Paprikasorten unterscheiden sich in Farbe, Größe, Geschmack und Ertrag. Der Name „Giant Yellow“ spricht für sich. Diese leuchtend gelbe Hybride ist aufgrund ihres Geschmacks und Nährwertes sehr geschätzt.
Hinweis! Gelbe Paprika enthalten nur sehr wenig Carotinoide und Lycopin. Ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften beruhen auf dem enthaltenen Pektin sowie den Vitaminen B und C. Gelbe Paprika sind außerdem reich an Eisen und Kalium.
Wo wird Giant Yellow eingesetzt?
Zweck: universell.
Diese Paprika hat dicke, feste Wände und sehr große Früchte. Die festen Paprika eignen sich ideal zum Füllen. Das Gericht gelingt wunderbar und die Portionen sind großzügig.
Geschnittene Paprika werden frischen Salaten und Konfitüren beigefügt. Süße Paprika werden häufig in Beilagen, Eintöpfen, Suppen, Lecho und Ketchup verwendet.
Eine schöne gelbe Paprika wertet jedes Gericht auf. Man kann sie backen, grillen, braten, kochen, schmoren, marinieren, als Kuchenfüllung verwenden oder für die Langzeitlagerung einfrieren.
Hinweis! Paprika schmeckt am besten frisch, zum Beispiel in Salaten oder in Scheiben geschnitten. Durch Kochen reduziert sich der Nährstoffgehalt um 70 %.
Beschreibung der Gelben Riesenpaprika
- Die Sträucher wachsen breitwüchsig und sind dicht belaubt. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 80-110 cm.
- Die Hybride gilt als frühreif.
- Der Anbau ist sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland möglich.
- Die Früchte wiegen bis zu 250-300 g. Die Wandstärke der Paprika beträgt bis zu 12 mm.
- Das Fruchtfleisch der Paprika ist sehr süß und saftig, fest und besitzt ein charakteristisches, angenehmes Aroma.
- Produktivität – bis zu 5 kg pro Quadratmeter Beetfläche.
Achtung! Sträucher müssen an Stützen befestigt werden.
Agrartechnologie
Die Samen der Sorte „Yellow Giant“ keimen bei Temperaturen zwischen 25 und 28 °C. Von der Aussaat bis zur Keimung vergehen in der Regel zwei Wochen.
Die Sämlinge können ins Freiland verpflanzt werden, sobald sie 10 Laubblätter und einen etwa 20 cm hohen Stängel haben. Das optimale Alter für die Auspflanzung liegt bei etwa 55–60 Tagen.
Der optimale Zeitpunkt zum Umpflanzen von Setzlingen:
- im Gewächshaus - Mitte Mai;
- Freifläche – Mitte Juni.
Das Pflanzen von Setzlingen kann erst erfolgen, nachdem die letzten Nachtfröste vorüber sind.
Die Sorte „Yellow Giant“ wird in Beeten mit einem Abstand von 70 x 40 cm oder 90 x 50 cm gepflanzt. Vermeiden Sie eine zu dichte Pflanzung, da dies die Entwicklung der Pflanzen beeinträchtigt.
Paprika-Setzlinge anbauen
Der Anbau von Paprika in einem „Schneckensystem“ hat sich als erfolgreiche Methode erwiesen. Sie benötigen:
- scharfes Messer;
- Laminatunterlage. Nicht folienbeschichtet. Dicke 2 mm;
- Erde. Entweder gekauftes Substrat oder eine Mischung aus Gartenerde und Humus;
- Pinzette;
- Polyethylen-Verpackungsbeutel;
- Gummibänder oder Klebeband;
- Sprühflasche und Spritze;
- Der Behälter, in dem die "Schnecke" stehen wird.

Da es sich bei der Sorte Yellow Giant um eine Hybride handelt, werden die Samen der letztjährigen Ernte nicht gesammelt, sondern jedes Mal neu im Laden gekauft.
Wichtig! Achten Sie auf die Qualität des Saatguts, dessen Verfallsdatum und fordern Sie von den Verkäufern Zertifikate an.
- Unterlagen werden üblicherweise in großen Rollen verkauft. Zur Verwendung schneidet man die Rolle mit einem Messer in 10–14 cm breite Streifen.
- Kleben Sie ein Ende des Klebebands auf eine ebene, harte Oberfläche, die mit Zeitungspapier oder Plastikfolie bedeckt ist. Schneiden Sie die Schutzfolie noch nicht ab.
- Eine zwei Zentimeter dicke Schicht Erde wird auf den Rand des Substrats gegossen und mit der Hand leicht angedrückt.
- Die Paprikasamen werden einzeln mit einer Pinzette aufgenommen und 2 cm vom Rand des Substrats entfernt auf die Erde gelegt. Der Abstand zwischen den Samen sollte mindestens 2 cm, aber nicht mehr als 10 cm betragen. Die Samen werden anschließend leicht mit dem Finger in die Erde gedrückt.
- Die Kante des Trägermaterials wird hochgerollt, sodass eine feste, gleichmäßige Rolle entsteht. Überschüssiges Trägermaterial wird mit einem Messer abgeschnitten.
