Tomatenanbau im Gewächshaus im Jahr 2021: Günstige Mondtermine

Tomaten

Beim Anpflanzen von Tomatensämlingen im Gewächshaus im Jahr 2021 sollten Sie einige Empfehlungen beachten. Wählen Sie zunächst günstige Termine gemäß dem Mondkalender und berücksichtigen Sie die regionalen Aussaatzeiten. Weitere wichtige Faktoren sind die Region, in der Sie arbeiten, die Art des Gewächshauses und das verwendete Saatgut. Vermeiden Sie ungünstige Termine und sorgen Sie für eine schnelle Keimung.

Mondphasen und ihr Einfluss auf Pflanzen, Tabelle der günstigen Tage

Die verschiedenen Erdphasen beeinflussen das Wachstum von Sämlingen, daher ist es wichtig, diese zu berücksichtigen. Die Feinheiten zu verstehen ist einfach; sobald man sie sich gemerkt hat, kann man die Informationen beim Pflanzen anderer Pflanzen anwenden. Die günstigsten Tage für die Tomatenpflanzung im Jahr 2021 sind in einer Tabelle zusammengefasst, um die Auswahl des optimalen Zeitpunkts noch einfacher zu gestalten.

Was die Mondphasen angeht, ist alles ganz einfach:

  1. Vollmond und Neumond sind für jegliche Pflanzung ungeeignet. Vermeiden Sie außerdem die Aussaat von Tomaten und anderen Pflanzen zwei Tage vor und zwei Tage nach diesen Mondphasen. Verzichten Sie während dieser Zeiträume auf jegliche Bodenbearbeitung, außer in absolut notwendigen Fällen; eine Ausnahme bildet gegebenenfalls das Auflockern des Bodens.
  2. Der abnehmende Mond fördert das Wurzelwachstum von Pflanzen. Sie können jetzt anhäufeln, düngen und sogar Wurzelgemüse aussäen.
  3. Bei zunehmendem Mond eignet sich die Zeit am besten für Pflanzen, die oberirdisch wachsen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Samen auszusäen und die Setzlinge ins Gewächshaus oder ins Freiland zu verpflanzen.

Sind keine genauen Daten verfügbar, lohnt es sich zumindest, die Wachstumsphasen als Orientierung zu nutzen. Informationen dazu finden sich in Wandkalendern und Wettervorhersagen. Schon das reicht aus, um die Keimung zu verbessern und günstige Bedingungen für die Pflanzen zu schaffen. Die Sämlinge werden kräftiger und entwickeln sich schneller.

TomatensämlingeFür beste Ergebnisse sollte die Aussaat in folgenden Zeiträumen erfolgen:

Monat Bessere Tage
Februar 4, 5, 13, 14, 17, 18, 19, 22, 23, 24
Marsch 3, 4, 17, 18, 22, 23, 30, 31
April 8, 9, 14, 18, 19, 28

Idealerweise sollten die Daten in der Tabelle exakt übereinstimmen. Ist dies nicht möglich, orientieren Sie sich an den oben genannten Phaseninformationen. Beachten Sie außerdem die ungünstigen Termine; während dieser Zeiträume dürfen keine Arbeiten durchgeführt werden.

  1. Im Februar: 10., 11., 12., 27.
  2. Im März: 12., 13., 14., 28.
  3. Im April: 11., 12., 13., 27.

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Es ist besser, am ersten Tag der günstigen Periode vor dem Mittagessen und am Nachmittag des letzten Tages keine Samen für Setzlinge auszusäen und stattdessen andere Arbeiten zu erledigen.

Am einfachsten ist es, geeignete Termine im Voraus zu planen, idealerweise an Wochenenden oder Tagen, an denen Sie ein paar Stunden Zeit zum Arbeiten haben. Im Idealfall haben Sie alles Notwendige vorbereitet, um Zeitverschwendung durch Einkaufsfahrten oder langes Suchen nach Behältern in der Speisekammer oder im Keller zu vermeiden.

