„Freunde“ und „Feinde“ der Paprika – man muss sie „auf den ersten Blick erkennen“.

Pfeffer

Gärtner bemühen sich, ihre Pflanzen klug in ihren Gärten anzubauen. Mischkulturen können dazu beitragen, auch auf kleinen Flächen eine vielfältige Gemüseernte zu erzielen. Paprika lässt sich gut mit vielen anderen Pflanzen kombinieren, doch es ist wichtig zu wissen, welche sich gut vertragen und welche nicht. Dabei sollte man die Grundlagen der Fruchtfolge beachten.

Vor- und Nachteile von Mischpflanzungen

Paprika ist ein anspruchsvolles Gemüse und liebt Wärme. Deshalb wird sie in Gewächshäusern angebaut, gedeiht aber auch im Freiland. Im Haus ist der Platz begrenzt, und die Pflanzen stehen oft dicht beieinander. Feuchte Luft in Innenräumen begünstigt Krankheiten. Daher ist es wichtig, Krankheiten vorzubeugen. Pflanzen, die Schädlinge abwehren und das Bakterienwachstum hemmen, sind ideale Nachbarn für Paprika.

Gärtner mischen schon seit Langem verschiedene Pflanzenarten. Die Vorteile dieser Methode:

  • Das Land wird wirtschaftlich genutzt;
  • Selbstverteidigung der Pflanzen;
  • Energieeinsparung, geringerer Bewässerungs- und Düngebedarf;
  • Verschiedene Pflanzen werden gleichzeitig angebaut;
  • Der Geschmack von Gemüse verbessert sich merklich.

Nachbarschaftsoptionen

Sie können neben Paprikapflanzen pflanzen:

  1. Mais. Längs gepflanzt spendet er Schatten vor direkter Sonneneinstrahlung und kalten Winden. Um zu verhindern, dass der Mais die direkte Sonneneinstrahlung blockiert, sollte er auf der Nordseite gepflanzt werden.
  2. Auberginen gehören zur selben Familie und haben daher ähnliche Wachstumsbedingungen. Sie benötigen regelmäßiges Gießen und ähnliche Wetterbedingungen. Diese Faktoren erleichtern die Pflege.
  3. Blumenkohl und Weißkohl gedeihen gut neben unserem bulgarischen Gast. Wichtig ist jedoch, dass Kohl viel Feuchtigkeit benötigt. Am besten pflanzt man ihn in benachbarten Beeten im Freiland. Die großen Blätter des Kohls bieten Schutz vor Kälte.
  4. Wegen der Fliegenart wird vom gemeinsamen Anbau von Karotten abgeraten. Die Krankheit kann sich auch auf bulgarische Karotten ausbreiten. Karotten können jedoch in einem benachbarten Beet angebaut werden und gedeihen dort problemlos.
  5. Zucchini sind als Nachbarn ebenfalls akzeptabel. Allerdings beschatten ihre Blätter die Umgebung etwas.
  6. Bohnen sind gute Nachbarn. Sie reichern den Boden mit Stickstoff an und schützen ihn vor Schädlingen, die Hülsenfrüchte nicht vertragen. Gärtner pflanzen Buschbohnen, da sie diese für besonders nützlich halten. Erbsen und andere Hülsenfrüchte hingegen wirken sich negativ aus.
  7. Tomaten und Paprika können im Freien zusammen wachsen. Da Tomaten jedoch einen gut belüfteten Standort bevorzugen und Paprika Wärme, ist es nicht ratsam, sie im selben Gewächshaus anzubauen.
  8. Zwiebeln und Knoblauch gelten als Pflanzenheiler. Sie benötigen nur wenig Platz und fördern das Wachstum und die Fruchtbildung von Pflanzen. Sie setzen Phytonzide frei, die Schädlinge und Bakterien von den Nutzpflanzen fernhalten.

Kräuter besitzen ähnliche Eigenschaften. Bei nicht selbstbefruchtenden Paprikasorten helfen sie, Insekten anzulocken.

Bitte beachten Sie!
Basilikum, Dill und Thymian haben eine positive Wirkung. Sie enthalten hohe Mengen an Phytonziden, die das Pflanzenwachstum fördern, vor Schädlingen schützen und das Bakterienwachstum hemmen.

Sogar schädliche Unkräuter und Blumen können Paprika nützen. Löwenzahn, Brennnesseln, Ringelblumen und Gänseblümchen fördern die schnelle Reifung des Gemüses. Sie schützen vor Krankheiten, reichern den Boden mit wichtigen Mineralien an und erleichtern die Gartenarbeit. Im Gewächshaus sollten sie einzeln gehalten werden, da sie sonst den gesamten Platz überwuchern. Löwenzahn beschleunigt die Fruchtreife.

Was sollte nicht in der Nähe platziert werden?

Viele Gemüsesorten gedeihen friedlich neben der bulgarischen Pflanze, einige sollten jedoch niemals in ihrer Nähe angebaut werden. Unter dem Einfluss dieser Schädlinge sinkt der Ertrag der Pflanze, und sie kann sogar absterben.

Ungünstige Nachbarn:

  1. Kartoffeln. Die Gemüsesorten konkurrieren um Nährstoffe, wobei Kartoffeln aufgrund ihrer größeren Knollen die Oberhand behalten. Diese Pflanzenarten haben ähnliche Probleme und sind daher anfällig für Insektenschädlinge und Pilzkrankheiten.
  2. Rote Bete. Im ständigen Kampf um Mineralien entzieht die Rote Bete der Pflanze die meisten Nährstoffe und das Sonnenlicht. Die Situation ähnelt der von Kartoffeln, ist nur geringfügig anders, aber im Wesentlichen dieselbe.