- Die „Schnecke“ wird mit einem Gummiband oder einem Klebebandstreifen befestigt.
- Die „Schnecke“ wird senkrecht aufgestellt und mit Erde bedeckt, ohne diese zu verdichten.
- Setzen Sie die „Schnecke“ in einen vorbereiteten Behälter und bewässern Sie sie großzügig von oben mit einer Sprühflasche oder Spritze.
- Als Nächstes stülpen Sie eine Plastiktüte über die „Schnecke“ und fixieren sie mit einem Gummiband. Der Treibhauseffekt ist für eine schnellere Keimung der Samen notwendig.
- Stellen Sie die Anzuchtschale an einen warmen Ort und warten Sie, bis die ersten grünen Triebe aus der Erde sprießen. Entfernen Sie dann den Beutel und stellen Sie die Sämlinge auf die Fensterbank.

Paprikasämlinge benötigen keine zusätzliche Düngung. Am besten gießt man sie durch die Anzuchtschale.
Paprikasämlinge werden in „Windeln“ umgepflanzt. Sie benötigen Plastiktüten der Größe 22x32 cm, Gummibänder und Erde.
Nehmen Sie die „Schnecke“, entfernen Sie das Gummiband und klappen Sie den Rand um 10–15 cm auf. Es ist nicht nötig, die gesamte Schnecke aufzuklappen.
Stellen Sie einen Beutel auf die Arbeitsfläche. Geben Sie zwei Handvoll Erde in die Mitte des Beutels und drücken Sie sie mit der Hand leicht an.
Kräftige, gesunde Triebe werden vom aufgeklappten Rand der „Schnecke“ ausgewählt. Schwache Pflanzen sollten sofort aussortiert werden. Die Sämlinge werden zusammen mit dem Wurzelballen in die „Windel“ umgesetzt und mit einer weiteren Handvoll Erde bedeckt.
Beginnen Sie nun mit dem Rollen der „Windeln“. Sind die Sämlinge klein, falten Sie zuerst den Boden des Beutels um und rollen Sie dann die losen Enden ein. Sind die Paprikasämlinge bereits größer, falten Sie am besten nur die losen Enden, nicht den Boden des Beutels um. Verschließen Sie die fertigen „Windeln“ mit einem Gummiband und legen Sie sie dicht nebeneinander in die Schachtel.
Zwei Wochen vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge abgehärtet werden, indem man sie kurzzeitig in ein Gewächshaus, an ein offenes Fenster oder auf einen Balkon stellt. Abgehärtete Sämlinge wurzeln im Gartenbeet besser an und wachsen kräftiger.
Setzlinge in die Erde pflanzen
Schritt 1. Das Bett vorbereiten.
Wenn Paprika im Freien angebaut werden soll, ist ein sonniger Standort ideal. Vermeiden Sie es, Paprika dort anzubauen, wo zuvor Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen gewachsen sind. Am besten pflanzt man Paprika nach Kohl, Erbsen, Kürbis und Wurzelgemüse.
Es ist notwendig sicherzustellen, dass die Lufttemperatur tagsüber über +20°C und nachts nicht unter +15°C liegt.
Es ist wichtig, den Boden im Beet gründlich mit einem Rechen aufzulockern und organischen Kompost einzuarbeiten. Bewässern Sie das vorbereitete Beet, um die Drainage zu prüfen. Wird das Wasser schnell aufgenommen, ist die Drainage gut. Staut sich Feuchtigkeit im Beet, geben Sie mehr Kompost hinzu und wiederholen Sie den Auflockerungsvorgang.
Schritt 2. Vorbereiten der Löcher.
Die Löcher sollten tief genug sein, um den Sämling und seinen Wurzelballen aufzunehmen. Am besten ordnet man die Löcher in zwei versetzten Reihen an, damit die Pflanzen ausreichend Licht und Luft erhalten.
In jedes Loch wird ein Liter Königskerzenlösung eingefüllt (0,5 Liter pro Zehn-Liter-Eimer; die Mischung wird auf 35 °C erhitzt).
Schritt 3. Setzlinge in Löcher pflanzen.
Die Sämlinge werden aus den Anzuchttöpfen (sofern sie noch nicht pikiert wurden) zusammen mit dem Wurzelballen entfernt und in das vorbereitete Pflanzloch gesetzt. Anschließend wird Erde um die Wurzeln herum aufgefüllt, sofort angegossen und leicht angedrückt. Falls sich die Erde zu stark gesetzt hat, wird etwas Erde nachgefüllt.
Pflanzenpflege
Paprika ist eine wärmeliebende Pflanze und benötigt Wasser.
Wie gießt man Paprika richtig?
- Paprikapflanzen müssen mehrmals pro Woche gegossen werden. Bei sehr heißem und trockenem Wetter ist es am besten, sie täglich zu gießen.
- Am besten gießt man Paprikapflanzen morgens statt abends, damit das Wasser den ganzen Tag über aufgenommen wird und das Risiko von Schimmel und Fäulnis minimiert wird.
