Paprikasorte Hercules: Eigenschaften und Beschreibung der Sorte, Rezensionen

Pfeffer

Die Herkules-Paprika zählt zu den beliebtesten in Russland gezüchteten Sorten. Sie wurde speziell für gemäßigte Klimazonen entwickelt. Die Eigenschaften und Beschreibungen dieser Sorte, die von Hobbygärtnern in Mikroblogs und auf Gemüseanbau-Websites zusammengetragen wurden, umfassen neben detaillierten Beschreibungen auch Fotos und Rezensionen.

Diejenigen, die diese Sorte angebaut haben, sind im Allgemeinen zufrieden mit den Ergebnissen. Der Ertrag jeder Sorte hängt von ihrer Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen klimatischen Bedingungen ab. In dieser Hinsicht besitzt die heimische Sorte „Heracles“ alle notwendigen wertvollen Eigenschaften, die zu ihrer großen Beliebtheit beigetragen haben. Gemüsebauern in der gemäßigten Zone können diese erfolgreiche russische Züchtung bedenkenlos anbauen.

Hobbygärtner und professionelle Gemüsebauern schätzen die Paprikasorte Hercules gleichermaßen als eine der besten Gemüsepaprikasorten. Sie wurde speziell für anspruchsvolle und relativ kalte Klimazonen gezüchtet. Die von Experten beschriebenen Eigenschaften und Merkmale dieser Sorte deuten auf relativ einfachen Anbau und hohe Erträge hin, die selbst beliebte ausländische Sorten nicht immer erreichen. Das Foto zeigt große Paprikaschoten mit auffälliger Farbe und ansprechendem Aussehen.

Erfahrungsberichte von Anbauern dieser großen, fleischigen Paprikasorte bestätigen, dass der Anbau unkompliziert war, eine hervorragende Ernte brachte und sie mit ihrem Geschmack begeisterte. Gemüsesamenhändler geben an, dass sie zu den gefragtesten und meistverkauften Paprikasorten zählt.

Beschreibung der Sorte

Hercules ist eine mittelfrühe Sorte, die in 70–75 Tagen reift. Laut Anbauerfahrung kann sie bei sachgemäßer Pflege im Freiland 1,5–2 kg pro Strauch und im Gewächshaus bis zu 3,5 kg Ertrag bringen. Der kommerzielle Ertrag liegt laut Gärtnern zwischen 30, 40 und 57 Tonnen pro Hektar. Die würfelförmigen Früchte sind grün (bei technischer Reife) oder tiefrot (bei Endreife) und können folgende Größen erreichen:

  • Länge bis zu 12 cm;
  • Durchmesser - bis zu 10,5;
  • Gewicht von 180-200 bis 220-250 g (unter optimalen Bedingungen und 300-350 g);
  • Wandstärke - 5-7 mm (es gibt aber auch Exemplare mit einer Wandstärke von bis zu 1 cm);
  • Ausgezeichneter, frischer Geschmack von echter Paprika.

Die Meinungen der Liebhaber dieser Gemüsesorte gehen hinsichtlich des Geschmacks der Hercules-Paprika auseinander. Manche meinen, die grüne Frucht habe eine leichte Bitterkeit, die sich erst später in der intensiven Harmonie mit den anderen vielfältigen Aromen entfaltet. Andere sind überzeugt, dass sie aufgrund ihrer natürlichen Geschmacksnuancen keineswegs fade sei, ihr aber die für andere Paprikasorten typische Bitterkeit fehle. Eine weitere Gruppe von Kennern ist der Ansicht, dass ihr unverwechselbarer Geschmack auf die Dicke ihres Fruchtfleisches zurückzuführen ist, das gleichzeitig fest, weich und saftig ist.

Rezensionen von Gartenliebhabern belegen die Vielseitigkeit des Herakles. Er lässt sich auf vielfältige Weise zubereiten – gebacken, gekocht, geschmort, zu Kaviar verarbeitet und in Kombination mit anderen Lebensmitteln verwendet. Sein Geschmack kommt in zahlreichen Salaten besonders gut zur Geltung. Man kann ihn auch für den Winter einfrieren, als Halbfertigprodukt im Ganzen konservieren, in Gemüsesalaten verwenden, einlegen oder fermentieren.

Beratung! Erfahrene Hausfrauen weisen darauf hin, dass Paprika nur dann zum Einmachen verwendet werden kann, wenn sie technisch reif sind, da ihre Wände dann ihre Elastizität behalten.

Die rötlichen Früchte werden üblicherweise verzehrt, da ihr Geschmack in diesem Stadium intensiver ist und die dicken Fruchtwände und der Saft eine wunderbare Ergänzung für jeden Salat darstellen. Bei optimalen Temperaturbedingungen und intakter Schale ist die Sorte lange haltbar. Sie zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit aus und eignet sich für den Transport über weite Strecken. Wird die Hercules-Sorte zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet, hält sie sich sogar noch länger, da sie auf dem Weg zum Laden noch etwas nachreift.

