Wer eine reiche und frühe Ernte schätzt, kennt sicherlich die Sorte „Boneta“. Schon im Juni zieren süße und saftige Paprika den Tisch und liefern einen Vitaminschub. Der Anbau dieser Sorte bietet viele Vorteile und fast keine Nachteile, weshalb sie bei Gärtnern so beliebt ist.
Beschreibung der Sorte
'Boneta' ist eine frühreife Sorte; reife Früchte können bereits 80–88 Tage nach der Keimung geerntet werden. Die Pflanze besitzt einen kräftigen Stamm mit zahlreichen dunkelgrünen Blättern. Der Strauch kann eine Höhe von 60 cm erreichen.
Die Paprikaschoten sind rechteckig bis länglich und enthalten 3–4 Samenkammern. Ihre Wände sind 5–8 mm dick, und das Fruchtfleisch ist fleischig, knackig und saftig. Im reifen Zustand sind die Paprikaschoten hellgrün, vollreif färben sie sich rot oder orange. Die Haut ist matt und glatt. Das Gewicht einer einzelnen Paprika variiert zwischen 100 und 150 g, einzelne Schoten können aber bis zu 200 g wiegen. Bei guter Pflege liefern die Paprikaschoten einen Ertrag von ca. 1 m².2 Man kann bis zu 5 kg Früchte ernten. Sie haben einen ausgezeichneten Geschmack; selbst unreife Früchte sind nicht bitter und haben ein ausgeprägtes Aroma.
Sie ist im russischen Sortenregister als für den Anbau im Freiland und im Gewächshaus geeignete Sorte aufgeführt. Sie wird in der gesamten ehemaligen UdSSR unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen angebaut. In den südlichen Regionen erfolgt der Anbau im Freiland, in den nördlichen Regionen im Gewächshaus.
Sie wird frisch verzehrt und auch verschiedenen Gerichten beigefügt. Sie eignet sich zum Einfrieren und Einmachen. Reich an zahlreichen Vitaminen und Ballaststoffen, ist die Frucht mit nur 25 Kalorien pro 100 g auch für Figurbewusste geeignet.
Vorteile
- Schönes Aussehen der Früchte.
- Frühreife.
- Es benötigt nicht viel Pflege.
- Ausgezeichneter Geschmack.
- Vielseitigkeit der Anwendung.
- Verträgt wechselnde Wetterbedingungen gut.
- Vorbehaltlich des Transports.
Mängel
- Im Vergleich zu anderen Sorten hat Boneta keinen hohen Ertrag.

Anbau und Pflege
Setzlinge pflanzen
Man kann die Samen im Fachhandel kaufen oder sie selbst ernten. Dazu lässt man einige Paprikaschoten an der Pflanze. Sobald sie anfangen zu schrumpeln, erntet man sie, löst die Samen heraus, trocknet sie und gibt sie in eine Papiertüte.
Es wird empfohlen, die Samen bereits im Februar auszusäen, da sie dann eine ausgezeichnete Keimrate aufweisen. Sie können die Erde kaufen oder im Herbst selbst anmischen. Mischen Sie Torf, Schwarzerde und Rasensoden zu gleichen Teilen und verrühren Sie alles gründlich. Geben Sie vor dem Pflanzen drei Esslöffel Holzasche in jeden Eimer der Mischung.
Vor dem Pflanzen sollten die Samen etwa 5 Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Danach können sie ausgesät werden. Sie können die Samen in einem einzigen Gefäß oder in mehreren Gefäßen aussäen. 200-ml-Plastikbecher eignen sich gut. Die Aussaat in mehreren Gefäßen spart Zeit, da die Pflanzen später nicht umgepflanzt werden müssen. Nach dem Pflanzen ist das Gießen wichtig. Verwenden Sie warmes, abgestandenes Wasser. Decken Sie die Gefäße anschließend mit Frischhaltefolie ab und warten Sie, bis die Keimlinge erscheinen. Sobald die Keimlinge aufgegangen sind, entfernen Sie die Folie, da sie sonst in die Länge wachsen und unbrauchbar werden.

