
„Stern des Ostens“ ist eine Gruppe von Hybrid-Paprikasorten, die vom Moskauer Züchtungs- und Landwirtschaftsunternehmen SeDeK entwickelt wurden. Sie zeichnen sich durch hohe Produktivität, kurze Reifezeit und weitere Merkmale aus. Die Sorten reichen farblich von natürlich bis exotisch.
Die Sorte verdankt ihren Namen den sternförmigen Paprikaschoten, die beim Anschneiden entstehen. Hybriden dieser Gruppe sind nahezu perfekt. „Star of the East“ ist ein großer Erfolg für die Züchter.
Beschreibung und Eigenschaften
Paprika dieser Sorten sehen wunderschön aus, sind groß und haben ein saftiges, fleischiges Fruchtfleisch mit bis zu 1 cm dicken Wänden. Die würfelförmigen Früchte können bis zu 400 Gramm wiegen. Sie schmecken süß und haben ein festes Fruchtfleisch.
Der einzige Nachteil besteht darin, dass große, ausladende Sträucher, die eine Höhe von bis zu 90 cm erreichen können, angebunden werden müssen.
Allgemeine Vorteile der Zuchtgruppe:
- hohe Produktivität;
- frühe Reife;
- gute Erhaltung während des Transports;
- Krankheitsresistenz;
- angenehmer Geschmack und universelle Verwendbarkeit;
- Kommerzielles Erscheinungsbild der Früchte: kräftige Farbe, glänzende Oberfläche, große Größe.
Die gesamte Produktgruppe umfasst 12 Sorten, von denen jede leicht unterschiedliche Eigenschaften aufweist. Jede Sorte hat ihre eigene, unverwechselbare Farbe.
Charakteristische Merkmale der Sorten:
Merkmale des Anbaus
Diese Sorten können im Freien, unter Plastikfolie oder in Gewächshäusern angebaut werden. Die Setzlinge werden ins Freiland gepflanzt. Das Saatgut für die Anzucht wird Ende Februar oder Anfang März vorbereitet.
Saatgutvorbereitung
Im Herbst werden die Samen aus reifen, qualitativ hochwertigen Früchten gewonnen, unter fließendem Wasser abgespült und auf einem Tuch getrocknet. Um keimfähige Samen mit guter Keimrate auszuwählen, werden diese 10 Minuten lang in eine warme Salzlösung (40 g/l) gelegt. Nur die Samen, die zu Boden sinken, werden aussortiert.
Unmittelbar vor der Aussaat müssen die Samen erwärmt werden, indem man sie in einen Stoffbeutel gibt und 2 Stunden lang in heißes Wasser (40-50 °C) taucht. Anschließend legt man sie auf ein feuchtes Tuch und lässt sie an einem warmen Ort stehen, bis die Keimlinge erscheinen.
Die Keimung lässt sich um bis zu 5 Tage beschleunigen, indem man die Samen schrittweise in zwei Lösungen behandelt:
- Im ersten Schritt wird die Pflanze 12 Stunden lang in einer Lösung aus 1 Esslöffel Asche, einer Messerspitze Borsäure und 1 Liter Wasser, die auf 50 °C erhitzt wurde, eingeweicht. Nach der Behandlung wird sie mit fließendem Wasser abgespült.
- Im zweiten Schritt werden die Samen in ein Tuch gewickelt und 24 Stunden lang in einer auf 26-28°C erwärmten wässrigen Lösung von Agricola Vegeta (1 TL/1 l) eingeweicht.
Wenn Sie im Handel erhältliches, pilliertes Saatgut mit einer Beschichtung aus organomineralischer Nährstoffmischung verwenden, sollten Sie es vor dem Pflanzen nicht einweichen oder anderweitig behandeln, damit die Beschichtung nicht abgewaschen wird.
Sämlinge heranwachsen
Keimlinge werden in Plastikbecher oder spezielle Anzuchtformen gepflanzt. Achten Sie darauf, dass diese Löcher im Boden haben, damit das Wasser ablaufen kann. Sie können fertige Blumenerde verwenden oder Ihre eigene mischen. Die Erde sollte locker, leicht und nährstoffreich sein.
Bodenoptionen:
- 1 Teil Sägemehl, 2 Teile Torf, 2 Teile Humus;
- 1 Teil Humus, 1 Teil Torf;
- 2 Teile Humus, 1 Teil Sand, 1 Teil Erde, 1 Esslöffel Asche;
- 1 Teil Torf, 1 Teil Kompost, 1 Teil Erde, 1 Glas Asche.
