Tomaten dieser Sorte reifen in der Mitte der Saison. Sie wachsen halbstämmig. Die Früchte erscheinen 120 (115–125) Tage nach dem Austrieb. Diese vielseitige Sorte eignet sich sowohl für den Anbau im Freien (z. B. im Gemüsegarten) als auch im Gewächshaus.
Merkmale und Beschreibung der Sorte
Die Pflanze erreicht im Durchschnitt eine Höhe von einem Meter, in Gewächshäusern unter Folie sogar bis zu anderthalb Metern. Ein Fruchtstand bildet sich ab dem 8. bis 9. Blatt, weitere folgen nach jeweils 2 bis 4 Blättern (durchschnittlich nach 3 Blättern). Ein Zweig kann bis zu zehn Früchte tragen, manchmal auch mehr. Insgesamt lassen sich bis zu sechs Kilogramm pro Quadratmeter ernten.
Die Tomaten selbst sind klein und wiegen etwa 30 bis 50 Gramm. Die Früchte sind länglich, dunkelrot und haben eine dicke Schale. Was diese Sorte jedoch auszeichnet, ist ihr Geschmack. Saftig, süß und leicht fleischig, eignen sie sich hervorragend zum Frischverzehr oder für Salate.
Wenn Sie Tomaten einlegen, werden Sie von ihrem köstlichen Geschmack begeistert sein. Die Schale schützt die Früchte zudem vor kochendem Wasser und verhindert so das Aufplatzen. Trotzdem lassen sich Tomaten gut lagern, vertragen aber keinen Transport.
Geheimnisse des Pflanzens
Am besten sät man die Samen Ende März aus. Vor der Aussaat sollten sie behandelt werden. Dazu taucht man die Samen in eine schwache Kaliumpermanganatlösung, spült sie anschließend unter kaltem, fließendem Wasser ab und lässt sie eine Weile an einem kühlen Ort härten.
Zuerst müssen die Sämlinge vorgezogen werden. Dazu werden die Samen in spezielle Anzuchtgefäße gegeben, die eine angenehme Temperatur von etwa 22 Grad Celsius bieten. Die Samen werden etwa 2 cm tief eingesät. Zum Schutz können die Gefäße mit Plastikfolie abgedeckt werden. Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, wird die Folie entfernt und die Gefäße an einen hellen Ort unter eine Wärmelampe gestellt. Sobald sich Blätter gebildet haben, können die Pflanzen in kleinere Töpfe umgepflanzt werden.
Soll die Tomate im Freien angebaut werden, warten Sie mit dem Auspflanzen, bis kein Frost mehr vorüber ist. Normalerweise ist es nach ein paar Monaten Zeit, sie ins Freie zu pflanzen. Vor dem Einpflanzen sollte das Pflanzloch gründlich gewässert werden. Diese Sorte ist anfällig für Krankheiten, daher ist besondere Sorgfalt geboten.
Der Strauch besteht aus zwei Stämmen, was den Ertrag erhöht. Um den Ertrag weiter zu steigern, sind Bodenvorbereitung, Auflockerung, Unkrautbekämpfung, Schädlingsbekämpfung und Pflanzenpflege notwendig. Dünger kann den Ertrag ebenfalls verbessern; er sollte zweimal pro Saison ausgebracht werden; Kalium-Phosphor-Kombinationen sind besonders wirksam.
Tomatenpflanzen benötigen reichlich warmes Wasser, besonders während der Wachstumsphase. Sobald sich die Knospen bilden, kann das Gießen auf einmal wöchentlich reduziert werden. Es ist wichtig, die Pflanze regelmäßig zu beobachten und Seitentriebe umgehend zu entfernen. Da die Pflanze recht hoch und dünn wächst, sollte sie an einer Rankhilfe befestigt werden.
Was könnte eine Bedrohung darstellen?
Diese Tomatensorte ist nicht besonders resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Die gefährlichsten sind:
- Graufäule;
- Fusarium-Welke;
- Phytophthora;
- Mosaik;
- Sichtung;
- Verticillium-Welke.
Grauschimmel ist eine Pilzkrankheit. Es bilden sich graubraune Flecken auf der Blattunterseite, beginnend an den unteren Blättern. Unbehandelt breiten sie sich allmählich nach oben aus und können die Früchte befallen.
