Mit der Tomatensorte „Baranyi“ ernten Sie köstliche, saftige Früchte. Diese Tomate gehört zur Gruppe der rosa Tomaten. Gärtner, die sie bereits angebaut haben, äußerten sich durchweg positiv.
Beschreibung und Eigenschaften der Tomate "Baranyi"
Diese hochwachsende Tomatensorte erreicht eine durchschnittliche Höhe von 170 Zentimetern. Sie ist eine mittelfrühe Sorte und reift 110–120 Tage nach der Keimung. Die unbestimmt wachsenden Sträucher haben mittelgroßes Laub mit unveränderten, tomatenähnlichen Blättern.
Die Früchte sind länglich und herzförmig. Ein einzelner Fruchtstand bringt 2–3 große Tomaten hervor. Im reifen Zustand sind die Tomaten dunkelgrün und nehmen später eine schöne rosa Farbe an. Das Fruchtfleisch ist fest und saftig. Samenkammern sind kaum vorhanden, und die Anzahl der Samen ist gering. Die Haut ist dünn und glänzend. Die Früchte sind groß und wiegen 100–250 Gramm. Bei optimalen Anbaubedingungen kann eine Tomate bis zu 300 Gramm wiegen.
Der durchschnittliche Ertrag pro Strauch liegt bei 4–5 kg. Um einen guten Ertrag zu erzielen, wird die Pflanze auf 2–3 Triebe erzogen. Die Sorte ist resistent gegen Fruchtplatzen durch zu viel Feuchtigkeit und weist eine gute Krankheitsresistenz auf. Diese Tomate eignet sich für frische Salate, Säfte und diverse Gerichte.
Man kann Tomaten anbauen auf:
- Freifläche (Krim, Region Krasnodar);
- Geschlossene Böden (Zentralrussland, Zentrale Schwarzerdegebiete, Nordrussland).

Tomatensorte „Barany“ – Vor- und Nachteile
Ein kurzer Überblick über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Sorten wird Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen. Zu den Vorteilen gehören:
- Reifung großer Früchte in kurzer Zeit;
- süße, köstliche Früchte;
- Widerstandsfähigkeit von Früchten gegen Platzen;
- Pflanzen sind resistent gegen Krankheiten.
Nachteile der Tomate:
- kurze Haltbarkeit von Tomaten;
- Sie sind sehr schwer über lange Strecken zu transportieren und verderben aufgrund ihres Saftgehalts schnell.
Tipps für den Anbau von Tomaten im Freien
Der Anbau von Tomaten beginnt lange vor der Aussaat.
- Zuerst muss der Boden für die Anzucht der Setzlinge vorbereitet werden. Junge Pflanzen benötigen für ein schnelles Wachstum ein nährstoffreiches Substrat. Geben Sie daher eine Woche vor dem Pflanzen Torfmoos und Kompost in die Erde. Für einen Quadratmeter Gewächshaus oder Treibhaus benötigen Sie 10 kg Torfmoos und 5 kg Kompost.
- Gewächshaus und Boden sollten gegen verschiedene bakterielle Krankheitserreger behandelt werden. Hierfür eignen sich traditionelle Methoden oder biologische Desinfektionsmittel. Bei der Anzucht von Sämlingen in Töpfen ist das Kalzinieren oder Einfrieren des Bodens wichtig. Im Gewächshaus sollte der Boden durch Gießen oder Besprühen behandelt werden. Als Desinfektionsmittel eignen sich Kaliumpermanganat in Wasser oder Fitosporin.
- Die Temperatur im Gewächshaus sollte mindestens 20 Grad Celsius betragen. Die Samen sollten vorbehandelt in einer Knoblauchlösung (25 Gramm Knoblauch in 100 ml Wasser aufgelöst, die Samen mehrere Stunden einweichen) oder im Wachstumsstimulator „Epin“ (gemäß Gebrauchsanweisung) ausgesät werden.
- Die Pflanzen werden 60 Tage lang im Gewächshaus gehalten und müssen anschließend ins Freiland umgepflanzt werden. Vor dem Auspflanzen müssen die Sämlinge abgehärtet werden. Zwei Wochen vor dem Umpflanzen sollte die Temperatur im Gewächshaus gesenkt und ein leichter Luftzug erzeugt werden, damit sich die Pflanzen an die veränderten Bedingungen gewöhnen können.
- Es empfiehlt sich, Tomaten nach Kohl, Hülsenfrüchten und Karotten ins Freiland zu pflanzen. Düngen Sie die Pflanzlöcher mit Holzasche oder einem Volldünger (1 Teelöffel pro Pflanze).
- Wenn die Pflanze hoch wächst, muss sie angebunden und Seitentriebe entfernt werden. Durch das Formen des Strauchs in 2-3 Stämme kann die Pflanze große Früchte tragen.
- Nach dem Einpflanzen der Setzlinge sollte man einige Wochen warten, bevor man erneut düngt. Am häufigsten werden Diammophoska und Nitrophoska verwendet. Die nächste Düngung erfolgt während der Fruchtbildung.

- Tomaten müssen nicht häufig gegossen werden. Bei trockenem Wetter reicht es, sie alle vier bis fünf Tage zu gießen. In kühlen und regnerischen Sommern sollte das Gießen auf ein Minimum reduziert werden, da der Boden dann bereits gesättigt ist.
- Im Sommer müssen Tomaten mindestens dreimal gejätet werden, damit das Unkraut die Pflanzen nicht beschattet und dem Boden Nährstoffe entzieht.
- Sobald die Früchte rosa werden, können und sollten sie geerntet werden.
Rezensionen von Gärtnern, die die Tomatensorte „Baranyi“ angebaut haben.
Marina Petrovna, 61 Jahre alt.
In den Jahren, die ich in dem Dorf lebte, baute ich verschiedene Tomatensorten an. Die „Baranyi“-Tomate ist mir besonders in Erinnerung geblieben, wegen ihres köstlichen, saftigen, rosafarbenen Fruchtfleisches. Sie zu essen war ein wahrer Genuss. Die Sträucher waren hoch, und jede Traube trug nicht mehr als zwei bis drei Früchte, die aber groß waren. Ich verwendete die Tomaten für Soßen, frische Salate und Saft. Wir aßen die Früchte zu Sandwiches.
Anfisa Sergeevna, 40 Jahre alt.
Die Tomatensorte „Baranyi“ fiel mir auf, als ich sie auf der Geburtstagsfeier meines Nachbarn probierte. Ich erkannte sie wieder und pflanzte sie im darauffolgenden Jahr in meinem Garten an. Da es bei uns warm ist, zog ich sie im Freien. Die Pflanzen wurden 1,5 bis 1,7 Meter hoch. Die Ranke trug nur wenige Früchte, diese waren aber alle groß. Ich war begeistert von der Tomate; ein so süßer und feiner Geschmack ist bei Tomaten sehr selten.



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