Besonderheiten der Arbeitsdurchführung in verschiedenen Regionen

Tomaten im Gewächshaus nach dem Mondkalender anzubauen, garantiert keine perfekten Ergebnisse. Es ist wichtig, die jeweilige Region zu berücksichtigen, da die warme Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten beginnt. Der optimale Zeitpunkt sollte daher vom Klima des Standorts abhängen. Folgendes sollten Sie beachten:

  1. Für die Region Moskau und Zentralrussland sollte die Pflanzung Anfang bis Mitte März erfolgen. Ende April oder Anfang Mai sind die Pflanzen dann bereit für das Umpflanzen ins Gewächshaus und gut angewachsen.
  2. In Sibirien und im Ural beginnt der Frühling später, daher sollte der Zeitpunkt um 2–3 Wochen verschoben werden. Der genaue Zeitpunkt hängt vom jeweiligen Klima ab, da dieses selbst in benachbarten Regionen stark variiert.
  3. Für südliche Regionen hingegen werden die Termine vorverlegt und die Arbeiten im Februar durchgeführt.
  4. Sobald das Gewächshaus beheizt ist, sollten die Aussaattermine individuell angepasst werden. Legen Sie im Voraus fest, wann Sie mit dem Heizen beginnen und berechnen Sie die Aussaatzeiten entsprechend, um eine rechtzeitige Ernte der Sämlinge zu gewährleisten.

Die Bestimmung des Aussaatzeitpunkts ist einfach, wenn man das regionale Klima kennt. Im Gewächshaus erwärmt sich der Boden 2–3 Wochen früher als im Freien, wodurch sich der Aussaatzeitpunkt verschiebt. Vermeiden Sie es, Topfpflanzen zu dicht auszusäen, da sie sonst schnell in die Höhe schießen und nach dem Auspflanzen deutlich schlechter anwachsen und sich langsamer anpassen.

Wie man pflanzt

Der Prozess besteht aus mehreren wichtigen Schritten. Für optimale Ergebnisse ist es unerlässlich, die Anweisungen genau zu befolgen. Einige Schritte sollten im Voraus durchgeführt werden, um spätere Zeitverschwendung zu vermeiden, während andere präzise zum richtigen Zeitpunkt erfolgen müssen, um eine schnelle Keimung und gute Wurzelbildung zu gewährleisten.

Saatgutvorbereitung

Zunächst einmal sollten Sie Wählen Sie eine Sorte für den Anbau im Gewächshaus aus.Sie können herausfinden, welche Sorten in Ihrer Region geeignet sind und diese gezielt auswählen. Es gibt viele Möglichkeiten, aber die folgenden Arten haben sich als die besten erwiesen:

  1. Das Herz des Adlers.
  2. Abakan-Rosa.
  3. Königsberg.
  4. Apfelbaum Russlands.
  5. Cio Cio San.
  6. Puzata khata.
  7. Monomachs Mütze.
  8. Adlerschnabel.
  9. Goldene Kuppeln.
  10. Bullenherz.
  11. De Barao.
  12. Hurrikan F1.
  13. Buddy F1.
  14. Taifun F1.
  15. Blagovest F1.
  16. Tolstoi F1.
  17. König der Giganten.
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Kaufen Sie Pflanzgut nur in Fachgeschäften oder auf den Webseiten der Saatguthersteller.

TomatensamenDer Vorteil regulärer Sorten liegt darin, dass man die Samen selbst ernten kann, indem man sie aus den größten, reifsten Früchten auswählt. Hybriden sind widerstandsfähiger gegen widrige Bedingungen und weniger anfällig für Krankheiten, aber man kann die Samen nicht selbst sammeln; sie müssen jährlich neu gekauft werden. Wenn Sie in einem geschlossenen Gewächshaus anbauen, verwenden Sie ausschließlich parthenokarpe (selbstbestäubende) Sorten. Beachten Sie Folgendes:

  1. Prüfen Sie die Keimfähigkeit der Samen mit Salzwasser. Lösen Sie einen Teelöffel Salz in einem Glas warmem Wasser auf, geben Sie die Samen hinzu, rühren Sie um und lassen Sie alles 15 Minuten quellen. Entfernen Sie alle Samen, die an die Oberfläche steigen, spülen Sie die restlichen Samen ab und trocknen Sie sie auf einem Tuch.
  2. Bereiten Sie eine rosa Kaliumpermanganatlösung zu. Weichen Sie die Samen etwa 20 Minuten darin ein, nehmen Sie sie anschließend heraus und spülen Sie sie gründlich ab, um eventuelle Desinfektionsmittelreste zu entfernen. Alternativ können Sie auch Wasserstoffperoxid oder eine spezielle Lösung verwenden.
  3. Sie können einen Wachstumsstimulator zubereiten und die Samen darin einweichen. Beachten Sie dabei unbedingt die Anweisungen auf der Verpackung, da verschiedene Rezepturen unterschiedliche Mischungsverhältnisse und Einweichzeiten erfordern.
  4. Die Samen in ein feuchtes Tuch wickeln und in einen Beutel oder einen Plastikbehälter geben. 12–16 Stunden im Kühlschrank härten lassen.