Der Erdstand in den Anzuchtschalen sollte 2 cm unter dem Rand liegen. Befeuchten Sie die Erde, stechen Sie im Abstand von 2–3 cm und 1 cm tiefe Löcher und säen Sie die Samen aus. Pflanzen Sie nach Möglichkeit jede Pflanze in eine eigene Schale. Bedecken Sie die Löcher anschließend mit einer 1 cm dicken Schicht Erde, decken Sie die Schalen mit Frischhaltefolie ab und halten Sie die Raumtemperatur bei mindestens 20 °C. Gießen Sie, sobald die Oberfläche trocken ist. Sobald die Keimlinge erscheinen, sollten Sie sie an einen kühleren Ort (15–17 °C) stellen.
Drei bis vier Wochen nach der Aussaat, sobald sich die ersten beiden Blätter gebildet haben, werden die Sämlinge in größere Töpfe umgepflanzt (sie werden pikiert). Pflanzen in einzelnen Töpfen müssen nicht pikiert werden.
Alle zwei Wochen sollten die Sämlinge mit einer wässrigen Düngemittellösung, zum Beispiel Agricola (25 g/10), versorgt werden.
Verpflanzung in den Boden
Das Umtopfen sollte erfolgen, sobald die Pflanzen Knospen bilden. Geeignete Böden sind Schwarzerde, Lehm und sandiger Lehm. Am besten pflanzt man an einem kühlen Tag oder abends. Der Boden sollte auf 15 °C erwärmt sein.
Pflanzreihenfolge:
- Den Boden umgraben, Beete anlegen, Löcher im Abstand von 56-60 cm ausheben und Humus oder Kompost in die Löcher geben.
- Nehmen Sie die Sämlinge mitsamt dem Wurzelballen aus der Anzuchterde und verteilen Sie sie auf die Pflanzlöcher. Der Wurzelhals der Pflanze sollte mit der Oberfläche des Pflanzbeets abschließen.
- Füllen Sie das Loch bis zur Hälfte mit Erde, gießen Sie großzügig mit warmem, abgestandenem Wasser (mindestens einem Liter) und geben Sie eine zweite Portion Erde hinzu.
Am nächsten Tag kann das Beet mit verwelktem Rasengras gemulcht werden, um die Feuchtigkeit im Boden besser zu halten und die Wurzeln zu beschatten.
Die weitere Pflege umfasst folgende Schritte: regelmäßiges Gießen, rechtzeitiges Düngen und Anbinden der Sträucher. An heißen Tagen kann den Pflanzen mit speziellen Markisen künstlicher Schatten gespart werden, und das Gewächshaus sollte gut belüftet sein. Am besten gießt man morgens oder abends und vermeidet direkte Sonneneinstrahlung auf die Wurzeln.
Krankheitsprävention
Pflanzen dieser Sortenlinie sind krankheitsresistent und bei richtiger Pflege unkompliziert. Lockern Sie die Erde im Pflanzloch regelmäßig auf, sodass der Wurzelbereich bedeckt ist. Gießen Sie regelmäßig, aber nur nach Bedarf. Bei nassem Wetter sparsam oder gar nicht gießen.
Wenn der Wurzelteil der Pflanze verfault, sollte er entfernt und der Boden mit einer 3%igen Kupfersulfatlösung behandelt werden.
Um Schädlinge (Blattläuse, Milben) zu vermeiden, pflanzen Sie in saubere, gesunde Erde. Das Bestreuen der Pflanzen mit getrocknetem Senf oder gemahlenem Pfeffer und das Auflockern der Erde helfen, Schnecken fernzuhalten.
Ernte
Paprika ist sowohl im technisch als auch im biologischen Reifestadium verzehrfertig, sodass große Früchte geerntet werden können, bevor sie ihre sortentypische Farbe erreichen. Dadurch kann die Pflanze ihre Energie in die Reifung aller Fruchtknoten investieren. Paprika reifen während der Lagerung weiter nach. Jeder Strauch der Sorte „Star of the East“ trägt durchschnittlich 12 Früchte.
Zweck der Früchte
Durch gezielte Züchtung konnten wir Hybridsorten für den universellen Einsatz entwickeln. Paprika der Serie „Stern des Ostens“ sind süß und haben keinen bitteren Nachgeschmack. Sie können roh verzehrt, Salaten, Suppen und Braten beigefügt, gefüllt oder zu Gemüsekaviar (Lecho) verarbeitet werden.
Die Früchte sind lange haltbar. Sie können bis zur nächsten Ernte eingefroren oder getrocknet werden, ohne dass sie an Vitaminen oder Geschmack verlieren.
Bewertungen von Sommergästen
Hobbygärtner haben die Hybridsorte „Star of the East“ sehr gut angenommen. Sie lobten ihren Ertrag und die frühe Reife. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Paprika im Freiland reifen und keine Anzucht im Gewächshaus benötigen. Bei guter Pflege konnten bis zu 20 Paprika pro Pflanze geerntet werden.
Gärtner loben den Geschmack der Paprika und die lange Haltbarkeit der Ernte. Einziger Nachteil: Die Zweige können das Gewicht der Früchte nicht tragen und brechen. Saatgut dieser Sorten ist bei Gemüsebauern sehr gefragt.

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