Die meisten Hobbygärtner und Selbstversorger bevorzugen pflegeleichte Gemüsesorten. Die Auswahl der richtigen Paprikasorte, die mit weniger Aufwand gut gedeiht, kann jedoch recht schwierig sein.
Schließlich gibt es bei diesem Gemüse eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten, und jeder bevorzugt eine bestimmte Sorte.
Eigenschaften und Bewertung von Agapovsky-Pfeffer
Dank des unermüdlichen Einsatzes von Gemüsebauern, die nach höheren Erträgen und verbesserter Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Einflüssen strebten, wurde vor etwa 20 Jahren die neue Paprikasorte „Agapovsky“ entwickelt. Sie zeichnet sich durch bemerkenswerte Eigenschaften und einen wunderbaren Geschmack aus. Zu ihren Hauptmerkmalen gehören der höhere Ertrag und die unkomplizierte Kultivierung. Selbst unerfahrene Gärtner konnten mit „Agapovsky“ in ihren Gärten hervorragende Paprikaernten erzielen.
Die Sorte Agapovsky ist mittelfrüh und benötigt 110–120 Tage von der Keimung bis zur biologischen Reife. Die Sträucher sind mittelgroß, kompakt und zeichnen sich durch üppiges, dunkelgrünes Laub aus. Die Früchte sind recht groß, prismatisch mit ausgeprägten, leicht gerippten Wänden und einer Dicke von 6–8 mm. Bei technischer Reife wiegt jede Frucht etwa 110–125 Gramm, was einen Ertrag von 10 kg pro Quadratmeter ergibt.
Im Stadium der technischen Reife enthält das Gemüse pro 100 g Gewicht:
- Ascorbinsäure 205 mg;
- Zucker 3,6 %;
- Kohlenhydrate 6,5 %.
Die Paprikasorte „Agapovsky“ ist resistenter gegen Viren und verschiedene Pilzkrankheiten. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen Nachttemperaturen kann es jedoch zu Blütenendfäule kommen. Mit dem richtigen Fungizid und dessen sachgemäßer Anwendung lässt sich eine gute Paprikaernte ohne Verluste erzielen. Bei Trockenheit werden die Pflanzen häufig von Blattläusen und Spinnmilben befallen. Basilikum, Ringelblumen und ähnliche Pflanzen in der Nähe helfen, diese Schädlinge fernzuhalten.
Vorteile von Agapovsky
Die Agapovsky-Paprika ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt und besitzt positive Eigenschaften, die sich auf die Gesundheit und den Alltag auswirken:
- verringert bei häufiger Anwendung das Risiko aller Arten von Krankheiten;
- Normalisierung des Magen-Darm-Trakts;
- Aktivierung von Appetitlosigkeit;
- Ausgezeichneter Geschmack und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Paprika aus Sämlingen
Die Vorbereitungen für die Aussaat von Paprikasamen beginnen Anfang Februar. Die vorbereiteten Samen werden in einer Kaliumpermanganatlösung (1:10.000) eingeweicht. Nach etwa einer halben Stunde Einweichzeit werden sie unter fließendem Wasser abgespült. Um das Wachstum anzuregen, empfiehlt es sich, die Paprikasamen 10–15 Stunden in einem Wachstumsförderer einzuweichen. Nach kurzem Antrocknen werden die Samen direkt in die Erde gesät. Es ist ratsam, handelsübliche Blumenerde zu verwenden, da Krankheitserreger in Gartenerde das Wachstum der Sämlinge beeinträchtigen können.
Säen Sie die Samen in leicht feuchte Erde, 1,5–2 cm tief. Decken Sie die ausgesäten Paprikapflanzen mit Zeitungspapier oder Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort bei 25–27 °C. Die Erde unter den Samen sollte stets feucht gehalten werden. Die ersten Keimlinge erscheinen nach 7–10 Tagen. Sobald sich das erste Blattpaar gebildet hat, pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe. Gewöhnen Sie sie eine Woche vor dem Auspflanzen ins Freiland an die Außenbedingungen.
https://youtu.be/cQZrQ0xKBJU
Technische und agronomische Merkmale von "Agapovsky"
Das Markenzeichen dieser Sorte ist das intensive, herb-würzige Aroma frisch gepflückter Paprika, das selbst nach dem Kochen bemerkenswert gut erhalten bleibt. Laut zahlreichen Liebhabern harmonieren Paprika der Sorte „Agapovsky“ hervorragend mit Fleisch und Gemüse aller Art und eignen sich zum Einfrieren und Einmachen.
'Agapovsky' wird erfolgreich in Moldawien, der Ukraine und im Südwesten Russlands angebaut und zeichnet sich durch seine Stabilität, Krankheitsresistenz und seinen hohen Ertrag aus.


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