Beschreibung und Foto der Burzhuy-Tomate, Bewertungen der Sorte

Tomaten

Die ukrainische Tomatensorte „Bourgeois“ kam Anfang der 2000er-Jahre auf den Markt. Seitdem hat sie die Herzen vieler Hobbygärtner erobert. Sie gedeiht sowohl in den südlichen Regionen als auch in Zentralukraine gut. „Bourgeois“-Tomaten können im Freien angebaut werden und sind kälteresistent.

Tomaten sind vielseitig verwendbar: Man kann sie einlegen, marinieren oder in Salaten verwenden. Ihr Fruchtfleisch ist süß und saftig.

Merkmale und Beschreibung der Sorte

Der buschig wachsende Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 1,5 Metern. Der Stamm ist kräftig, benötigt aber eine Stütze. Ein einzelner Strauch trägt bis zu 4 Kilogramm Tomaten. Pflanzen Sie 3–4 Sträucher pro Quadratmeter Boden.

Diese Tomaten haben eine feste, rote Haut. Diese schützt sie zuverlässig vor Beschädigungen und Druckstellen. Mittelgroße Früchte wiegen etwa 200 Gramm, es gibt aber auch größere Sorten.

Die Sorte 'Bourgeois' eignet sich sowohl für den Anbau im Freiland als auch im Gewächshaus. Sie zeichnet sich durch gute Immunität aus: Die Pflanzen sind resistent gegen Pilzbefall und andere Tomatenkrankheiten.

Die Sorte „Bourgeois“ ist mittelfrüh; die ersten Tomaten reifen 100–110 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge. Bei guter Pflege und günstigen Witterungsbedingungen ist eine frühere Reife möglich.

Merkmale des Anbaus

Sobald die Samen gekauft sind, werden sie für die Aussaat vorbereitet. Zuerst werden sie sortiert: Kleine und unansehnliche Samen werden aussortiert. Anschließend wird eine rosa Kaliumpermanganatlösung verdünnt. Die ausgewählten Samen werden auf ein Tuch gelegt, in einen Beutel gegeben und 5–10 Minuten in die Lösung eingetaucht. Die so behandelten Samen werden mit Wasser abgespült.

Legen Sie ein feuchtes Tuch auf ein Tablett mit mindestens 3 cm hohem Rand. Sie können auch mehrere Lagen Mulltuch verwenden. Tränken Sie das Tuch in einer Lösung aus Kaliumhumat oder einem anderen pflanzenwachstumsfördernden Dünger. Legen Sie die Samen auf das getränkte Tuch, decken Sie es mit Frischhaltefolie ab und lassen Sie es einige Tage bei Zimmertemperatur stehen. Nach ein paar Tagen keimen die Samen und können ins Freiland umgepflanzt werden.

Für die Anzucht von Setzlingen eignen sich Holzkisten oder Plastikbehälter. Füllen Sie die Kisten mit Erde. Achten Sie darauf, der Erde Kalzium beizumischen – zum Beispiel zerstoßenen Kalk oder Eierschalen. Tomaten gedeihen gut in durchlässiger Erde, daher sollten Sie etwas trockenen Flusssand und Humus hinzufügen.

Die Samen werden flach ausgesät und die Erde angefeuchtet. Während der Anzucht werden die Sämlinge regelmäßig gegossen. Zusätzlich zum Gießen werden die Tomatenkisten in der Nähe einer Lichtquelle aufgestellt.

Einen Monat nach dem Pflanzen werden die Sämlinge pikiert. Das Pikieren ist optional. Es dient dazu, das Wachstum und die Streckung der Sämlinge zu verlangsamen. Pflanzen mit 4–6 Blättern werden aus feuchter Erde in separate Töpfe mit größerem Durchmesser pikiert. Die Erde muss dabei nicht vollständig von den Wurzeln entfernt werden. Nach dem Pikieren werden die Tomaten mit verdünnter Natriumhumatlösung gegossen.

Tomaten werden Anfang Mai im Gewächshaus gepflanzt. Sie gedeihen am besten in saurem Boden mit einem pH-Wert von 6-6,5.

