Gelbe Paprika – 100 % Sortenbeschreibung

Pfeffer

Paprika wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Russischen Reich angebaut. Mittlerweile gibt es etwa 200 Sorten. Die Sorte „Gelbe Paprika“ wurde zu Beginn des neuen Jahrtausends entwickelt.

Sie hebt sich durch ihre hervorragenden Eigenschaften von anderen Früchten ab. Diese Besonderheit hat zu ihrer wachsenden Beliebtheit beigetragen, und alle, die diese saftigen und köstlichen Früchte probiert haben, hinterlassen ausschließlich positive Bewertungen.

Beim Anblick der Fotos von Gemüse bekomme ich Lust, es selbst in meinem Garten anzupflanzen.
Früher wurde es angebaut:
Ja
100%
NEIN
0 %
Abgestimmt: 4

Beschreibung

Diese Sorte erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Sie wird überall angebaut, sowohl in den südlichen als auch in den nördlichen Regionen der Russischen Föderation. Während sie im Süden ohne besondere Bedingungen eine ausgezeichnete Ernte liefert, muss sie in den nördlichen Regionen im Gewächshaus kultiviert werden. Wie viele andere Sorten eignet sie sich nicht für den Anbau im Hohen Norden.

Wichtig! Die Früchte sind nicht bitter, daher können sie im Stadium der technischen Reife verzehrt werden.

Vorteilhafte Eigenschaften:

  1. Reifezeit. Vom Einpflanzen der Setzlinge in die Erde bis zur Fruchtbildung vergehen in der Regel 70 bis 75 Tage.
  2. Anbau im Freiland und in Gewächshäusern.
  3. Die Büsche sind mittelgroß, können aber manchmal eine Höhe von bis zu anderthalb Metern erreichen.
  4. Die Früchte sind würfelförmig und wiegen zwischen 120 und 170 g, einige jedoch über 200 g. Ihre Fruchtwand ist 7 bis 10 mm dick. Vor der Reife sind die Früchte grün und färben sich während der biologischen Reife allmählich in ein sattes Gelb.
  5. Bei richtiger Pflege lässt sich von einem Quadratmeter Anbaufläche eine große Menge Obst ernten. In Gewächshäusern liegt der Ertrag bei 8 kg, im Freiland zwischen 2 und 6 kg.
  6. Jeder Strauch kann 7 bis 10 Früchte auf einmal produzieren.
  7. Es ist resistent gegen verschiedene Krankheiten, darunter auch gegen das sogenannte Tabakmosaik.
  8. Kann unter allen Wetterbedingungen Früchte tragen.
Gelbe Glockenfruchternte
Bitte beachten Sie! Da die Sträucher gleichzeitig eine große Anzahl von Früchten tragen, empfiehlt es sich, die Pflanze anzubinden, damit sie nicht abbricht.

Wie man anbaut

Normalerweise Paprikasamen werden im Februar-März zur Anzucht der Setzlinge ausgesät.Zuerst wird getestet, ob sie keimen können. Dazu wird sauberes Leitungswasser in ein Glas gegossen. Ein Löffel Salz wird hinzugefügt und die Mischung gut umgerührt.

Beratung! Warmes Wasser eignet sich nicht zur Bestimmung des Keimungsgrades!

Sobald die Lösung fertig ist, geben Sie die Samen hinein und lassen Sie sie eine Weile einweichen. Falls die Samen an die Oberfläche steigen und nicht auf den Boden sinken, schöpfen Sie sie mit einem Löffel ab und entsorgen Sie sie.

Erfahrene Gärtner behaupten, dass solche Exemplare ihre Lebenskraft verloren haben und daher nicht keimen werden.

Neben der Auswahl geeigneter Samen sollten Sie auch geeignete Gefäße, wie zum Beispiel Kisten oder Töpfe in passender Größe, auswählen. Füllen Sie diese anschließend mit Erde.

