Heute erklären wir Ihnen, wie Sie Gurken während der Blüte und Fruchtbildung düngen. Wir hoffen, unsere Tipps helfen Ihnen zu einer hervorragenden Ernte. Lesen Sie auch: Was tun, wenn Gurken nicht wachsen?
Wie fange ich mit der Gurkenpflege an?
Im Wesentlichen müssen Sie zunächst die Sämlinge düngen und diesen Vorgang dann fortsetzen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Sobald das erste Blatt an den Gurkenpflanzen erscheint, müssen sie gedüngt werden. Geben Sie 50 mg Ammoniumnitrat und 1 g Superphosphat pro Liter Wasser hinzu. Wiederholen Sie die Düngung, sobald das zweite Blatt erscheint.
Die nächste Düngung ist nötig, sobald die Pflanzen ins Beet gesetzt sind. Geben Sie dazu einen Dünger mit Kaliumsalz und Superphosphat in die Erde im Beet, zusammen mit etwas Kaliumchlorid und einer geringen Menge (siehe Packungsanweisung) Ammoniumnitrat. Nach zwei Wochen düngen Sie die Pflanzen mit einer 1:8 mit warmem Wasser verdünnten Düngersuspension.
Düngung während der Blütezeit
Düngen Sie die Sämlinge wie oben beschrieben und verwenden Sie Mineraldünger. Um den Fruchtansatz zu verbessern, besprühen Sie die Gurken mit Borsäure. Geben Sie dazu ¼ Teelöffel Bor in einen Eimer mit warmem Wasser. Wiederholen Sie dies zweimal pro Saison, und Ihre Gurken werden mit einem guten Fruchtansatz belohnt.
Düngung während der Fruchtphase
In dieser Zeit empfiehlt es sich, Gurken mit Harnstoff zu düngen – 50 g auf 10 l Wasser. Wässern Sie den Boden gründlich und bringen Sie anschließend den Dünger aus. Düngen Sie nicht auf trockenem Boden, da die Nährstoffe die Wurzeln sonst nicht erreichen und in hohen Konzentrationen schädlich sein können. Düngen Sie erst nach Regen oder Bewässerung.
Bei verzögerter Fruchtbildung kann diese durch die Zugabe von Superphosphat (2 Liter pro 10 Liter Wasser) gefördert werden. Bei geringem Fruchtansatz empfiehlt sich die Anwendung von Harnstoff (1 Liter pro 10 Liter Wasser).
Im Allgemeinen sollten Sie den Zustand der Pflanzen im Auge behalten. Sind sie gesund, zeigen keine Anzeichen von Krankheiten, haben grüne, saftige Blätter und gleichmäßige, schöne Früchte, reicht regelmäßiges Düngen mit Asche und Gießen mit Kräuteraufguss aus. Sollten Sie jedoch bemerken, dass die Gurken krank sind, austrocknen, welken oder nur wenig Ertrag bringen, ist es Zeit für die Düngung.
Eine Tasse Asche, vorzugsweise von Obstbäumen, kann alle zwei Wochen dem Gießwasser beigemischt werden. Dies wirkt sich positiv auf Blüte und Ertrag aus, da Asche viele Nährstoffe enthält, die für Gurken (und andere Pflanzen) von Vorteil sind. Werden Gurken im Gewächshaus angebaut, benötigen sie geringe Mengen Dünger, insbesondere Stickstoff (reichlich vorhanden in Hühnermist). Sobald sie Früchte tragen, sollte neben Stickstoff auch Kalium und Magnesium zugeführt werden.
Mit Bio-Düngemitteln, Hefe und Brot bestreuen.
Um sich den Aufwand zu ersparen, können Sie speziellen Gurkendünger kaufen. Er ist wirksam, und Sie müssen nicht die Dosierung berechnen. Aber bleiben wir doch lieber bei Hausmitteln – so sparen Sie Geld.
Gurken reagieren in jedem Wachstumsstadium sehr gut auf diese Art von Dünger. Geben Sie ein Päckchen Hefe (100 g) in einen 10-Liter-Eimer und gießen Sie die Pflanzen alle paar Stunden, idealerweise alle 24 Stunden. Mehr dazu finden Sie hier. Wie man Gurken richtig mit Hefe düngtDie
Man kann auch aus altem Schwarzbrot einen Brei herstellen, indem man es in einen Eimer Wasser gibt und ein paar Tage fermentieren lässt. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte man das Brot andrücken, damit es nicht an die Oberfläche schwimmt.
Andere Düngemittel, die auf Volksheilmitteln basieren
Kräuterdünger ist auch ein bewährtes Hausmittel. Dazu mähtes Gras (ohne Samen, sonst wächst nur noch mehr Unkraut) in Wasser einweichen, mit Frischhaltefolie abdecken und gären lassen. Nach ein paar Tagen abseihen, mit einem Fünftel Wasser verdünnen und gießen. Ein Liter reicht meist aus (direkt unter die Wurzeln in die zuvor gewässerte Erde geben).
Flüssiger Dung sollte mit Wasser im Verhältnis 1:8 verdünnt werden, bei Hühnermist im Verhältnis 1:15 mit Wasser.
Um verschiedenen Gurkenkrankheiten vorzubeugen, besprühen Sie die Gurken regelmäßig mit einem Aufguss aus Zwiebelschalen. Dies ist besonders hilfreich, wenn die Blätter gelb werden. Geben Sie eine Tasse Schalen in einen Eimer, fügen Sie 8–9 Liter Wasser hinzu, bringen Sie es zum Kochen und schalten Sie den Herd aus. Lassen Sie den Aufguss etwa 5 Stunden ziehen. Anschließend abseihen und abgießen. Schalen können, ähnlich wie Asche, mehrfach verwendet werden. Sie schaden Ihren Gurken nicht. Verwenden Sie sie in kleinen Mengen und in moderater Konzentration. Mit diesen Tipps ernten Sie prächtige Gurken, können sie für den Winter konservieren und Ihre Familie während der gesamten Wachstumsperiode mit gesundem Gemüse versorgen. Viel Erfolg!
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