Merkmale und Beschreibung der Tomate "Darenka"

Tomaten

Die Tomatensorte Darenka ist eine mittelfrühe Sorte, die sich für den Anbau im Gewächshaus eignet. Der Strauch ist mittelgroß und erreicht eine Höhe von 1,2 m. Die Früchte sind oval und ähneln Pflaumen. Das Fruchtfleisch ist fest und enthält wenige Kerne. Eine durchschnittliche reife Tomate wiegt 150–200 g, einzelne Exemplare können jedoch bis zu 300 g erreichen.

Die Früchte haben eine relativ dicke Schale und eignen sich daher ideal zum Einlegen. Dank ihres duftenden und schmackhaften Fruchtfleisches werden sie auch in frischen Salaten verwendet. Der Ertrag beträgt etwa 3,5 kg pro Strauch.

Wie man Setzlinge zieht

Tomaten werden in speziellen Behältern angepflanzt. Dazu gehören beispielsweise Plastikbehälter oder -kisten, Tabletts und Ähnliches.

Wichtig! Es empfiehlt sich, alle Behälter vor Gebrauch zu desinfizieren. Hierfür kann eine schwache Kaliumpermanganatlösung verwendet werden.

Jeder Behälter, der zur Anzucht von Sämlingen verwendet wird, sollte über Abflusslöcher verfügen. Dies ist unerlässlich, um Schwarzbeinigkeit zu verhindern.

Für Setzlinge kann man spezielle Erde verwenden, die im Fachhandel erhältlich ist. Alternativ kann man auch ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand verwenden.

Wichtig! Tomaten sollten nicht zu dicht gesät werden, da dies dazu führen kann, dass die dünnen Sämlinge zu lang werden.

Vor der Aussaat muss der Boden gründlich durchfeuchtet werden. Vergessen Sie außerdem nicht, die Samen vorzubereiten: Behandeln Sie sie mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung und lassen Sie sie trocknen.

Unmittelbar nach der Aussaat sollten die Pflanzgefäße mit Frischhaltefolie abgedeckt und in einem warmen Raum gelagert werden. Die Temperatur sollte während dieser Zeit 23 Grad Celsius betragen.

Nach dem Erscheinen der ersten Schnuppern wird der Film entfernt und die Temperatur auf +8 bis +9 Grad, nachts auf +10 bis +15 Grad, gesenkt. Zusätzlich ist eine Lampe erforderlich.

Tipp! Befeuchten Sie die dünnen Sprossen mit einer Sprühflasche.

Sobald die ersten richtigen Blätter erscheinen, werden sie in größere Töpfe umgepflanzt.

Wie man ein Gewächshaus vorbereitet

Um im Mai Setzlinge in die Erde pflanzen zu können, sollten Sie eine zusätzliche Folienschicht über das Gewächshaus spannen.

Tipp! Um die Temperatur im Gewächshaus zu erhöhen, lassen Sie eine Luftschicht zwischen den beiden Folienschichten.

Zur Verbesserung der Belüftung sollten an allen Rändern Lüftungsöffnungen angebracht werden. Um die Sträucher vor Krankheiten zu schützen, sollte zudem eine etwa 10–12 cm tiefe Erdschicht abgetragen werden. Die verbleibende Erde kann anschließend mit einer Kupfersulfatlösung behandelt werden, um Krankheiten vorzubeugen.

Wichtig! Vermeiden Sie es, Tomaten zwei Jahre hintereinander im selben Gewächshaus anzubauen. Der Grund dafür ist, dass die Infektion im Boden überleben und neue Pflanzen infizieren kann.

Die Beete sollten 10 Tage vor dem Pflanzen vorbereitet werden. Dazu lockert man sie auf, entfernt verbliebenes Unkraut und gibt Kompost hinzu.

Besonderheiten beim Anpflanzen von Tomaten

Beim Einpflanzen von Pflanzen an einem festen Standort müssen einige Regeln beachtet werden.

  1. Der Pflanzboden sollte gut erwärmt sein. Dies ist notwendig, um Wurzelfäule zu verhindern, die zum Absterben der Sträucher führen kann. Um den Boden zu erwärmen, kann er mit schwarzer Plastikfolie abgedeckt werden.
  2. Pflanzen Sie die Setzlinge nicht zu tief. Dies kann zur Bildung zusätzlicher Wurzeln führen, was das Wachstum der Tomaten hemmen kann.
  3. Vermeiden Sie eine zu hohe Stickstoffdüngung. Dies kann zu übermäßigem Laubwachstum und einem vollständigen Ausbleiben des Fruchtansatzes führen.
  4. Vor dem Einpflanzen die Sträucher sorgfältig untersuchen. Vergilbte Blätter sowie die Keimblätter ganz unten entfernen.
  5. Tomaten sollten an dunklen Tagen oder abends nach Sonnenuntergang gepflanzt werden.