Wichtig! Sie können Erde im Laden kaufen oder sie selbst herstellen, indem Sie Dünger und Erde im erforderlichen Verhältnis hinzufügen.

Anschließend wird der Behälter mit der Erde in den Ofen gestellt, wo er niedrigen Temperaturen ausgesetzt wird. Dies dient dazu, ihn zu dämpfen oder zu erwärmen.

Vor der Aussaat müssen die Samen eineinhalb bis zwei Stunden in einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert werden. Anschließend werden sie in Epins-Extra oder Kemira eingeweicht. Diese pflanzlichen Mittel helfen, verschiedene Krankheiten zu bekämpfen und das Immunsystem der Pflanze zu stärken. Falls keine handelsüblichen Mittel verfügbar sind, kann Aloe-Saft verwendet werden. Er besitzt ähnliche Eigenschaften wie speziell entwickelte pflanzliche Präparate.

Im nächsten Schritt werden die behandelten Samen in ein feuchtes Tuch gewickelt und mehrere Tage an einem warmen Ort aufbewahrt. Nach 3–4 Tagen wird überprüft, ob die Samen keimen.

Im nächsten Schritt werden sie in Töpfe oder Kisten gepflanzt. Um das Keimen der Jungpflanzen zu beschleunigen, decken Sie die Behälter mit Plastikfolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort.

Sobald die ersten zarten Triebe erscheinen, wird die Folie entfernt und die Pflanze auf eine sonnige Fensterbank gestellt. Sobald sich 3–5 Blätter am Stängel gebildet haben, werden die Paprikapflanzen pikiert und in einzelne Töpfe umgepflanzt.

Transplantation an einen dauerhaften Standort

Sobald die Pflanze angewachsen ist, sollte sie an einen speziell vorbereiteten Standort verpflanzt werden. Die Sorte „Yellow Bell“ gedeiht am besten auf leichten, fruchtbaren Böden. Sie pflanzt man idealerweise nach Kohl, Zwiebeln, Gurken und Kürbissen. Böden, die zuvor mit Gründüngungspflanzen bearbeitet wurden, liefern hervorragende Erträge. Diese können den herkömmlichen Dünger ersetzen.

Wichtig! Kartoffel-, Paprika- oder Tomatenbeete sind nicht geeignet, da die Pflanzen oft unter denselben Krankheiten leiden, die auch ihre Vorgänger befallen haben.

Wenn Ihr Gartenbeet klein ist und es schwierig ist, geeigneten Boden für den Anbau von Paprika zu finden, können Sie dasselbe Beet umgraben und dabei eine großzügige Menge Dünger hinzufügen.

Zum Pflanzen werden kleine Furchen gezogen, in die die Setzlinge alle 40 cm gesetzt werden. Zwischen den Furchen bleibt ein Abstand von 60 cm. Die kleinen Vertiefungen werden mit Erde gefüllt, und anschließend werden die Setzlinge, nachdem sie ihr Wurzelsystem ausgebreitet haben, hineingesetzt.

Es ist wichtig, den Wurzelbereich freizulassen. Dadurch wird verhindert, dass die Pflanze fault. Füllen Sie das Pflanzloch anschließend vollständig mit der restlichen Erde auf. Paprikapflanzen benötigen viel Feuchtigkeit und sollten daher gründlich gegossen werden.

Wichtig! Um das Wurzelsystem vor dem Einpflanzen nicht zu beschädigen, ist es notwendig, in der Nähe jedes Pflanzlochs einen Pfahl einzuschlagen, an dem der junge Strauch anschließend festgebunden wird.

Erfahrene Gärtner empfehlen, dreimal zu düngen. Das erste Mal düngen junge Sämlinge, sobald der Stängel 4–5 Blätter gebildet hat. Die zweite Düngung erfolgt 20 Tage später. Die letzte Düngung findet während der Fruchtreife statt, da die Pflanze in dieser schwierigen Phase Unterstützung benötigt.

