
Paprika wird fast von jedem im Garten angebaut. Sie eignet sich hervorragend zum Einmachen im Winter und zum Frischverzehr. Die Paprikasorte Belozerka ist eine gute Wahl, wie ihre Eigenschaften, die Sortenbeschreibung, der hohe Ertrag und die positiven Bewertungen belegen.
Gemüsepaprika sind sehr vitaminreich und behalten ihre Vitamine auch beim Einmachen oder Einfrieren. Deshalb werden sie in Hausgärten in großen Mengen angebaut.
Beschreibung der Sorte
Die Paprikasorte Belozerka ist frühreif. Die Ernte beginnt 140 Tage nach der Keimung. Die Früchte sind glatt, kegelförmig und dreikantig. Sie sind hellgrün, wenn sie reif sind, verfärben sich dann gelb und schließlich rot, wenn sie vollreif sind. Jede Frucht kann zwischen 90 und 140 g wiegen.
Die Reifung erfolgt gleichmäßig und der Ertrag liegt bei bis zu 8 kg pro Quadratmeter und Saison. Die Paprikaschoten zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Aroma und einen angenehmen Geschmack aus. Die Wandstärke variiert je nach Witterungsbedingungen und Pflege, beträgt aber durchschnittlich 5 bis 7 mm.
Diese Pflanze wächst kompakt und buschig und erreicht eine Höhe von 40 bis 70 cm. Eine Stütze ist praktisch überflüssig. An der Spitze bildet sich eine markante Laubkrone, die die Früchte vor der Sonne schützt.
Krankheitsresistenz
Die Paprikasorte Belozerka weist eine ausgezeichnete Resistenz gegen eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten auf. Sie ist resistent gegen folgende Krankheiten:
- Alternaria-Krankheit;
- Pilzerkrankungen;
- Verticillium-Welke;
- Blütenendfäule, Trockenfäule, Nassfäule;
- Virusinfektionen.
Diese Sorte kann im Gewächshaus oder im Freiland angebaut werden. Sie ist unempfindlich gegenüber plötzlichen Temperaturschwankungen. Eine einmalige Behandlung pro Saison mit einem beliebigen Insektizid genügt zur Schädlingsbekämpfung.
Vor- und Nachteile der Kultur
Jede Sorte hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die bei der Wahl der richtigen Anbaupflanze berücksichtigt werden müssen.
Positive Aspekte der Belozerka-Sorte
- leicht anzubauen;
- benötigt nicht viel Dünger;
- hoher Ertrag;
- hat eine lange Haltbarkeit;
- Es ist resistent gegen Krankheiten;
- Lässt sich gut transportieren.
Diese Sorte hat keine erkennbaren Nachteile. Einige Gärtner in Zentralrussland berichten, dass die Anzucht von Paprika aus Samen und Setzlingen sehr schwierig ist. Da es sich jedoch um eine südliche Kulturpflanze handelt, erfordert der Anbau in nördlichen Regionen mehr Aufwand.
Reifungsgeschwindigkeit
Paprika aller Sorten reifen etwa 4 Monate nach der Keimung. Die Reifezeit kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
- Wetterbedingungen;
- die Temperatur des Wassers, mit dem sie gegossen werden;
- Krankheiten;
- Schädlinge;
- Anzahl der Sonnenstrahlen.
Die Sorte Belozerka reift bei guter Pflege und günstigen Witterungsbedingungen 115 Tage nach der Aussaat in den Boden.
Vorbereitung von Saatgut und Sämlingen
Paprikapflanzen sollten in der letzten Februarwoche oder der ersten Märzwoche ausgesät werden. Wichtig ist, beschädigte Samen auszusortieren. Weichen Sie die Samen dazu zwei Stunden lang in Wasser ein. Die leeren Samen schwimmen an die Oberfläche; die restlichen Samen werden zur Desinfektion 10–15 Minuten lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht. Alternativ können Biostimulanzien (z. B. Zircon) verwendet werden. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung.
Legen Sie die Paprikasamen auf ein feuchtes Mulltuch auf einem Unterteller und stellen Sie diesen an einen warmen, sonnigen Ort, zum Beispiel auf eine sonnige Fensterbank. Dadurch keimen die Samen schneller. Regelmäßiges Gießen ist wichtig. Bereiten Sie Töpfe mit Erde für die Sämlinge vor.
Jeder Topf sollte 2 cm Erde unter dem Rand haben. Setzen Sie die gekeimten Samen vorsichtig mit einer Pinzette ein, bedecken Sie sie mit Erde und drücken Sie diese leicht an. Gießen Sie vorsichtig, damit die Samen nicht weggespült werden. Stellen Sie die Töpfe an einen hellen Ort mit einer Durchschnittstemperatur von 25 °C. Decken Sie sie mit Plastikfolie oder Glas ab, um ein gewächshausähnliches Klima zu schaffen.