Wichtig! Tomaten sollten nicht auf Böden angebaut werden, auf denen zuvor Kartoffeln standen. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass sie sich mit Kartoffelkrankheiten infizieren. Tomaten können hingegen auf Böden angebaut werden, auf denen zuvor Kohl oder Gurken standen.

Die Pflanzgefäße werden in einen Eimer mit aufgelöster Königskerze oder Hühnermist getaucht. Die feuchte Erde mit der Pflanze wird aus dem Gefäß entnommen und in das Pflanzloch gegeben. Nach dem Einpflanzen wird die Erde leicht mit Sägemehl bedeckt. Das Mulchen schützt die Erde vor Staunässe; das Sägemehl saugt überschüssiges Wasser sofort auf und trocknet anschließend. Außerdem verbessert es die Luftzirkulation und sorgt so für eine konstante Sauerstoffversorgung der Wurzeln.

Sobald der Strauch 35–40 cm hoch ist, wird er angebunden. Im Gewächshaus wird er an einem Rankgitter befestigt. Im Freiland verwendet man 70–90 cm lange Stäbe. Das Anbinden reduziert die Bildung von Seitentrieben und ermöglicht der jungen Pflanze, sich voll zu entwickeln.

Gießen Sie Ihre Tomaten regelmäßig. Die Häufigkeit hängt von der Außentemperatur ab. Bei Trockenheit sollten Sie die Tomaten alle zwei Tage gießen. Bei Regen reicht einmal pro Woche.

Um ein üppiges Wachstum zu fördern, werden Tomaten mit einem Aufguss aus Zwiebeln und Hühnermist besprüht. Die Zubereitung ist einfach: Drei gehackte Zwiebeln oder 200 Gramm Hühnermist in einen Eimer Wasser geben und zwei Tage ziehen lassen. Anschließend die Mischung abseihen und die Tomatenstängel und -blätter alle zehn Tage besprühen. Regelmäßiges Besprühen verringert das Krankheitsrisiko und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze.

Ernte und Lagerung

Gegen Ende des Sommers reifen die Tomaten im Gewächshaus. Nur reife Tomaten werden geerntet; die übrigen reifen nach. Normalerweise sind die meisten Tomaten bis Mitte August reif. Freilandtomaten werden im grünen Zustand geerntet. Anschließend werden die unreifen Tomaten an einen warmen, hellen Ort gelegt und dort eine Woche lang gelagert. Während des Reifeprozesses werden die Tomaten gewendet, um eine gleichmäßige Färbung zu gewährleisten.

Reife rote Tomaten lagern Sie an einem kühlen Ort. Sobald sich eine Tomate weich anfühlt, sollte sie sofort verbraucht werden, da sie sonst verdirbt. Rote Tomaten sind bis zu einer Woche haltbar. Neben der Verwendung in Salaten und zum Einlegen lassen sie sich auch für den Winter einfrieren. Sie behalten ihre Form gut und werden durch niedrige Temperaturen nicht beschädigt. Aufgetaute Tomaten können verschiedenen Gerichten hinzugefügt werden, ohne deren Geschmack zu verändern.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • schöne Form und saftig-süßer Geschmack;
  • Kälteresistenz, Möglichkeit der Freilandpflanzung;
  • gute Ausbeute;
  • Immunität gegen Pflanzenkrankheiten;
  • Universelle Anwendung.

Bei der Tomatensorte 'Bourgeois' wurden keine Mängel festgestellt.

Rezensionen

Vitaly aus Nowosibirsk sagt: „Die Tomatensorte Burzhuy hat einen vollen Geschmack und ein angenehmes Aroma. Sie eignet sich zum Einlegen, für Lecho und Tomatensaft. Ich baue diese Sorte nun schon seit zwei Jahren an und freue mich darauf, dies auch weiterhin zu tun.“

Albina fügt hinzu: „Mir hat diese Sorte sehr gut gefallen, weil sie so einfach anzubauen ist. Ich habe die Tomaten im Freiland gepflanzt. Das Ergebnis war hervorragend: Jeder Strauch brachte 4-5 Tomatenzweige hervor. Ich kann sie wärmstens empfehlen.“

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