Merkmale und Beschreibung der Tomatensorte "Ashkelon"

Tomaten

F1-Hybriden der ersten Generation sind zunehmend im Saatguthandel erhältlich. Die Ashkelon-Tomate ist ein Beispiel für eine Hybride, bei der Züchter die besten Eigenschaften mehrerer Tomatensorten vereint haben.

Betrachten wir die individuellen Eigenschaften von Gemüsepflanzen.

Beschreibung und Eigenschaften der Tomatensorte "Ashkelon"

Diese Tomatensorte wird in ganz Russland angebaut. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Freiland als auch im Gewächshaus. Diese unbestimmte Hybride ist mittelfrüh, die Früchte reifen 100–105 Tage nach der Keimung. In den zentralen und nördlichen Regionen sollte sie im Gewächshaus angebaut werden.

Die Pflanze sollte einstämmig erzogen werden. Die Sträucher sind dicht belaubt und erreichen eine Höhe von 1,5–1,8 m. Die Früchte sind rund. Charakteristisch für die Sorte „Ashkelon“ ist ihre dunkelkirschrote Farbe mit schwarzem Schimmer. Das Fruchtfleisch ist fest und burgunderrot. Das durchschnittliche Fruchtgewicht beträgt 200–204 Gramm. Die Schale ist fest und glatt.

Die Früchte sind bruchfest und überstehen auch lange Transportwege gut. Sie sind vielseitig verwendbar. Sie eignen sich perfekt für frische Salate, zur Verarbeitung zu Tomatensaft, zum Trocknen und für vieles mehr.

Produktivität und Krankheitsresistenz

Bei optimalen Wachstumsbedingungen kann ein Quadratmeter Tomaten bis zu 20 Kilogramm Ertrag bringen. Pro Quadratmeter können bis zu vier Pflanzen angebaut werden.

Die Tomatensorte „Ashkelon“ weist eine gute Krankheitsresistenz auf:

  • Blattkräuselung;
  • Mosaik;
  • Fusarium-Blattwelke;
  • Verticillium-Welke.

Die Pflanze verträgt auch Trockenheit und leichte Temperaturabfälle gut.

Anbau und Pflege der Pflanze

  • Die Samen werden im März ausgesät, damit die fertigen Setzlinge im Mai in ein Gewächshaus oder im Juni in ein Gartenbeet gepflanzt werden können.
  • Vor der Aussaat sollten die Samen desinfiziert werden, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen möglicherweise im Boden vorhandene Bakterien zu erhöhen. Zur Desinfektion eignet sich eine Lösung auf Kaliumpermanganatbasis. Für eine 1%ige Lösung benötigen Sie 1 Gramm Kaliumpermanganat und 100 ml Wasser. Weichen Sie die Samen 20 Minuten lang ein, spülen Sie sie anschließend mit klarem Wasser ab und trocknen Sie sie. Alternativ können die Samen auch mit speziellen Desinfektionsmitteln wie Fitosporin oder Kornevin behandelt werden.

Die Samen werden im Abstand von 2–3 cm und in einer Tiefe von 1–2 cm ausgesät. Der Boden sollte mit warmem Wasser vorgewässert werden, die Lufttemperatur im Gewächshaus sollte +20–25 Grad und die Luftfeuchtigkeit 60 % betragen.

  • Vor dem Einpflanzen die Setzlinge gründlich wässern, damit sie sich leichter in die einzelnen Pflanzlöcher setzen lassen. Sie können dem Boden 30 Gramm Mineraldünger pro Quadratmeter oder eine Tasse Holzasche pro Pflanzloch hinzufügen. Die Setzlinge leicht schräg einpflanzen.
  • Nach dem Umtopfen benötigt die Pflanze Zeit, sich anzupassen und Wurzeln zu bilden. Daher ist in der ersten Woche kein schnelles Wachstum zu erwarten. Sobald die Tomate Wurzeln gebildet hat, sollte eine Stütze in der Nähe angebracht werden, an der die Pflanze beim Wachsen befestigt werden kann. Während der Wachstumsphase sollten die Seitentriebe regelmäßig zurückgeschnitten werden.
  • Gießen sollte nur selten erfolgen. Am besten gießt man alle fünf bis sieben Tage. Bei sehr heißen Sommern sollte man den Boden auf Anzeichen von Austrocknung beobachten und gegebenenfalls häufiger gießen.
  • Gartenbeete müssen gejätet und aufgelockert werden. Unkraut sollte nicht wachsen, da es verschiedene Insekten anlockt, die Viren übertragen können.

Vor- und Nachteile von Tomaten

Die Ashkelon-Tomate besitzt folgende vorteilhafte Eigenschaften:

  • resistent gegen eine Reihe von Krankheiten;
  • verträgt Trockenheit und Kälte gut;
  • Produktivität – hoch;
  • Die Früchte platzen nicht;
  • Die Früchte sind lange haltbar und können über weite Strecken transportiert werden.

Der größte Nachteil besteht darin, dass Tomatensamen nicht geerntet werden können, da sie die genetische Ausstattung, die sie von ihren Eltern erhalten haben, nicht beibehalten.

Rezensionen

Maxim Anatolyevich, 45 Jahre alt.

Ich baue schon seit langer Zeit verschiedene Hybrid-Tomaten an. Ich mag sie, weil sie höhere Erträge liefern und weniger anfällig für Krankheiten sind. Die Sorte „Ashkelon“ fiel mir wegen der Farbe ihrer Früchte sofort ins Auge. So schöne Tomaten hatte ich noch nie in meinem Garten. Reife Tomaten haben eine tief kirschrote Farbe; manche sahen aus der Ferne sogar schwarz aus. Der Geschmack ist angenehm, aber nichts Besonderes – eine Tomate ist eben eine Tomate. Die Schale ist dick, wodurch sie lange haltbar sind. Die Früchte sind nicht besonders saftig. Ich kann nichts Negatives feststellen; mir gefällt alles an ihnen.

 

Anastasia Gennadievna, 38 Jahre alt.

Ich habe erst vor drei Jahren, als wir von der Stadt aufs Land gezogen sind, angefangen, Tomaten und anderes Gemüse anzubauen. Ich habe so einige Fehler gemacht, aber im dritten Jahr wusste ich, wie man alles richtig anbaut. Mein Mann hat die Tomatensorte „Ashkelon“ im Saatgutladen gekauft, und wir haben sie im Gewächshaus gezogen. Wir hatten eine gute Ernte; die Früchte sind nicht nur groß, sondern es gibt auch viele pro Pflanze. Wir haben sie frisch gegessen und getrocknete Tomaten daraus gemacht.

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