Diplomat-Tomate: Eigenschaften mit Fotos, Anbautipps, Bewertungen

Tomaten

Die Tomatensorte Diplomat ist eine Hybride. Sie zeichnet sich durch mittlere Reifezeit und unbestimmtes Buschwachstum aus. Der Reifeprozess vom Austrieb bis zum Pflanzen dauert etwa 108 bis 115 Tage. Tomaten eignen sich für den Anbau in Gewächshäusern, außer in Regionen mit warmem Klima.

Beschreibung der Sorte

Diese ertragreiche Hybride wurde von russischen Züchtern entwickelt. Sie erfordert das Stutzen der Triebe und das rechtzeitige, sorgfältige Stützen der sich entwickelnden Fruchtstände. Idealerweise treiben die Sträucher aus ein bis zwei Trieben aus. Jeder Fruchtstand trägt sieben bis neun Früchte.

Die Früchte sind rund, mit glatter, fester roter Schale und einem Durchschnittsgewicht von 110–120 g. Ihr frischer, ausgewogener Geschmack vereint harmonisch Süße mit einer leichten Säure. Bei optimalen Anbaubedingungen und Düngung ist mit einem Ertrag von 23–29 kg Tomaten pro Quadratmeter (3–4 Pflanzen) zu rechnen.

Verwendungsmöglichkeiten von Früchten

Diplomat-Tomaten eignen sich hervorragend zum Frischverzehr. Sie werden erfolgreich in Salaten, Aufläufen, Soßen und gesunden Tomatensäften verwendet. Die dünne, aber feste Haut verhindert das Aufplatzen auch bei längerem Kochen. Dadurch sind sie ideal zum Einmachen für den Winter geeignet, sowohl ganz als auch als Salatzutat.

Vor- und Nachteile

Neben dem bereits erwähnten hohen Ertrag und der frühen Reife zeichnet sich die Tomatenhybride durch ihre natürliche Resistenz gegen Fusarium und Cladosporiose aus. Darüber hinaus weisen die Früchte folgende Merkmale auf:

  • lange Haltbarkeit;
  • leicht zu transportieren;
  • die Fähigkeit, in schlecht beleuchteten, schattigen Bereichen zu wachsen;
  • geeignet für den Anbau zum späteren Verkauf.

Die Hybride hat keine besonderen Nachteile. Der einzige Haken ist, dass man jedes Jahr neues Saatgut kaufen und die Pflanzen vor Zugluft schützen muss.

Wachstumsregeln

Tomaten aus Samen ziehen: Diese sollten zwei Monate vor dem Auspflanzen in ihren endgültigen Standort in vorbereitete Erde gesät werden. Üblicherweise dauert dies 60–65 Tage. Beim Anbau von Tomaten im Gewächshaus oder im Freiland sollte die Pflanzdichte 3–4 Pflanzen pro Quadratmeter nicht überschreiten.

Da die Pflanze unbegrenzt wächst, empfiehlt es sich, die Triebspitzen Anfang Juli zu stutzen. Dadurch wird sichergestellt, dass die zugeführten Nährstoffe für die Fruchtentwicklung und nicht für weiteres Wachstum und Laub verwendet werden.

Der zweite wichtige Punkt betrifft den rechtzeitigen Rückschnitt von Sträuchern durch Entfernen von Seitentrieben und Anhäufeln. Das erste Anhäufeln erfolgt 2–3 Wochen nach dem Pflanzen. So hat das Wurzelsystem Zeit, sich zu entwickeln, und die entstandenen Erdhügel speichern Feuchtigkeit und schützen die Pflanzen vor Pilzbefall. Ein zweites Anhäufeln wird zu Beginn der Blüte empfohlen.

Empfehlungen zur Sämlingspflege

Eine reiche und ertragreiche Tomatenernte hängt maßgeblich von der Qualität der Setzlinge ab. Daher ist es wichtig, saubere, behandelte Anzuchtgefäße, geeignete Erde und korrekte Lagerbedingungen zu verwenden. Die Setzlinge selbst können in Holzkisten, Plastikbehältern oder anderen Gefäßen vorgezogen werden. Viel wichtiger ist jedoch eine gesunde und gut gedüngte Erde, beispielsweise mit gut verrottetem Kompost.

Der Boden kann auch Sand oder Torf enthalten. Sand lockert den Boden und sorgt für ausreichend Sauerstoff, während Torf die wachsenden Sämlinge stärkt. Von den mineralischen Bestandteilen sind Phosphor- und Kaliumsalze besonders wichtig.

Um den Säuregehalt des Bodens zu senken, hilft gesiebte Holzasche im Verhältnis 1 Teil Asche zu 10 Teilen Erde. Bis die ersten Keimlinge erscheinen, sollte der Behälter mit Glas oder einer transparenten Schutzfolie abgedeckt werden. So wird verhindert, dass die Erde Feuchtigkeit verliert. Sobald die Keimlinge sichtbar werden, kann die Abdeckung vollständig entfernt werden.

Die optimale Zimmertemperatur liegt bei mindestens 18–22 °C. Gießen Sie mäßig und erst, nachdem die Pflanzen leicht angetrocknet sind. Die Tomatensorte Diplomat ist recht temperaturtolerant, dennoch empfiehlt es sich, die Sämlinge 2–2,5 Wochen vor dem Auspflanzen im Freien abzuhärten. Anfangs sollte die Sonneneinstrahlung auf maximal 2–3 Stunden begrenzt und dann allmählich auf volle Sonne erhöht werden.

Die Setzlinge müssen in aufgelockerten, auf 16–18 Grad erwärmten Boden gepflanzt werden, dem ein mineralischer Düngerkomplex beigemischt wurde.

Rezensionen

Olga Wladimirowna, 39 Jahre alt

Um das Risiko von Pilz- oder Bakterieninfektionen zu verringern, können Sie Knoblauch- oder Zwiebelschalen in das Pflanzloch geben. Auch das Besprühen mit einer Natronlauge (250 g auf 8–9 Liter Wasser) oder einem zweitägigen Schöllkrautaufguss (mindestens 1 kg gehacktes frisches Kraut auf 10 Liter Wasser) ist hilfreich. Die erste Behandlung erfolgt zwei Wochen nach dem Pflanzen der Tomaten, die Wiederholung 10–12 Tage später. Diese vorbeugende Spritzung ist besonders wichtig beim Anbau von Tomaten im Gewächshaus.

Iwan Sergejewitsch, 58 Jahre alt

Werden Fungizide zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, ist es wichtig, dass alle Behandlungen mindestens zwei Wochen vor der geplanten Ernte erfolgen. Am besten sprüht man früh morgens, damit der Wirkstoff von den Blättern aufgenommen werden kann und nicht in der Sonne verdunstet.

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