
Die Sorte „Bonsai“ ist eine Zwerg-Ziertomate. Dank ihrer kompakten Größe lässt sie sich sogar auf einer Fensterbank in der Stadt anbauen. Russische Gärtner, die diese Tomate sowohl in Innenräumen als auch in Gewächshäusern kultivieren, schätzen ihre Pflegeleichtigkeit und ihren hervorragenden Geschmack.
Merkmale der Sorte
Die Tomatensorte „Bonsai“ ist kleinwüchsig und erreicht eine Höhe von 25–40 cm. Die Pflanzen sind sehr attraktiv: Das dunkelgrüne Laub bildet einen harmonischen Kontrast zu den roten Fruchtkugeln. Jeder Strauch liefert eine gute Ernte von bis zu 1,7 kg köstlicher Tomaten. Die Wachstumsperiode dauert 85–90 Tage.
Beschreibung der Früchte
Reife Tomaten sind rund und tiefrot. Jede kleine Frucht wiegt 25–45 Gramm. Sie haben einen angenehmen, leicht süßlichen Geschmack, der besonders bei Kindern beliebt ist. Das Fruchtfleisch ist fest, die Haut dünn und glatt. Die Früchte werden frisch oder eingelegt verzehrt.
Landung
Die Aussaat erfolgt üblicherweise Ende Februar oder Anfang März. Nach zwei Monaten können die Sämlinge ins Freiland umgepflanzt oder im Haus vorgezogen werden. Anzuchterde kann im Handel erworben oder selbst gemischt werden. Sie besteht aus Torf, Sand und fruchtbarer Erde. Holzasche kann als Dünger hinzugefügt werden. Vor der Aussaat wird die Erde mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Die Samen werden 1,8–2 cm tief in die Erde gedrückt. Anschließend werden die Töpfe mit Frischhaltefolie abgedeckt, bis die Sämlinge keimen. Die ersten Triebe zeigen sich innerhalb von 5–6 Tagen.
Nach zwei Monaten können die Pflanzen an ihren endgültigen Standort umgepflanzt werden – in einen großen Topf (5–7 Liter) oder ins Beet im Garten. Für die Bonsai-Tomatensträucher ist ein heller Standort wichtig. Ob direkte Sonneneinstrahlung oder Schatten spielt keine Rolle. Im Gewächshaus können 7–9 Sträucher pro Quadratmeter gepflanzt werden.
Merkmale des Anbaus und der Pflege
Tomatentöpfe müssen Löcher im Boden haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Am besten stehen sie auf einer nach Süden ausgerichteten Fensterbank. Bei unzureichendem Licht können spezielle Leuchtstoffröhren eingesetzt werden.
Gießen Sie die Sträucher ein- bis zweimal wöchentlich mit warmem Wasser direkt an den Wurzeln. Vor der Blüte können die Blätter mit zimmerwarmem Wasser besprüht werden.
Während der Wachstumsperiode werden die Pflanzen 3-4 Mal mit Kalium- und Stickstoffdünger versorgt. Während der Blüte kann die Bestäubung durch leichtes Schütteln der Blütenstände alle 3 Tage unterstützt werden (dies ist jedoch nicht notwendig!). Die Bonsai-Tomate besitzt sowohl männliche als auch weibliche Zellen und benötigt daher keine künstliche Bestäubung.
Vor- und Nachteile der Sorte
Vorteile:
- Pflegeleicht.
- Ein Einklemmen oder Anbinden an einer Stütze ist nicht erforderlich.
- Ausgezeichneter Geschmack.
- Hoher Ertrag.
- Kann als Innendekoration dienen.
- Möglichkeit des Anbaus sowohl zu Hause als auch im Garten.
Mängel:
Die Bonsai-Art hat außer dem Gießen keine nennenswerten Nachteile. Im Winter können aufgrund der Zentralheizung in der Wohnung Schwierigkeiten auftreten.
Abschluss
Die Tomatensorte „Bonsai“ wurde speziell für den Anbau in Innenräumen gezüchtet. Sie gedeiht jedoch sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland (in Südrussland) gut. Bei richtiger Pflege liefert sie eine reiche Ernte. Diese Sorte eignet sich besonders für Hobbygärtner und alle, die das ganze Jahr über gärtnern möchten.
Rezensionen
Wladimir
Meine Frau und ich ziehen Bonsai auf unserem Balkon. Wir lieben sowohl den Prozess als auch das Ergebnis. Die Tomaten wachsen prächtig und sind köstlich – wir essen sie selbst und verwöhnen damit auch unsere Enkelkinder. Wir pflanzen Tomaten im Frühling und eine zweite Ernte im Sommer, damit wir bis in den späten Herbst hinein frische Tomaten haben.
Anna I., Kostroma
Früher habe ich auf meiner Fensterbank nur Blattgemüse gezogen. Dann empfahl mir meine Mutter eine Bonsai-Tomate. Ich war nicht wirklich überzeugt, dass es klappen würde, pflanzte sie aber letzten Frühling. Nicht alle Samen keimten, aber die Sämlinge waren kräftig und wuchsen gut. Da die Wohnung normalerweise dunkel ist, sorgte ich mit einer speziellen Lampe für zusätzliches Licht. Ich achtete darauf, nicht zu viel zu gießen und befolgte die Ratschläge meiner erfahrenen Mutter so gut wie möglich. Das Ergebnis waren köstliche Tomaten. Ich bin sehr zufrieden.
Irina
Früher habe ich diese Sorte auf der Fensterbank gezogen, aber seit ich meine Datscha habe, pflanze ich sie im Gewächshaus an. Meine Enkelin liebt sie – sie isst sie direkt vom Strauch (ich gieße sie nicht chemisch und spritze sie auch nicht). Besonders gerne mag ich diese Tomaten eingemacht. Sie platzen in Salzlake selten auf, und selbst wenn, behalten sie ihre Form.

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