Regeln für den Gurkenanbau im Garten

Gurken

Ein Garten ohne Gurkenbeet ist kaum vorstellbar. Im Sommer ist kein Picknick oder Fest im Freien ohne diese saftige, köstliche Frucht komplett. Wenn das Gurkenbeet die optimalen Wachstumsbedingungen für die Gurken bietet, wird die Ernte reichlich und von außergewöhnlicher Qualität ausfallen.

Entscheidend ist hierbei, den Lebenszyklus dieses Gemüses genauestens zu studieren und kein Detail zu übersehen. Wird beim Anbau dieser Pflanzen auch nur ein einziges Detail übersehen, könnte die ganze Mühe des Gärtners umsonst gewesen sein.

Bedingungen, unter denen sich Gurken wohlfühlen

Die Bedingungen, die Gurken für ein gutes Wachstum und eine optimale Entwicklung benötigen, müssen bereits vor dem Anpflanzen untersucht werden. Die Hauptaufgabe in dieser Phase ist die Wahl des besten Standorts für das Gemüse.

  • Gurken sind wärmeliebende Pflanzen.

Deshalb sollten Gurkensamen erst dann in die Erde gesät werden, wenn sich das Beet bereits ausreichend erwärmt hat.

Notiz!
Wenn Gurkensamen zu früh gesät werden, kann dies ihr Wachstum stark beeinträchtigen, oder die Pflanzen können sogar durch die Kälte absterben.

Die Pflanzung kann erst nach den letzten Frösten erfolgen. Wichtig ist, dass die oberen Bodenschichten bis dahin bereits gut von der Sonne erwärmt sein sollten, mindestens 15 Grad Celsius.

Wenn Sie mit der Aussaat beginnen, solange der Boden noch nicht warm genug ist, erfrieren die Samen und keimen nicht. Warten Sie jedoch nicht zu lange mit der Aussaat. Es wird empfohlen, Gurkensamen spätestens bis zum 15. Juni auszusäen.

Die Samen sollten nicht tiefer als zwei Zentimeter gesät werden. Achten Sie außerdem darauf, sie nicht zu dicht beieinander zu pflanzen, da dies die spätere Entwicklung sowie die Menge und Qualität der Früchte erheblich beeinträchtigt.

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  • Für ein normales Wachstum benötigen Gurken eine gute Nährstoffversorgung.

Deshalb muss das Beet, in dem Gurken wachsen sollen, vor der Aussaat vorbereitet werden. Überreifer Kuhmist eignet sich gut als Dünger für Gurken, Hühnermist wird ebenfalls häufig verwendet.

Notiz!
Dieser Dünger wird unter die Kulturpflanzen ausgebracht, um sicherzustellen, dass der Boden alle für das Pflanzenwachstum notwendigen Nährstoffe aufnimmt. Er ermöglicht dem Boden außerdem, die benötigte Menge an Kohlendioxid zu absorbieren.
  • Gurken besitzen ein besonderes Wurzelsystem.

Gurkenwurzeln befinden sich an der Erdoberfläche, weshalb die Bodendichte für diese Pflanzen geeignet sein muss.

Notiz!
Wurzeln wachsen an Oberflächen, um ausreichend Sauerstoff aus der Umgebung aufzunehmen und genügend Feuchtigkeit zu erhalten. Dafür muss der Boden im Gurkenbeet gut aufgelockert werden.

Unerfahrene Gärtner beschädigen oft das Wurzelsystem von Gurken, weil sie die Besonderheiten seiner Struktur nicht kennen.

Gurkenwurzeln befinden sich üblicherweise nicht tiefer als fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche. Erfahrene Gärtner wissen, dass das Auflockern des Bodens in der Nähe der Pflanze sehr gefährlich für ihr Überleben ist.

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