Andere Paprikaarten haben ähnliche Wachstumsbedingungen. Sie könnten sogar nebeneinander wachsen, aber Vorsicht: Eine scharfe und eine süße Paprika können sich kreuzbestäuben. Die gesamte Ernte könnte dann etwas bitter schmecken.

Am besten platziert man verschiedene Paprikasorten in unterschiedlichen Ecken des Beetes.

Richtige Platzierung in einem offenen Bereich

Im Freiland gedeiht die Sorte „Bulgarian“ prächtig neben vielen Pflanzen mit phytonziden Eigenschaften und einem unverwechselbaren Aroma. Das Aroma schützt vor Insekten. Diese Kombination lässt sich durch Mischbeete erzielen. Dabei werden mehrere Pflanzen in einem Beet gleichzeitig angebaut und gepflegt. Zwischen den Reihen pflanzt man verschiedene Pflanzen. Die Sorte benötigt Unterstützung und Schutz vor Wind, idealerweise ergänzt durch Kräuter. Sie können beispielsweise folgende Pflanzen setzen:

  • Thymian;
  • Basilikum;
  • Dill.

Karotten, Auberginen und Zucchini benötigen ähnliche Pflege. Sie gedeihen im Freiland. Ihre Pflege spart dem Gärtner Zeit und Mühe. Einige Zierpflanzen fördern die Fruchtreife. Brennnesseln und Kamille beispielsweise beschleunigen das Wachstum von Paprika. Es ist jedoch wichtig, die Ausbreitung dieser Unkräuter zu kontrollieren und sie regelmäßig zu jäten.

Im Gewächshaus

Da Gewächshäuser klein sind und die Luftfeuchtigkeit hoch ist, müssen die Begleitpflanzen sorgfältig ausgewählt werden. Krankheiten breiten sich in feuchter Umgebung schnell aus. Gärtner bemühen sich daher, ihren Gewächshausraum bestmöglich zu planen, um Krankheitsbefall vorzubeugen.

Bitte beachten Sie!
Zwiebeln lassen sich in Innenräumen anbauen. Kräuter können nicht nur im Freien, sondern auch in Innenräumen angebaut werden.

Es ist nicht ratsam, Pflanzen aus derselben Familie anzubauen:

  1. Tomaten und Auberginen leiden unter denselben Krankheiten.
  2. Infektionen werden leicht von einem Busch auf den anderen übertragen.
  3. Mangelhafte Belüftung droht den Verlust der gesamten Ernte zu verursachen.

Zierpflanzen (Kamille, Löwenzahn, Kapuzinerkresse) wirken sich positiv auf Gemüsekulturen aus und steigern deren Ertrag. Hülsenfrüchte, Erbsen und Bohnen sind in Gewächshäusern recht schädlich. Rote Bete und bestimmte Kohlsorten beeinträchtigen das Pflanzenwachstum. Fenchel ist eine wuchernde Pflanze. Seine Aromastoffe schaden vielen Kulturpflanzen, darunter auch Paprika.

Vorgängergemüse

Gemüse sollte man am besten jedes Jahr in verschiedenen Beeten anbauen. Pflanzen können bis zu drei Jahre im selben Boden wachsen. Paprikaverwandte sollten ebenfalls nicht am selben Standort gepflanzt werden. Es empfiehlt sich, den Standort jährlich zu wechseln.

Nach Paprika wird von folgenden Anpflanzungen abgeraten:

  • Gurken;
  • Zucchini;
  • Kürbisanbau.

Sie werden dem Boden alle Nährstoffe vollständig entziehen. Der Boden wird ausgelaugt. Andere Gemüsesorten werden das Gleichgewicht jedoch problemlos wiederherstellen.

Rezensionen

Alle Hobbygärtner sollten die optimale Pflanzfolge beachten und diese einhalten. Dies hilft ihnen, die Pflanzenverteilung auf ihrem Grundstück zu steuern. Viele empfehlen, einen Fruchtfolgeplan für die kommenden Jahre zu erstellen.

Natalia, 32 Jahre alt

Ich pflanze Zwiebeln und Paprika immer im Freiland. Zwischen den Pflanzen setze ich mehrere Knollen. Wenn die Zwiebeln reif sind, ernten wir sie. Das Gemüse hat aber noch Zeit, auszutreiben und Früchte zu tragen. Durch die Nähe der Knollen bleiben sie größer als in einem separaten Beet. Die Paprika sind krankheitsfrei.

Liebe, 65 Jahre alt

Zum Schutz vor Krankheiten verwende ich eine Aufgusslösung. Ich weiche Brennnesseln, Löwenzahn und andere Pflanzen darin ein. Nach einigen Tagen gieße ich meine Paprikapflanzen mit dieser Flüssigkeit. Sie ist hervorragend zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen geeignet. Zucchini wachsen neben den Paprikapflanzen im Gewächshaus.

Alles wächst gut, das ganze Beet nimmt nicht viel Platz ein.

Kristina, 47 Jahre alt

Lange Zeit rätselte ich, warum meine Ernte so gering ausfiel. Die Antwort war schließlich ganz einfach. In meinem Garten wachsen die Paprikapflanzen auf einer offenen Fläche, direkt daneben Rote Bete. Wie sich herausstellte, entzogen die Rote Bete den Paprikapflanzen alle Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigten.

Jetzt, wo ich die Situation korrigiert habe, kann die Ernte eingebracht werden!

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