Wenn Sie eine Vergilbung und Verfärbung der Blätter bemerken, handelt es sich wahrscheinlich um Fusariumwelke. Sie können Ihre Pflanzen mit einer Bordeauxbrühe vor dieser Krankheit schützen. Auch Kalium-Phosphor-Dünger sind vorbeugend wirksam.
Es ist besser, Raupen von Hand zu entfernen, und um ihr Auftreten zu verhindern, muss der Boden vor dem Pflanzen gut umgegraben werden.
Welke Blätter können auch durch einen Befall mit Weißer Fliege verursacht werden. Deren Larven heften sich an die Blattunterseite und saugen den Blattsaft. Die Sträucher sollten umgehend mit Confidor behandelt (gesprüht) werden.
Tomatenschädlinge:
- Blattlaus;
- Maulwurfsgrille;
- Spinnmilbe;
- Weiße Fliege;
- Thripse;
- Kartoffelkäfer;
- Delayer.
Wie gießt man Tomaten richtig?
Gießen Sie den Strauch nicht mit kaltem Wasser, da dies die Pflanze schädigen kann. Gießen Sie morgens oder abends, wenn die Sonne nicht mehr so stark scheint. Denken Sie daran: Sowohl zu wenig als auch zu viel Wasser sind schädlich. Trockenheit führt zum Aufplatzen der Früchte, während Staunässe Krankheiten begünstigen kann.
Positive Eigenschaften der Sorte:
Es handelt sich um eine ertragreiche Sorte mit gutem Geschmack, die anspruchslos an den Boden ist (Anbau in offenem und geschlossenem Boden - Gemüsegarten und Gewächshaus).
Mängel:
Der Nachteil ist, dass diese Tomaten nicht gut transportiert werden können und nicht lange haltbar sind.
Diese Sorte verträgt eine gewisse Trockenheit, ist aber gegenüber Staunässe nahezu empfindlich. Zu viel Wasser führt zu Feuchtigkeit, die einen idealen Nährboden für Krankheiten bietet. Sind die Wurzeln eines Strauchs befallen, wird sich bald der gesamte Bereich infizieren. Um dies zu verhindern, kann man die Pflanze mit einem Fungizid behandeln.
Rezensionen:
Mikhail, 35, Woronesch: Diese Tomatensorte ist sehr ertragreich. Die Früchte selbst sind schmackhaft und fest. Das Einzige, was mich an braunen Sorten stört, ist ihr grünes Inneres. Eine Pflanze trägt 10–18 rotbraun gestreifte Früchte. Die Tomaten haben eine glatte Oberfläche, eine dicke Haut, sind gestreift und sehr süß! Der Strauch ist sehr ertragreich; man kann fast 1,5 kg ernten. Sie eignen sich für Salate oder zum Einmachen.
Kostya, 48, Kursk: „Black Moor“ ist eine kleine Tomatensorte. Ich mag den Geschmack von frischen Tomaten nicht so gern. Sie sind leider anfällig für Krankheiten, aber der hohe Ertrag ist definitiv ein Pluspunkt. Eingemacht fand ich sie lecker; dank ihrer festen Haut zerfallen sie im Glas nicht. Besonders gut haben sie mir in Apfelsaft mariniert geschmeckt.
Sergej, 38, Perm: Diese Sorte ist sehr ertragreich und bildet einen etwa 2 Meter hohen Strauch. Ich habe sie mit 2-3 Stämmen gezogen. Die Tomaten sind klein und pflaumenförmig. Ein Kalziummangel führt bei dieser Sorte zu Blütenendfäule. Daher sollten die Pflanzen bei den ersten Anzeichen einer Infektion mit Kalzium gedüngt werden.
Margarita: Das ist eine gute Sorte, die gefällt mir. Der Strauch ist hoch, wunderschön und voller Früchte (15 Früchte pro Zweig, und es gibt mehrere Zweige). Ich ziehe ihn seit fünf Jahren im Gewächshaus, und er trägt immer reichlich Früchte. Die Tomaten sind klein, lecker, süß und eignen sich hervorragend zum Einmachen.

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