Die ersten Triebe erscheinen nach etwa 7 Tagen (die Folie oder das Glas kann entfernt werden). Die Töpfe sollten regelmäßig gedreht werden, sodass verschiedene Seiten der Sonne zugewandt sind, damit die Stängel gerade wachsen und nicht einseitig neigen.
Sie können die Sämlinge mit Flüssigdünger wie Rastvorin oder Agricola düngen. Beachten Sie dabei die Gebrauchsanweisung. Zwei Wochen vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten Sie die Sämlinge abhärten. Stellen Sie sie dazu tagsüber ins Freie. So gewöhnen sie sich an die kühleren Temperaturen. Schützen Sie sie jedoch vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung.
Einpflanzen in den Boden
Belozerka-Paprika werden ins Freiland verpflanzt, sobald das Wetter angenehm ist. In Zentralrussland ist dies etwa von Ende Mai bis Anfang Juni. Die durchschnittliche Tagestemperatur sollte mindestens 18 °C betragen. Paprika vertragen keinen Lehmboden. Torf und Humus sollten den Beeten beigemischt werden. Der Reihenabstand sollte mindestens 50 cm und der Pflanzabstand mindestens 40 cm betragen. Die Pflanzlöcher müssen tief genug sein, um dem gesamten Wurzelsystem Platz zu bieten, wobei der Wurzelhals mit der Erdoberfläche abschließen sollte. Phosphor, Stickstoff und Kalium können nach Bedarf in die Pflanzlöcher eingearbeitet werden.
Landeregeln:
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig mit einem Erdklumpen aus dem Topf.
- In ein vorbereitetes und mit Wasser gefülltes Loch legen.
- Mit Erde bestreuen.
- Festdrücken.
- Wasser mit warmem, abgestandenem Wasser.
Pflegehinweise
Während des Wachstums muss die Pflanze regelmäßig, etwa zweimal pro Woche, gegossen werden. Entfernen Sie Seitentriebe und vergilbte Blätter und düngen Sie mit organischem Dünger. Am besten gießt man abends, wenn die Erde etwas abgekühlt ist.
Bevor die ersten Blüten erscheinen, gießen Sie die Pflanzen von oben mit einem Rasensprenger. Später können Sie direkt an den Wurzeln gießen. Jede Pflanze sollte pro Gießvorgang bis zu 7 Liter Wasser erhalten.
Pflanzendüngung
Für eine bessere Entwicklung des Wurzelsystems, einen höheren Ertrag und eine stärkere Pflanze ist regelmäßiges Düngen notwendig;
- Sobald die ersten drei Blätter an den Sämlingen erscheinen, müssen Sie 5 g Kaliumdünger und 15 g Superphosphat pro 5 Liter Wasser hinzufügen.
- Nach zwei Wochen erfolgt die zweite Fütterung genauso wie die erste, allerdings muss die Nährstoffkonzentration verdoppelt werden.
- Beim Umpflanzen von Setzlingen in die Erde kann man Kornevin-Dünger in das Pflanzloch geben, um das Überleben der Pflanzen zu verbessern.
- Sobald die ersten Blüten erscheinen, wird Dünger, beispielsweise Asche, hinzugefügt. Pro Quadratmeter werden zwei Tassen Asche benötigt. Gleichzeitig wird der Boden angehäufelt und aufgelockert.
Erfahrungsberichte von Anbauern der Sorte Belozerka
Wladimir, Saratow:
„Ich baue Belozerka schon seit langer Zeit an. Die Ergebnisse sind immer hervorragend, selbst wenn der Sommer regnerisch ist und es nicht viele Sonnentage gibt. Die Paprika reifen schnell und sind köstlich, selbst wenn man sie noch grün pflückt, bevor sie rot werden.“
Irina Alekseevna, Region Tula:
„Wir bauen ständig Gemüsepaprika an. Die Sorte ‚Belozerka‘ gefällt uns besonders gut, weil sie so pflegeleicht ist. Gemüsepaprika gilt ja allgemein als anspruchsvoll im Anbau. Aber die Sorte ‚Belozerka‘ ist ganz einfach zu pflegen. Unser Boden ist fruchtbar, deshalb brauchen wir ihn nicht einmal zu düngen.“
Klimovs, Ischewsk:
„In unserem Garten ziehen wir Paprika im Gewächshaus. Die Wetterbedingungen erlauben es uns nicht, sie im Freien anzupflanzen; sie bräuchten sehr lange zum Wachsen. Die Sorte ‚Belozerka‘ ist perfekt für uns. Man muss nicht warten, bis die Früchte reif sind. Wir ernten sie, wenn sie noch hellgrün, aber schon groß sind. Sie sind dann schon köstlich. Manche reifen rot. Es ist eine sehr gute Sorte; wir wussten es gar nicht, aber sie wurde wohl schon im letzten Jahrhundert entwickelt.“
https://youtu.be/VQtuEQlE4RE
Die Paprikasorte Belozerka ist eine ausgezeichnete Wahl für Gartenanfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Ihre Pflegeleichtigkeit garantiert konstant hohe Erträge bei minimalem Aufwand und wechselnden Witterungsbedingungen.

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