Pfefferstrauch und seine Pflege

Diese Sorte bevorzugt fruchtbare, leichte Böden, auf denen sie hohe Erträge liefert. Schwierigkeiten nach dem Anpflanzen können bei Jungpflanzen auftreten, wenn auf dem Beet zuvor Kürbisse, Blattgemüse, Kohl oder Hülsenfrüchte angebaut wurden. Paprikasträucher vertragen andere Vorfrüchte hingegen problemlos. Der Strauch wächst typischerweise kompakt, nicht höher als einen halben Meter, mit mittelgroßen, dunkelgrünen Blättern. Bei optimaler Nährstoffversorgung trägt er reichlich Früchte, weshalb eine Stütze meist erforderlich ist. Es wird empfohlen, ihn im Abstand von 40 x 60 cm zu pflanzen.

In Regionen mit relativ warmem Frühling wird sie im Freiland angebaut, in den Gebieten der mittleren Zone gilt die Anzucht der Sorte durch Sämlinge jedoch als optimal.

Sechzig bis siebzig Tage vor dem geplanten Pflanztermin werden die Samen im Gewächshaus vorgezogen und allen notwendigen Behandlungen unterzogen. Dies geschieht üblicherweise Mitte bis Ende Februar, in wärmeren Klimazonen können sie jedoch bereits Anfang des Monats ausgesät werden, wobei die optimale Keimtemperatur von 26–28 °C eingehalten werden muss.

Bitte beachten Sie! Erfahrene Gärtner empfehlen, Hercules-Sämlinge in Torftöpfen vorzuziehen. Dadurch lassen sie sich viel leichter aus der Gewächshauserde ausgraben und die Wurzeln bleiben vor dem Auspflanzen ins Freiland erhalten.

Diese Sorte bevorzugt weder besonders schattige noch sonnige Standorte. Sie reagiert empfindlich auf Zugluft und das Umpflanzen. Im Gewächshaus kann ihr Wachstum nach dem Umsetzen der Sämlinge in einzelne Töpfe vorübergehend stagnieren. In dieser Zeit kann ein einfacher Wachstumsförderer durch Besprühen der Pflanze mit einer Sprühflasche angewendet werden. Die Auspflanzung ins Freiland zur weiteren Kultivierung im Freien oder unter Folie erfolgt im Mai. Ob ein Schutz erforderlich ist, hängt von den klimatischen Bedingungen und dem Verlauf des Frühjahrs ab.

Wichtig! Es wird empfohlen, nicht mehr als 4–6 Pflanzen pro Quadratmeter zu pflanzen. Eine dichtere Pflanzung bringt nicht nur keine zusätzlichen Vorteile, sondern verringert auch den Ertrag der verbleibenden Pflanzen.

Paprika wird üblicherweise flach gepflanzt, da sie im Gegensatz zu Tomaten keine Wurzeln bildet. Es empfiehlt sich, die Pflanze zweimal täglich zu gießen, wenn keine starke Sonneneinstrahlung herrscht, und während der Wachstumsperiode zwei- bis dreimal zu düngen. Komplexe Mineraldünger sind unerlässlich; Wachstumsstimulanzien und andere Aktivatoren werden nur bei schwerwiegenden Problemen eingesetzt.

Fakt: In der Region des Nordkaukasus reagierten Paprikapflanzen, die im Freiland angebaut wurden, auf mineralische Düngemittel mit einem Wachstum auf 75-90 cm und einem Ertrag von 2,5-3 kg pro Strauch.

Notwendige Bedingungen für eine reiche Ernte

Die Paprikasorte Hercules (Hercules), die als mittelfrühe und ertragreiche Sorte gilt, versorgt Familien nicht nur im Winter mit Paprika und ergänzt deren Sommerernährung, sondern eignet sich auch für den kommerziellen Anbau und kann beträchtliche Gewinne abwerfen. Für eine gute Ernte müssen jedoch einige wichtige Bedingungen erfüllt sein:

  • rechtzeitiger Beginn der Aussaat zur Anzucht der Setzlinge;
  • nicht vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland (der Boden sollte sich vom letzten Frost bereits erwärmt haben);
  • Schutz von Sträuchern vor nächtlicher Kälte in kalten Klimazonen;
  • ein nicht dunkler, aber auch nicht sonniger Ort ohne Zugluft;
  • 2-3 Mal täglich mit kombinierten Mineraldüngern düngen;
  • Auflockern (oder noch besser: Mulchen) des Bodens an den Wurzeln der Pflanze;
  • ständige und rechtzeitige Bewässerung;
  • Anbringen von Stützen und leichtes Anbinden der Pflanze;
  • Unkraut aus der Umgebung entfernen.

Hercules ist resistent gegen gängige Schädlinge. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollte der Strauch jedoch bei den ersten Anzeichen eines Schädlingsbefalls mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel behandelt werden. Die Fruchtbildung hält bis Mitte September an, kann sich aber in milden, warmen Herbsten sogar noch länger hinziehen.

https://youtu.be/xFaJiiylk_A

Die positiven Eigenschaften von Paprika sind weithin bekannt. Das enthaltene Alkaloid Capsatin verleiht dem Gemüse nicht nur seinen charakteristischen Geschmack, sondern regt auch die Magensaftsekretion an und steigert den Appetit. Ihr hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt schützt den Körper vor vielen Krankheiten, stärkt Gelenke und Blutgefäße und beugt sogar Haarausfall vor. Die Sorte „Hercules“ eignet sich aufgrund ihres festen und saftigen Fruchtfleisches hervorragend für die Herstellung von Gesichtsmasken.

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