Nachdem Sie das Pflanzmaterial aus dem Kühlschrank genommen haben, lassen Sie es einige Stunden auf Zimmertemperatur erwärmen, bevor Sie es sofort verwenden. Falls die Samen bereits behandelt oder mit einer speziellen Beschichtung versehen wurden, ist keine Vorbehandlung erforderlich.

Behälter und Erde vorbereiten

Tomaten lassen sich nur dann richtig anpflanzen, wenn man vorher den passenden Behälter und die richtige Erde auswählt, die den Samen alle notwendigen Bedingungen für Wachstum und Entwicklung bieten. Mit diesen Vorbereitungen können Sie die Tomaten einfach am richtigen Tag aussäen. Beachten Sie Folgendes:

  1. Wählen Sie große Pflanzgefäße oder einzelne Becher. Letztere sind praktischer, da sie das spätere Umpflanzen erleichtern, aber größere Gefäße funktionieren auch. Die Mindesttiefe beträgt 8 cm, und der Boden sollte Abflusslöcher haben, damit überschüssige Feuchtigkeit ablaufen kann. Kaufen Sie spezielle Pflanzgefäße oder verwenden Sie vorhandene.
  2. Am einfachsten ist es, fertige Anzuchterde zu kaufen; sie enthält alles, was die Pflanzen zum Wachsen brauchen, sodass keine weitere Vorbereitung nötig ist. Wenn Sie Ihre Erde selbst mischen, vermengen Sie zu gleichen Teilen Humus, Gartenerde und Sand. Geben Sie etwas Holzasche oder einen geeigneten Mineraldünger hinzu.
  3. Der Behälter und die Erde sollten mindestens einen Tag vor Arbeitsbeginn ins Haus geholt werden, damit sie sich erwärmen können.

Bei Verwendung von Gartenerde diese vorher desinfizieren oder im Backofen erhitzen, um Krankheitserreger abzutöten. Auch der Behälter selbst sollte mit einem speziellen Erdpräparat behandelt werden, das genau nach Anleitung und ohne Änderung des Mischungsverhältnisses zubereitet wurde.

Anpflanzen und Pflegen von Sämlingen

Befolgen Sie die Anweisungen genau. Besonders wichtig ist es, frühzeitig optimale Bedingungen zu schaffen, wenn die Sämlinge gerade erst keimen und besonders empfindlich und anspruchsvoll sind. Die Anforderungen an Temperatur und Licht variieren, daher ist es wichtig, alle Details gründlich zu studieren, um Fehler zu vermeiden.

  1. Füllen Sie die Behälter bis 1 bis 2 cm unter den Rand mit Erde. Glätten Sie die Oberfläche sorgfältig, befeuchten Sie die Erde und ziehen Sie 1 cm tiefe Furchen oder Löcher.
  2. Streuen Sie die Samen im Abstand von 5 cm aus und lassen Sie zwischen den Reihen etwa 5 cm Platz. Legen Sie jeweils zwei Samen aus; selbst wenn einige absterben, keimen die Sämlinge dennoch gleichmäßig. Bedecken Sie die Samen vorsichtig mit Erde und vermeiden Sie es, die Oberfläche zu verdichten.
  3. Den Behälter mit Frischhaltefolie abdecken und an einem dunklen Ort bei 25 Grad Celsius aufstellen. Die Folie täglich entfernen und für Frischluftzufuhr sorgen. Bei Bedarf die Oberfläche mit warmem Wasser besprühen.
  4. Sobald die Sämlinge gekeimt sind, entfernen Sie die Plastikfolie und stellen Sie sie an ein Fensterbrett oder einen anderen hellen Ort mit einer Temperatur von etwa 20 Grad Celsius. Gießen Sie, sobald die Erde trocken ist.
  5. Zwei Wochen nach der Keimung werden die Tomaten in Töpfe oder separate Gefäße umgepflanzt, um optimale Wachstumsbedingungen und eine gute Wurzelentwicklung zu gewährleisten. Sie sollten an einem Fensterplatz mit mindestens 12 Stunden Tageslicht stehen; bei bewölktem Wetter ist zusätzliche Beleuchtung erforderlich.Oberflächenbehandlung
  6. Die Pflanzen sollten eine Höhe von 25 bis 35 cm erreichen – die optimale Höhe zum Umpflanzen. Einige Tage vor dem Umpflanzen empfiehlt es sich, die Sämlinge abzuhärten, indem man sie einige Stunden lang in der Nähe eines offenen Fensters stehen lässt.
  7. Düngen Sie alle zwei Wochen. Am einfachsten und effektivsten ist die Verwendung von komplexen Präparaten, die in Wasser aufgelöst werden, damit sie schnellstmöglich von den Wurzeln aufgenommen werden können.
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Beim Pflücken sollte man die Hauptwurzel leicht eindrücken, um das Wachstum von Seitentrieben anzuregen.

