießen Sie sie um die Wurzeln herum. Diese Behandlung ist Ende Oktober am wirksamsten.

Folgende Fütterungsmethoden können angewendet werden:

  1. Anfang bis Mitte September können Sie Blattdünger ausbringen. Mikronährstoffe werden leicht über die Blätter aufgenommen, sodass die Pflanze im nächsten Jahr mehr Früchte trägt und Frost besser verträgt. Eine Lösung aus Asche und Kräutern oder ein spezieller Makronährstoffdünger eignen sich dafür. Sie können Zucker hinzufügen, um die Nährstoffaufnahme zu beschleunigen.
  2. Zur Anreicherung der Pflanzenwurzeln wird eine Mischung aus Salz und wässrigem Superphosphat-Extrakt im Verhältnis 2:1 verwendet. Zusätzlich werden Borsäure, Zinksulfat, Jod und Kaliumpermanganat hinzugefügt. Die Lösung wird trocken oder gelöst bis zu einer Tiefe von 20 cm aufgetragen.
  3. Nach dem ersten Frost wird eine Mischung aus Kaliumsulfat und Superphosphat ausgebracht. Die Komponenten werden zu gleichen Teilen verwendet. Diese Behandlung wird alle drei Jahre wiederholt.

Es wird empfohlen, Weinreben im Herbst früh morgens oder abends an einem windstillen Tag für den Winter zu düngen, damit der Dünger gut aufgenommen wird und optimale Ergebnisse erzielt werden. Nach dem Düngen sollten die Reben im Herbst gemulcht werden, um Nährstoffverluste aus dem Boden zu reduzieren und die Wurzeln vor Frost zu schützen.

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