Paprika „Lastochka“: Eigenschaften der Sorte, Bewertungen

Pfeffer

Viele Hobbygärtner entscheiden sich aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften für die Paprikasorte „Lastotschka“. Ein Quadratmeter kann 5 bis 6 kg köstliche Früchte liefern. Die Bewertungen der Gärtner sind überwiegend positiv, was Fotos von ausladenden Sträuchern mit leuchtend grünem Laub und großen Früchten bestätigen. Diese Paprikasorte ist für ihren hohen Ertrag bekannt und kann in ganz Russland angebaut werden.

Die Paprikasorte „Lastochka“ ist äußerst resistent gegen verschiedene Krankheitserreger. Diese Eigenschaft hat sie immer beliebter gemacht, denn Gärtner berichten, dass sie unter nahezu allen Bedingungen gedeiht und saftige, köstliche Früchte hervorbringt. Schon beim Anblick von Fotos dieser Paprika bekommt man Lust, sie selbst zu probieren und die Ernte zu genießen. Außerdem kann jeder diese Pflanzen anbauen, ganz ohne Vorkenntnisse.

Merkmale und Beschreibung der Sorte

Moldawische Züchter haben eine Paprikasorte namens „Lastochka“ entwickelt. Seit 1974 wird sie von Hobbygärtnern in Hausgärten angebaut. Die Ernte erfolgt im Süden und in Zentralrussland. „Lastochka“ kann, außer im hohen Norden, auch in Gewächshäusern kultiviert werden.

Die Pflanze zeichnet sich durch Folgendes aus:

  • mitten in der Saison, das heißt, die Früchte reifen 115-120 Tage nach dem Erscheinen der ersten Triebe, und die Samenernte ist ab dem 135.-150. Tag möglich;
  • Die Möglichkeit des Anbaus im Freiland, wobei der Ertrag unter Gewächshausbedingungen und in südlichen Regionen höher ist;
  • Von jedem Quadratmeter des Grundstücks können Sie 5-6 kg wunderbares Gemüse ernten;
  • mittlere Höhe, das heißt, die Sträucher können bis zu einem halben Meter hoch werden; in Gewächshäusern erreicht die Höhe oft 60 cm.
  • Standardform, halbspreizende Form;
  • kompakte Größe;
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber den negativen Auswirkungen verschiedener Krankheiten;
  • die Fähigkeit, sich an alle Wetterbedingungen anzupassen;
  • Unprätentiosität und Vielseitigkeit;
  • Die Früchte reifen einheitlich, das heißt gleichzeitig.
Bitte beachten Sie: Um zu verhindern, dass die Pflanzen unter dem Gewicht der Früchte brechen, sollten die Sträucher angebunden werden.

Die Früchte sind kegelförmig bis leicht oval. Jedes Pfefferkorn ist 8 bis 11 cm lang und wiegt 65 bis 100 g. Die Farbe der Früchte variiert von hellgrün bis rot, ihr Geschmack ist süß und fleischig, die Wandstärke beträgt 5 bis 7 mm.

Die Ernte kann frisch verzehrt oder eingemacht werden. Die Früchte lassen sich über verschiedene Entfernungen transportieren, ohne ihr ansprechendes Aussehen zu verlieren. Außerdem sind sie lange haltbar.

Vor- und Nachteile der Sorte

Die Paprikasorte 'Lastochka' bietet eine Reihe von Vorteilen und ist daher bei vielen Gärtnern beliebt:

  • Früchte können nach dem Pflücken vom Strauch noch lange Zeit haltbar sein;
  • Die Pflanzen sind resistent gegen verschiedene Krankheiten;
  • Die Pflegekultur ist recht unprätentiös;
  • hoher Ertrag, dessen Höhe nicht von den Wetterbedingungen beeinflusst werden kann;
  • Passt sich problemlos an wechselnde Wetterbedingungen an.

Die Vielfalt weist jedoch auch einige negative Aspekte auf:

  • Bei zu dichter Bepflanzung sinkt der Ertrag stark.
  • Bei niedrig wachsenden Sträuchern liegen die Früchte oft auf der Bodenoberfläche und verfaulen.
Tipp: Damit die Pfefferkörner nicht verfaulen, sollte man den Boden um sie herum mit Mulch bedecken.

Pflanzen anpflanzen

Die Aussaat von Setzlingen beginnt im Februar. Nach der Auswahl der Samen müssen diese desinfiziert werden, indem man sie in eine verdünnte Kaliumpermanganatlösung legt. Alternativ können die Samen auch in Kräuterlösungen eingeweicht werden. Aloe-Saft wird häufig zu diesem Zweck verwendet. Man kann auch Epins-Extra oder Kemire verwenden. Nach der Desinfektion werden die Samen auf in Wasser getränkter Gaze ausgebreitet und an einen warmen Ort gestellt.

Während die Samen keimen, bereiten Sie die Anzuchttöpfe oder Torftöpfe vor, die anschließend mit Erde gefüllt werden. Diese können Sie im Handel kaufen oder selbst aus Erde und Humus mischen. Vor dem Einpflanzen sollte die Erde unbedingt gedämpft oder im Backofen erwärmt werden.

Beim Aussäen in einem Gefäß die Samen nacheinander mit einem Abstand von 1,5–2 mm aussäen. Die Samen mit 8–10 mm Erde bedecken. Die Erde im Gefäß gründlich angießen und anschließend mit Plastikfolie oder Glas abdecken. Die vorbereiteten Gefäße an einem warmen, hellen Ort bei einer Temperatur von 23–25 °C aufbewahren. Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, die Abdeckung entfernen.

