Merkmale und Beschreibung der Paprikasorte "Jupiter"

Pfeffer

Die Paprikasorte „Jupiter“ ist eine Hybride. Sie wurde Ende des letzten Jahrhunderts von Züchtern in Holland entwickelt und erfreut Gärtner seit über zwanzig Jahren mit ihren großen, schmackhaften Früchten.

Beschreibung der Sorte

Diese Sorte wird in ganz Russland, Moldawien und der Ukraine angebaut. In Gebieten mit rauem Klima empfiehlt sich der Anbau von „Jupiter“ im Gewächshaus, während sie in südlichen Regionen im Freiland gepflanzt wird. Es handelt sich um eine halbstämmige Pflanze, die einem kleinen Baum ähnelt und eine Höhe von 50–60 cm erreichen kann. Pro Quadratmeter können bis zu 4 kg geerntet werden. Die saftigen Früchte sind bereits 110–120 Tage nach der Keimung reif.

Sie hat einen massiven, geraden Stängel. Die Blätter im oberen Bereich sind hellgrün, die unteren dunkelgrün. Die Früchte sind würfelförmig mit kleinen Ausbuchtungen an der Spitze und am unteren Ende und durch Trennwände in vier Lappen unterteilt. Sie sind im Reifestadium grün und färben sich leuchtend rot. Jede Paprika wiegt etwa 120–170 Gramm und ist ungefähr 11 cm lang. Die Wandstärke variiert zwischen 5 und 10 mm. Die Haut ist glatt und mit einem Wachsfilm überzogen.

Die Sorte „Jupiter“ gehört zu einer großen Gruppe von Gemüsepaprika. Sie hat einen süßen Geschmack und ist selbst in den Kernen nicht bitter. Man isst sie frisch, zum Beispiel in Salaten, aber sie wird auch verschiedenen Gerichten beigefügt und eingemacht; diese Sorte eignet sich hervorragend für Lecho.

Vorteile

  • Hoher Ertrag.
  • Die Früchte sehen attraktiv aus.
  • Ausgezeichneter Geschmack, die Paprika ist saftig und süß.
  • Jupiter verträgt hohe Temperaturen gut.
  • Die Sorte ist resistent gegen Krankheiten.

Mängel

  • Die gesammelten Samen werden nicht die gleiche Ernte bringen wie die im Fachgeschäft gekauften.

Anbau und Pflege

Die Paprikasorte 'Jupiter' ist eine mittelfrühe Sorte. Beginnen Sie daher am besten Ende Februar oder Anfang März mit der Aussaat. Die Keimlinge erscheinen innerhalb einer Woche und können nach 65 Tagen an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Das Pikieren ist optional, verzögert aber die Entwicklung der Sämlinge um 14 Tage. Wenn Sie die Pflanzen nicht beschneiden, halten Sie beim Pflanzen einen Abstand von mindestens 10 cm ein.

Paprika liebt Wärme; die optimale Temperatur für sie liegt tagsüber bei 24–28 Grad und nachts bei 18–20 Grad. Bei einer Temperatur von 00 Die Pflanze stirbt ab. Bei einer Auspflanzung ins Freiland bereits im Mai empfiehlt es sich, die Pflanze mit Vlies abzudecken, da es nachts noch kühl sein kann. Alternativ kann man ein kleines, mobiles Gewächshaus aufbauen und es bis zum letzten Frost nutzen. Pflanzen Sie die Paprika im Abstand von 50 x 40 cm. Der Standort ist wichtig; am besten pflanzt man Paprika dort, wo zuvor Zwiebeln, Gurken oder Kohl gewachsen sind.

Beratung: Um das Wurzelsystem zu stärken, ist es unerlässlich, den Boden aufzulockern.

Verträgt Phosphat-Kalium-Dünger gut. Sämlinge sollten am besten morgens mit warmem Wasser gegossen werden, wobei das Wasser direkt an die Wurzeln gegeben wird. Bei warmen Temperaturen muss die Pflanze häufiger gegossen werden.

Wenn an einer Paprikapflanze trockene Blätter auftreten, kann dies auf Nährstoffmangel im Boden, ungünstige Witterungsbedingungen oder sogar eine Krankheit hindeuten. Während der Fruchtbildung benötigen Paprikapflanzen zusätzliche Düngung. Diese kann mit einer 1:10-Lösung aus Vogelkot oder einer 1:5-Lösung aus Kuhmist und Wasser erfolgen. Nach dem Düngen sollte die Pflanze gegossen und die Erde aufgelockert werden.

Die Jupiter-Sorte ist leicht zu lagern und zu transportieren und behält dabei ihr ansprechendes Aussehen. Sie ist von Natur aus resistent gegen Kartoffel- und Tabakmosaikvirus.

Wichtig! Bei unregelmäßiger Bewässerung während der Fruchtbildungsphase können Risse an den Paprikaschoten auftreten.

Einen Monat vor Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, die jungen Fruchtknoten und Triebe zu entfernen, damit die bereits ausgebildeten Früchte reifen können. Die Ernte erfolgt im Stadium der technischen Reife.

Rezensionen

Maria, 50 Jahre alt, Region Krasnodar

Ich baue diese Sorte nun schon seit drei Jahren an und habe es nie bereut. Die Früchte werden groß und fleischig. Sie schmecken hervorragend – süß und saftig. Die ganze Familie liebt sie. Ich konserviere sie für den Winter, indem ich sie einfach fein hacke und einfriere, um sie später verschiedenen Gerichten beizufügen, oder ich friere sie im Ganzen ein und fülle sie dann. Sie eignen sich auch hervorragend für eine leckere Lecho (Paprikasauce) – dickflüssig und aromatisch. Und die Adjika sind einfach köstlich! Ich empfehle diese Sorte jedem, der Paprika mag!

Anatoly, 63 Jahre alt, Taganrog

Die Sorte „Jupiter“ ist die beste, die ich je angebaut habe. Die Früchte sind süß und saftig, ganz ohne Bitterkeit. Sie verleihen Borschtsch und Suppen ein besonderes Aroma. Meine Frau friert sie für den Winter ein und konserviert sie in Tomatensaft und Scheiben. Ich baue sie dieses Jahr zum zweiten Mal an und werde sie auch nächstes Jahr wieder anbauen.

 

Anastasia, 30, Nowotscherkassk

Eine Nachbarin in meiner Datscha schenkte mir Pfefferkörner, und da sie mir so gut schmeckten, beschloss ich, selbst welche anzupflanzen. In der nächsten Saison kaufte ich Setzlinge, und die Ernte war einfach grandios, die Früchte wunderschön. Ich bin überglücklich!

Abschluss

Die Sorte 'Jupiter' liefert eine gute Ernte und ist vielseitig verwendbar, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass Hausfrauen diese Sorte bevorzugt in ihren Gärten anpflanzen.

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