Diese Sorte ist ideal für Liebhaber von Kirschtomaten. Die Mini-Tomaten begeistern nicht nur mit ihrem Geschmack und Ertrag, sondern schmücken auch Ihr Beet oder Gewächshaus mit ihren ungewöhnlichen, schokoladenbraunen Früchten.
Merkmale und Beschreibung der Sorte
Die Sorte „Dark Chocolate“ ist eine Kirschtomate. Sie eignet sich für den Anbau in geschützten Böden. Es handelt sich um eine nicht-hybride, unbestimmte, mittelfrühe Tomate. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 110–120 Tage. Die Sträucher sind wüchsig, rankenartig und erreichen eine Höhe von 2 Metern oder mehr. Sie müssen in Form gebracht, gestützt und die Triebspitzen ausgegeizt werden.
Die Früchte wachsen in Büscheln von 10–12 Stück. Sie sind klein und wiegen 20–35 Gramm. Die Früchte sind rund und dunkelbraun mit einem violetten Schimmer und einem grünen Rand am Stiel. Im Inneren befinden sich zwei Kammern mit wenigen Samen. Die Oberfläche ist glatt, fest und glänzend. Das Fruchtfleisch ist dicht und saftig. Der Geschmack ist sehr süß, fast ohne Säure, mit leichten Fruchtnoten. Das Aroma ist ausgeprägt. Die Büschel reifen gleichmäßig.
Der Ertrag dieser Sorte hängt von den Anbaubedingungen ab. Unter günstigen Bedingungen kann eine einzelne Pflanze über 5 Kilogramm liefern. Im Freilandanbau sinkt der Ertrag auf 3 kg pro Pflanze, während er in beheizten Gewächshäusern steigt.
Diese Sorte ist vornehmlich für den Frischverzehr bestimmt, eignet sich aber auch zum Einkochen als ganze Frucht.
Merkmale und Nachteile der Sorte
Zu den Vorteilen dieser Sorte zählen ihr hoher Ertrag, ihr hervorragender Geschmack und ihr ansprechendes Aussehen. Sie eignet sich für die kurzfristige Lagerung und den Transport. Die Früchte reifen nach der Ernte nach, ohne an Aroma zu verlieren. Sie ist anspruchslos im Anbau und liefert eine gleichbleibende Ernte. Sie kann in allen Regionen Russlands angebaut werden. Die Sorte ist resistent gegen viele Nachtschattenkrankheiten.
Zu den Nachteilen dieser Sorte zählen ihr hoher Wuchs und die Notwendigkeit, sie regelmäßig zu stutzen, in Form zu bringen und zu stützen. Außerdem verträgt sie hohe Luftfeuchtigkeit nicht gut.
Setzlinge pflanzen
Die Aussaat der Setzlinge erfolgt in Zentralrussland von Anfang bis Mitte März. Das Saatgut muss vor der Aussaat desinfiziert werden. Verwenden Sie lockere, nährstoffreiche Erde. Füllen Sie die Anzuchtgefäße damit und befeuchten Sie sie. Die Samen werden 1,5–2 cm tief in die Erde gelegt. Decken Sie die Gefäße mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Die optimale Temperatur für die Keimung liegt bei 19–20 °C. Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, entfernen Sie die Folie und stellen Sie die Setzlinge an einen hellen, warmen Ort oder unter künstliches Licht.
Sobald die Sämlinge ein bis zwei Laubblätter gebildet haben, werden sie pikiert. Anschließend werden sie mit einem mineralischen Volldünger gedüngt. Die Sämlinge werden gegossen, sobald die oberste Erdschicht trocken ist.
Anpflanzen und Pflegen der Vielfalt
Pflanzen werden an ihren endgültigen Standort verpflanzt, sobald sie mindestens 7–8 Laubblätter haben. Der Boden im Gewächshaus wird desinfiziert, gedüngt und gründlich aufgelockert. Die Pflanzlöcher werden mindestens 25 cm tief ausgehoben. Pro Quadratmeter werden drei bis vier Pflanzen gesetzt. Ein langes Rankgitter, an dem die Pflanzen befestigt werden, wird sofort in das Pflanzloch eingesetzt. Ein großer Löffel voll Holz- oder Grasasche wird auf den Boden des Pflanzlochs gestreut. Anschließend wird die Pflanze in das Pflanzloch gesetzt und mit Erde bedeckt.
Das Stützen erfolgt, sobald die Pflanze Früchte ansetzt. Am besten formt man den Strauch zu zwei Stämmen. Dadurch wird das Gewicht der Pflanze besser verteilt. Überschüssige Seitentriebe werden mit einer Gartenschere entfernt, sodass 2–3 cm lange Stümpfe stehen bleiben.
Nach dem Umpflanzen täglich gießen. Sobald die Sämlinge angewachsen sind, gießen, sobald die oberste Erdschicht trocken ist. Während der Fruchtbildung wieder regelmäßig gießen.
Es empfiehlt sich außerdem, den Raum täglich zu lüften. Bei großer Hitze sollten Tür und Lüftungsschlitze tagsüber geöffnet bleiben. Weicht die Nachttemperatur um mehr als 7 Grad von der Tagestemperatur ab, sollten Tür und Lüftungsschlitze über Nacht geschlossen werden.
Diese Sorte reagiert sehr gut auf Dünger. Sie gedeiht zwar auch ohne, doch um den Fruchtansatz und den Ertrag zu steigern, empfiehlt es sich, mindestens drei Düngergaben zu geben. Die erste Düngung sollte eine Woche nach dem Auspflanzen an den endgültigen Standort erfolgen. Die zweite Düngung sollte während der Fruchtreife erfolgen. Die dritte Düngung sollte nach der ersten Ernte erfolgen.
Vergessen Sie nicht, die Erde um und zwischen den Pflanzen aufzulockern. Unkraut sollte umgehend entfernt werden.
Rezensionen von denjenigen, die die Sorte angebaut haben
Gärtner, Sommergäste und Landwirte sind sich einig: Diese Sorte ist hervorragend. Trotz ihrer geringen Größe ist sie sehr ertragreich und schmackhaft, und Kinder lieben sie. Landwirte schätzen besonders ihre Fähigkeit, in einem einzigen Rispen zu reifen, ohne dabei an Aussehen oder Geschmack einzubüßen. Auch für den Transport über weite Strecken ist sie bestens geeignet.
Gärtner schätzen diese Sorte wegen ihrer langen Fruchtperiode und der reichen Ernte.

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