
Experten unterscheiden zwei Kategorien von Gärtnern: fleißige und faule. Die renommierte Gärtnerin Galina Kizima hat eine einzigartige Methode für den Kartoffelanbau entwickelt. Sie stellt einen idealen Mittelweg dar. Mit minimalem Aufwand und Zeitaufwand lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen.
Nicht jeder baut Kartoffeln nach Kizimas Methode an. Viele Gärtner bevorzugen die traditionelle Methode. Ihnen ist einfach nicht bewusst, dass sie auch ohne großen Aufwand eine gute Ernte erzielen können.
Wer ist Galina Kizima?
Galina Kizima ist Gärtnerin. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen entwickelte sie eine einzigartige Methode zum Kartoffelanbau. Sie hat außerdem zahlreiche Bücher zu diesem Thema verfasst.
Das Wesentliche ihrer Methode ist, dass die Pflanzen nicht direkt in die Erde gesät, sondern auf Beeten ausgebreitet und mit Heu bedeckt werden. Im Sommer müssen die Pflanzen unkrautfrei gehalten werden.
Die vorgestellte Methode ermöglicht es Ihnen, eine hervorragende Ernte zu erzielen, ohne Zeit und Mühe zu verschwenden.
Vorbereitung des Pflanzmaterials
Vor dem Pflanzen ist es wichtig, die Knollen richtig vorzubereiten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Waschen Sie die Knollen gründlich und geben Sie sie in einen Behälter mit heißem Wasser, dessen Temperatur 45 Grad betragen sollte.
- Die Kartoffeln sollten so lange in der Schüssel liegen bleiben, bis das Wasser Raumtemperatur erreicht hat.
- Lösen Sie Kaliumpermanganat in einem Behälter auf und gießen Sie die Lösung langsam über die Knollen.
- Rühren Sie das Wasser, bis es sich rosa färbt.
- Die Knollen 15 Minuten ruhen lassen, dann abspülen und trocknen.
Eine weitere Möglichkeit, Kartoffeln für die Pflanzung vorzubereiten, besteht darin, Fitosporin in Wasser zu verdünnen und die Kartoffeln eine halbe Stunde lang in dieser Mischung einzuweichen. Anschließend lässt man die Kartoffeln trocknen.
Als Nächstes müssen die Kartoffeln grün werden. Das dauert mindestens 20 Tage. Um den Vorgang zu vereinfachen, können Sie die getrockneten Knollen in Einmachgläser füllen und auf eine Fensterbank stellen. Alternativ können Sie die Kartoffeln auch mit Zeitungspapier auslegen und in einem Schrank lagern.
Als Nächstes müssen die Kartoffeln keimen. Wählen Sie im Voraus einen dunklen, warmen Ort. Legen Sie die Knollen in Kisten und trennen Sie jede Lage mit Zeitungspapier. Am besten stellen Sie die Kiste auf einen Stuhl und in die Nähe einer Heizung. Die Keimung dauert drei Wochen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Kartoffelpflanzen
Viele Hobbygärtner interessieren sich für die Kizima-Methode zum Kartoffelanbau. Bekanntermaßen muss der Boden dabei nicht umgegraben werden. Die gekeimten Knollen werden einfach im Beet verteilt. Am besten pflanzt man zwei Reihen im Abstand von 50 cm. Der Abstand zwischen den Knollen sollte 25 cm betragen.
Was die Größe der Knollen angeht, empfiehlt es sich, Kartoffeln in der Größe eines Eis zu wählen. Kleinere Knollen bringen keine gute Ernte, und größere müssen längs halbiert werden.
Das Kartoffelbeet muss den ganzen Tag über Sonnenlicht erhalten. Andernfalls werden die Pflanzen zu groß, die Knollen aber klein.
Kartoffelpflege
Das Schützen von Gartenbeeten vor Frost ist eine wichtige Maßnahme. Um die Pflanzen zu schützen, decken Sie sie mit Heu ab. Zeitungspapier oder Packpapier eignen sich ebenfalls zum Abdecken.
Das Beet sollte mit Säcken abgedeckt werden. Verwenden Sie keine Plastikfolie, da diese zum Verfaulen der Pflanzen führt.
Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, sollten die Säcke entfernt und das Beet mit Unkraut bedeckt werden. Das Unkraut sollte nur auf Heu oder Papier ausgelegt werden, um die Sämlinge zu schützen. Den ganzen Sommer über sollte das Unkraut über den Kulturpflanzen verteilt werden. Die Kulturpflanzen sollten mit gemähtem Gras angehäufelt werden.
Sobald die Kartoffelpflanzen blühen, bilden sich Knollen aus den Ausläufern. Während dieser Zeit ist es wichtig, alle Blüten zu entfernen. Dies fördert das Wachstum der Knollen.
Wann und wie ernten?
Wer Kizimas Methode zum Kartoffelanbau erlernt, kann eine gute Ernte erzielen. Allerdings muss auch die Ernte korrekt durchgeführt werden. Man kann mit der Ernte beginnen, sobald die Blüten zu verblühen beginnen.
Zuerst müssen Sie den Kompost umsetzen, die großen Knollen aussortieren und den Kompost wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückbringen. So können Sie später erneut ernten.
Nach der Kartoffelernte müssen die Blätter getrocknet werden. Sie dürfen nicht auf den Komposthaufen, da sie Solanin enthalten, das durch Sonnenlicht zerstört wird.
Rezensionen
Alexander, 34 Jahre alt:
„Ich wende Galinas Methode nun schon seit drei Jahren an. Ich verstehe nicht, warum manche sie als faul bezeichnen. Das Abdecken der Pflanzen mit Heu ist schließlich sehr aufwendig. Besonders hervorheben möchte ich die Ernte: Die Kartoffeln sind sauber und groß.“
Galina Kizimas Methode gewinnt jedes Jahr an Popularität. Viele Gärtner nutzen sie bei ihrem anspruchsvollen Vorhaben.

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