- Gießen Sie das Wasser um den Stängel herum. Vermeiden Sie es, die Blätter der Paprikapflanze zu gießen, insbesondere wenn sie im Freien wächst, um Verbrennungen zu verhindern.
- Um eine optimale Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, empfiehlt es sich, die Beete mit Heu oder gemähtem Gras zu mulchen.
Es empfiehlt sich, den Boden um die Pflanzen herum häufiger aufzulockern und Unkraut rechtzeitig zu entfernen.
Wie bekämpft man Schädlinge?
Es ist wichtig, Ihre Pflanzen regelmäßig auf Blattläuse und Mücken zu kontrollieren. Zur Schädlingsbekämpfung können Sie Blätter und Stängel mit einer Seifenlösung abwischen (5 Gramm fein gemahlenes Waschmittel pro Liter Wasser, 5 Stunden ziehen lassen und anschließend abseihen).
Wie düngt man Pflanzen?
Pflanzen reagieren gut auf die Zugabe von Kalium und Phosphor zum Boden, vertragen chlorhaltige Düngemittel jedoch nicht sehr gut.
Die Regeln für die Düngung von Pflanzen lauten wie folgt:
- Im Freien angebaute Paprika werden alle zwei Wochen gedüngt, wobei organische und mineralische Düngemittel abwechselnd zum Einsatz kommen. Paprika im Gewächshaus werden alle 15–20 Tage gedüngt.
- Vor dem Ausbringen des Düngers wird der Boden großzügig bewässert;
- Der Dünger wird in warmem, abgestandenem Wasser verdünnt;
- Nach dem Ausbringen des Düngers wird der Boden aufgelockert.
Wichtig! Vermeiden Sie eine Überdüngung mit Stickstoff, da die Pflanzen sonst übermäßig viel Grünmasse bilden und die Erträge sinken.
Erste Fütterung Während der Blütezeit 5 g Superphosphat und 10 g Harnstoff in einen 10-Liter-Eimer Wasser geben. Die Mischung mit einem Liter pro Pflanze an die Wurzeln gießen.
Zweite Fütterung Während der Phase der Eierstockbildung. Zur Befruchtung eine wässrige Königskerzenlösung im Verhältnis 1:10 oder Vogelkot im Verhältnis 1:15 verwenden (5 Tage ziehen lassen).
Man kann einen Kräutertee zubereiten. Brennnesseln und Löwenzahn werden ohne Wurzeln und Samen zerkleinert und in ein Fass gegeben. Dazu kommen ein Eimer Königskerze und eine Tasse Asche, Wasser wird aufgefüllt und der Deckel verschlossen. Die aromatische Mischung ist nach einer Woche gebrauchsfertig. Gießen Sie 1–2 Liter Flüssigkeit unter jede Pflanze.
Dritte Fütterung Dies ist während der Fruchtreife notwendig. Mischen Sie zwei Teelöffel Superphosphat und Kaliumsalz in einem Zehn-Liter-Eimer Wasser. Gießen Sie je einen Liter der Lösung unter jeden Stiel.
Wie bindet man Paprika zusammen?
Paprikapflanzen benötigen eine Stütze. Hierfür empfehlen wir den Bau eines Mini-Rankgitters aus 40x40 mm Balken und verzinktem Bewehrungsgitter mit einer Maschenweite von 50x50 mm.
Die Balken müssen in eineinhalb Meter lange Stücke gesägt werden, und das Drahtgeflecht sollte mit einer Blechschere in 30 x 50 cm große Stücke geschnitten werden. Die Unterseite der Balken sollte mit einer Axt beschnitten und geschärft werden, damit sie gut im Boden sitzen.
Das Netz kann mit Strickdraht oder Klammern an den Stäben befestigt werden.
Hinweis! Durch die Behandlung des Holzes mit einem Holzschutzmittel verlängert sich die Lebensdauer Ihres Mini-Rankgitters.
Die fertigen Konstruktionen werden mit einem Vorschlaghammer in der Nähe der Pflanzenwurzeln eingeschlagen. Während die Paprikapflanze wächst, wird sie mit weichen Seilen am Netz befestigt.
Rezensionen
Albina, Alekseevka
Ich habe die Sorte „Yellow Giant“ zum ersten Mal angebaut und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Setzlinge habe ich Anfang Juni im Gewächshaus ausgesät und mit Königskerzenlösung gedüngt. Ende Juli waren die ersten reifen Paprikaschoten da. Sie sind sehr groß und schmecken wirklich köstlich.
Galina, Golubitskaya
Diese Paprikaschoten haben sehr dicke Wände, sind saftig und köstlich. Obwohl ich kein Fan von Hybriden bin, baue ich die Sorte „Yellow Giant“ wegen ihrer hohen Ernte an. Meine Pflanzen im Gewächshaus trugen bis fast Ende September Früchte, der Ertrag nahm dann aber allmählich ab. Ich kann die „Yellow Giant“ jedem empfehlen; ich werde sie nächsten Sommer selbst anbauen.



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