Vermeiden Sie Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen, da diese die Pflanzen schwächen und ihr Wachstum hemmen. Eine weitere wichtige Regel ist mäßiges Gießen; zu viel Wasser erhöht das Risiko von Sternrußtau und anderen Pilzkrankheiten erheblich. Bei trockener Luft im Garten besprühen Sie die oberirdischen Pflanzenteile morgens und abends mit einer Sprühflasche.

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Merkmale der Bepflanzung im Gewächshaus

Die Arbeiten sollten nur durchgeführt werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind; werden diese nicht eingehalten, benötigen die Tomaten lange Zeit zur Anpassung oder sterben sogar ab. Es spielt keine Rolle, wo Tomaten im Gewächshaus anpflanzen Oder in einem Gewächshaus, wenn alles richtig gemacht wird, ist der Stress für die Pflanzen minimal:

  1. Die Bodentemperatur sollte mindestens 13 Grad Celsius betragen, die Lufttemperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Um den Erwärmungsprozess zu beschleunigen, kann der Boden mit schwarzer Plastikfolie abgedeckt werden.
  2. Zuerst die Erde umgraben. Das Gewächshaus desinfizieren; am einfachsten geht das mit einer Schwefelkerze.
  3. Graben Sie die Löcher gemäß dem vom Hersteller auf der Verpackung angegebenen Muster. Sie sollten etwas größer als die Wurzeln der Pflanze sein.
  4. Entfernen Sie die Sämlinge vorsichtig, um die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen. Setzen Sie die Tomatenpflanzen anschließend in die Pflanzlöcher, füllen Sie diese mit Erde auf, drücken Sie die Erde leicht an und gießen Sie die Pflanzen großzügig mit stehendem Wasser an.
  5. In der ersten Zeit nach den Arbeiten ist besonderes Augenmerk auf die Bewässerung zu legen, nach 10 Tagen Futter mit komplexer ZusammensetzungAm besten verdünnt man es mit Wasser oder wendet es direkt nach dem Gießen an.
  6. Lockern Sie den Boden, damit sich keine harte Kruste an der Oberfläche bildet. Die Pflege lässt sich durch die Verwendung von Mulch noch weiter vereinfachen.

Für Gewächshäuser sollten die Pflanztage nach den Mondphasen abgestimmt werden, um eine gute Wurzelbildung zu gewährleisten. Arbeiten Sie möglichst morgens oder abends; an bewölkten Tagen spielt es kaum eine Rolle. Vermeiden Sie Zugluft beim Lüften.

Die häufigsten Fehler

Gärtner machen beim Gärtnern oft Fehler, die zum Absterben der Pflanzen oder zu Wachstumsstörungen führen können. Um dieses Problem zu vermeiden, ist es wichtig, die häufigsten Fehler zu kennen:

  1. Unzureichendes Licht führt dazu, dass Sämlinge lang und dünn wachsen. Ausgewachsene Pflanzen entwickeln sich langsam, blühen spärlich und tragen nur wenige Früchte.
  2. Wassermangel. Die Blätter beginnen zu verblassen, das Wachstum verlangsamt sich, und in den schlimmsten Fällen trocknen die Blattränder aus.
  3. Zu viel Wasser erhöht das Risiko von Pilzkrankheiten erheblich, und Schwarzbeinigkeit ist ein häufiges Problem bei Tomaten. Auch Wurzelfäule ist ein Problem.
  4. Nährstoffmangel. Es gibt viele Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, am einfachsten ist jedoch die Verwendung von Mehrnährstoffdüngern.
  5. Temperaturungleichgewicht. Kalte Temperaturen verlangsamen das Wachstum, Hitze führt zum Austrocknen der Blätter.

Es ist außerdem wichtig, die Tomatenpflanzen regelmäßig zu kontrollieren und sie sofort zu behandeln, sobald Schädlinge oder Krankheitsanzeichen auftreten. Dadurch lässt sich das Problem viel leichter lösen.

Tomatenpflanzen für das Gewächshaus im Jahr 2021 anzubauen, ist einfach, wenn man die günstigsten Pflanztermine kennt und Pflanzverbote vermeidet. Zusätzlich sollte man die für die jeweilige Region optimalen Zeiträume wählen und einige wichtige Empfehlungen beachten, um ideale Wachstumsbedingungen zu schaffen.

Wann pflanzt man Tomatensämlinge für ein Gewächshaus?
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