Bei Trockenheit sollten die Pflanzen täglich gegossen werden. Achten Sie darauf, dass kein Wasser auf die empfindlichen Blätter gelangt. Lockern Sie im Sommer die Erde um die Paprikapflanzen herum und jäten Sie Unkraut. Dies fördert ein besseres Wachstum und eine reiche Ernte.

Die Früchte reifen normalerweise bis Ende Juli. Sie reifen jedoch erst, wenn die Temperaturen unter 10 Grad Celsius fallen. Sobald der erste Frost eintritt, stirbt die Pflanze ab.

Maßnahmen zur Sicherstellung einer guten Ernte

Der maximale Ertrag wird erzielt, wenn:

  1. Die Wurzeln sind gesund und kräftig, daher sollten sie beim Umpflanzen nicht beschädigt werden. Um das Risiko einer Beschädigung zu minimieren, schlagen Sie beim Vorbereiten der Pflanzlöcher neben jedes Loch einen Pfahl ein, um die ausgewachsene Pflanze zu stützen.
  2. Bei ungünstigen Wetterbedingungen sollten die Paprikapflanzen mit Plastikfolie abgedeckt werden. Dies verhindert das Absterben der Pflanzen.
  3. Da an einem Strauch bis zu 10 Paprikapflanzen gleichzeitig wachsen können, ist es unbedingt notwendig, ihn anzubinden.

Bekämpfung von Krankheiten

Die Pflanze kann mitunter anfällig für verschiedene Krankheiten sein. Um das Risiko zu verringern, sollten Sie Folgendes beachten:

  1. Um Schwarzbeinigkeit vorzubeugen, pflanzen Sie in gute Erde. Gießen Sie die Pflanzen mit lauwarmem Wasser und vermeiden Sie Zugluft und Staunässe. Ist der Boden anfällig für Infektionen, entfernen Sie 5–7 cm Erde und desinfizieren Sie das Gewächshaus. Hierfür eignet sich eine Schwefelkerze oder eine Bleichmittellösung im Verhältnis 1:1. Entfernen Sie beim Einpflanzen schwache oder kranke Jungpflanzen. Achten Sie auf ausreichenden Pflanzabstand.
  2. Um die Krautfäule zu bekämpfen, werden die Samen in Kaliumpermanganat eingeweicht. Die Pflanze wird im Juli erneut behandelt. Auch Zwiebelschalen sind wirksam gegen die Krankheit.
  3. Um schwarze Bakterienflecken zu vermeiden, hilft es, die Samen mit einer Kaliumpermanganatlösung zu desinfizieren.

Rezensionen von Gärtnern

Semyon, 47 Jahre alt, Region Astrachan

Ich baue seit über 20 Jahren Paprika an. Dieses Jahr habe ich versehentlich Samen der Sorte „Yellow Bell“ gekauft und damit goldrichtig gelegen. Obwohl sie spät reift, konnte ich schon Mitte Juli ernten. Die Sträucher sind kräftig und erreichen eine Höhe von fast 1,5 Metern. Sie waren von keinerlei Krankheiten befallen. Da es ein regnerischer Sommer war, musste ich sie nicht oft gießen. Der einzige Nachteil war, dass ich ab und zu Unkraut jäten musste. Die Früchte bildeten sich schnell, sechs bis zehn große Paprikaschoten wuchsen an jedem Strauch. Ich kann sie wärmstens empfehlen.

Leonid Petrowitsch, 65 Jahre alt. Kostroma

Vor drei Jahren bot mir eine Nachbarin ein paar Setzlinge zum Ausprobieren an. Ich pflanzte einige und war von der Ernte angenehm überrascht. Die Pflanzen sind recht pflegeleicht und benötigen nur mäßiges Gießen. Die Paprikaschoten wurden groß, und jede Pflanze trug mindestens fünf bis sechs Früchte.

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