Wie man Tomaten im Gewächshaus pflegt

Bewässerung

Erfahrene Gärtner empfehlen, Tomaten in den ersten 10 Tagen nach dem Pflanzen nicht zu gießen. Das Wasser sollte warm sein – 20–22 Grad Celsius.

Während der Wachstumsphase sollten Tomatenpflanzen alle 4–5 Tage mit etwa 4–5 Litern Wasser pro Quadratmeter gegossen werden. Während der Blütezeit sollte die Wassermenge auf 10–13 Liter erhöht werden.

Tipp! Pflanzen im Gewächshaus sollten morgens und nur an den Wurzeln gegossen werden. So wird Kondensation vermieden.

Belüftung

Optimale Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind für das Wachstum von Tomaten unerlässlich. Tomaten gedeihen gut in Luftzügen, daher ist eine gute Belüftung wichtig. Dies gilt insbesondere nach dem Gießen.

Strumpfband

Darenka erreicht eine Höhe von bis zu 1,2 Metern und benötigt eine Rankhilfe. Für Gewächshäuser eignen sich lineare oder rahmenförmige Rankgitter.

Stiefsöhne ausgrenzen

Es ist äußerst wichtig, Seitentriebe von Tomaten rechtzeitig zu entfernen, da diese den Strauch beschatten können, was die Reifezeit der Tomaten erheblich verlängert.

Tipp! Am besten entfernt man Seitentriebe morgens. So hat die Wunde Zeit zum Trocknen.

Topdressing

Zehn bis fünfzehn Tage nach dem Pflanzen der Tomaten sollte der erste Dünger ausgebracht werden. Hierfür eignet sich folgende Lösung: 10 Liter Wasser, 1 Esslöffel Nitrophoska und 0,5 Liter flüssiger Königskerzendünger. Pro Pflanze wird ein Liter dieser Lösung benötigt.

Die nächste Düngung erfolgt 10 Tage nach der ersten. Verwenden Sie dazu 10 Liter Wasser, 1 Teelöffel Kaliumsulfat und 1 Esslöffel „Fertility“-Dünger. Drei bis vier solcher Düngungen sind während der gesamten Vegetationsperiode erforderlich.

Woran man erkennt, ob einer Pflanze etwas fehlt

  1. Stickstoffmangel äußert sich durch Verfärbungen an Stängel, Blättern und Früchten. Die Blätter werden kleiner und nehmen einen gelblichen Farbton an, die Früchte werden deutlich härter und kleiner.
  2. Bei Phosphormangel im Boden rollen sich die Blätter ein.
  3. Ein Kaliummangel äußert sich durch gekräuselte Blätter.
  4. Bei Kalziummangel im Boden bekommen die Blätter gelbe Flecken.
  5. Schwefelmangel macht sich vor allem an jungen Blättern bemerkbar. Diese verfärben sich hellgrün und dann gelb. Auch die Stängel werden übermäßig brüchig.
  6. Bor-Mangel äußert sich durch eine Schwarzfärbung des Stängels an der Vegetationsspitze, und die Früchte können mit braunen Flecken bedeckt sein.

Vorteile der Vielfalt:

  • gute Ausbeute;
  • Dank ihrer praktischen Form und geringen Größe sehen sie in einem Glas toll aus;
  • Dank ihrer relativ dichten Schale reißen sie beim Einkochen nicht.

Rezensionen

Olga, 52 Jahre alt

Die Tomate entspricht der Beschreibung. Ich habe sie aus Setzlingen in einem Plastikgewächshaus gezogen. Insgesamt hat mir die Sorte gut gefallen. Die Tomaten sind sehr schön, schmackhaft und sehen im Glas toll aus. Auch die eingemachten Tomaten haben mir sehr gut gefallen; die dicke Haut verhinderte, dass sie aufplatzten.

 

Valentina, 42 Jahre alt

Dieses Jahr habe ich Darenka kennengelernt. Ausgezeichnete Tomaten! Die unreifen waren mir etwas zu dunkel. Aber reif hatten sie eine satte rote Farbe. Sie sind köstlich. Ich werde noch mehr davon anpflanzen.

 

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