Wichtig! Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit. Ist der Boden zu nass oder zu trocken, kann die Pflanze absterben. Bewässern Sie die Pflanze mit einer Sprühflasche. Dies beugt Fäulnis der Samen vor.

Sobald sich 2–3 Blätter gebildet haben, sollten die Sämlinge pikiert werden, d. h. jede Pflanze sollte in einem eigenen Topf weiterwachsen. Düngen Sie zum ersten Mal, sobald sich 4–5 Blätter am Stängel gebildet haben.

Vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge zwei Wochen lang abgehärtet werden. Stellen Sie dazu den Topf auf einen Balkon oder eine Veranda.

Tipp: Anfangs kann die Aushärtungszeit kurz sein, 2-3 Stunden. Danach können die Paprikaschoten den ganzen Tag über aushärten gelassen und erst nachts hereingeholt werden.

Anpflanzung an einem festen Standort

Die ausgewachsenen Pflanzen werden im späten Frühjahr oder frühen Sommer an ihren endgültigen Standort verpflanzt. Wählen Sie ein Beet, das zuvor für Kohl, Kürbis, Gurken, Rote Bete, Karotten, Zwiebeln oder Bohnen genutzt wurde. Ein Beet, das zuvor für Bohnen genutzt wurde, sollte nicht für die Anpflanzung verwendet werden.

Vermeiden Sie die Anpflanzung von Paprika auf Flächen, auf denen zuvor Nachtschattengewächse angebaut wurden. Diese Pflanzen weisen ähnliche Krankheiten auf und sind anfällig für dieselben Schädlinge. Besonders nicht empfehlenswert ist die Anpflanzung von Paprika auf Flächen, auf denen zuvor Auberginen, Tomaten oder Kartoffeln standen. Der Boden sollte im Herbst nach dem Düngen umgegraben und im Frühjahr ein zweites Mal bearbeitet werden.

Die Setzlinge werden in speziell ausgehobene Löcher im Abstand von 40 cm gepflanzt. Zwischen den Reihen ist ein Abstand von 60 cm erforderlich. Vor dem Pflanzen wird jedes Loch halb mit nährstoffreicher Erde gefüllt. Anschließend wird die Pflanze in das Loch gesetzt, wobei das Wurzelsystem vorsichtig ausgebreitet und mit nährstoffreicher Erde bedeckt wird. Danach werden die Setzlinge gründlich gewässert und vor dem Einpflanzen an in den Boden gesteckten Pfählen befestigt.

Wichtig! Achten Sie darauf, dass die Wurzelzone nach dem Einpflanzen über der Erdoberfläche bleibt.

Tipps zur Ertragssteigerung

Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Pfähle sollten vor dem Einpflanzen der Pflanzen in den Boden geschlagen werden. Dadurch wird das Risiko einer Beschädigung des Wurzelsystems vermieden.
  2. Bei regnerischen Sommern müssen die Sträucher mit Polyethylenfolie abgedeckt werden, um ein Verfaulen der Pflanzen zu verhindern.
  3. Um die Ernte zu steigern, müssen die ersten Blüten entfernt werden.
  4. Die erste Ernte von Paprika erfolgt, wenn sie reif sind, und die zweite, wenn sie tatsächlich ausgereift sind.
  5. Um sicherzustellen, dass die Früchte nicht bitter sind, sollten Sie die Paprikasorte 'Swallow' nicht zusammen mit bitteren Sorten pflanzen.
Wichtig! Wenn Sie reife Früchte von einer Pflanze pflücken, wachsen die restlichen Früchte schneller nach und schmecken besser.

Rezensionen von Gärtnern

Die Paprikasorte „Lastochka“ weist laut ihren Anbauern viele positive Eigenschaften auf. Insbesondere ist sie krankheitsresistent, pflegeleicht und ertragreich.

Alexey, 29 Jahre alt, Region Kursk:

„Ich baue die Paprikasorte ‚Lastochka‘ nun schon seit fünf Jahren an. Ich liebe es, dass sie mit minimalem Aufwand eine reiche Ernte liefert. Die Paprikaschoten sind schmackhaft, dickwandig und lassen sich lange lagern.“

Sofia, 58 Jahre alt, Krim:

„‚Lastochka‘ ist meine Lieblingssorte. Paprika anzubauen ist kinderleicht. Die Pflanzen wurzeln gut und wachsen schnell. Man muss sie nur regelmäßig jäten und gießen. Ich liebe Paprikasalate und -konserven. Außerdem kann meine ganze Familie ihren einzigartigen Geschmack fast den ganzen Winter lang genießen, indem wir die Paprika im Ganzen im Kühlschrank aufbewahren.“

Wassili, 61 Jahre alt, Wolgograd:

„Ich habe dort lange gearbeitet. Nach meiner Pensionierung beschloss ich, in meinem Sommerhaus Gemüse anzubauen. Freunde empfahlen mir einige pflegeleichte Pflanzen, die keine besondere Aufmerksamkeit benötigen. Eine davon war die Paprikasorte „Lastochka“. Ich säte die Samen aus, ohne große Erwartungen. Doch nach wenigen Tagen zeigten sich die Keimlinge. Als ich sie an ihren endgültigen Standort umpflanzte, hatte ich Angst, etwas falsch zu machen. Aber die Pflanzen schlugen wunderbar an. Bald bildeten sich Früchte, die schnell wuchsen und eine besondere Note hatten. Die Ernte war sehr reichhaltig. Nächstes Jahr werde ich wieder „Lastochka“ in meinem Garten anbauen.“

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