Junge Pflanzen gedeihen am besten an einem sonnigen Standort. Sobald jede Pflanze vier Blätter hat, düngen Sie sie mit einem stickstoffhaltigen Dünger, um das Wachstum anzuregen. Lockern Sie die Erde gelegentlich mit einer Kunststoffgabel auf. Die Raumtemperatur sollte mindestens 20 Grad Celsius betragen. Sieben Tage vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge abgehärtet werden, um sie zu stärken. Die Abhärtung erfolgt wie folgt: Stellen Sie die Pflanze täglich für einige Minuten ins Freie oder lüften Sie den Raum gut; die Außentemperatur sollte idealerweise mindestens 16 Grad Celsius betragen.0.
Einpflanzen in den Boden
Die richtige Pflege und der passende Standort sind entscheidend für eine gute Ernte. Jede Pflanze benötigt spezifische Nährstoffe und entnimmt diese während des Wachstums dem Boden. Daher ist es nicht empfehlenswert, jedes Jahr dieselbe Kulturpflanze am selben Standort anzubauen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass Pflanzen erkranken und den Boden infizieren können, was in der folgenden Saison erneut auftreten kann. Gurken, Karotten, Rote Bete und Kohl eignen sich am besten als Vorpflanzen für Paprika. Es wird nicht empfohlen, Paprika nach Kartoffeln, Tomaten und Auberginen anzubauen.
Der ausgewählte Standort sollte gedüngt und umgepflügt werden. Er sollte möglichst sonnig sein, da 'Boneta' Licht und Wärme benötigt. Jungpflanzen werden Anfang Juni ins Freiland verpflanzt und können Anfang Mai ins Gewächshaus umziehen. Die Pflanzlöcher sollten versetzt im Abstand von 1 m ausgehoben werden.2 Es sollten nicht mehr als sechs Pflanzen sein.
Vor dem Einpflanzen werden Mineraldünger in die Pflanzlöcher gegeben und die Pflanzen mit abgestandenem Wasser bei einer Temperatur von 20 °C gegossen.0Die Wurzeln sollten beim Einpflanzen nicht zu tief in die Erde gesetzt werden. Gießen Sie die Pflanze in den ersten sieben Tagen täglich, aber sparsam. Sobald sich die ersten Knospen bilden, empfiehlt es sich, die Paprika mit Kaliumdünger zu düngen. Dies fördert das Wachstum und die Reifung der Pflanze und erhöht den späteren Ertrag. Bei vielen Knospen ist es ratsam, die Pflanze anzubinden, um ein Abbrechen der Stängel zu verhindern.
Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Witterungsbedingungen
'Boneta' verträgt Temperaturschwankungen und Trockenheit gut, was sich jedoch dennoch auf den Ertrag auswirkt. Diese Sorte gilt als von Natur aus resistent gegen gängige Krankheiten. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich jedoch, die Pflanze mehrmals mit Fungiziden zu behandeln und zwischen den Behandlungen jeweils etwa 10 Tage Abstand zu lassen.
Rezensionen
Miroslava, 36, Saransk
Endlich haben wir ein Stück Land gekauft; ich habe schon lange von einem eigenen Garten geträumt. Ich habe verschiedene Paprikasorten angepflanzt und war besonders von der Sorte „Boneta“ begeistert. Die Ernte war schon Ende Juni da – ganz natürlich und ohne Schädlinge! Der Geschmack ist hervorragend, mit einem wunderbar pfeffrigen Aroma. Ich habe sie in Salaten verwendet, gefüllt und für den Winter eingefroren. Nächstes Jahr werde ich mehr anpflanzen und sie als Lecho für den Winter konservieren.
Maria, 69 Jahre alt, Ischewsk
Ich leide unter Bluthochdruck, und eine Freundin empfahl mir Paprika, da sie meinen Blutdruck senken würde. Anfangs glaubte ich ihr nicht, aber diesen Sommer probierte ich sie aus, besonders weil meine Schwiegertochter zum ersten Mal die Sorte „Boneta“ angebaut hatte. Ich kann es kaum glauben, aber mein Blutdruck sank um 10 Punkte – ganz ohne Tabletten. Ob die Paprika nun ein Wunder bewirken oder nur Zufall sind, weiß ich nicht. Und die Ernte war reichlich. Mir schmeckten sie sehr gut – süß, überhaupt nicht bitter – und ich bat sie, nächste Saison mehr anzubauen!
Abschluss
Bei Einhaltung aller Pflegehinweise können sowohl erfahrene als auch unerfahrene Anbauer eine hervorragende Ernte erzielen. Zudem ist 'Boneta' nicht so anspruchsvoll wie viele andere Paprikasorten.


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