Tomatensorte Fatima: Beschreibung und Eigenschaften der Sorte, Rezensionen

Tomaten

Die Auswahl der idealen Sorten hat für jeden erfolgreichen Gemüsebauern höchste Priorität. Die Pflanzen müssen nicht nur hervorragende Erträge liefern, sondern auch eine Reihe weiterer wichtiger Kriterien erfüllen. Unter den zahlreichen Tomatensorten hat sich die Sorte Fatima besondere Aufmerksamkeit und Beliebtheit erworben. Und das aus gutem Grund.

Der größte Vorteil der Fatima-Tomate ist ihre Robustheit. Sie wurde von russischen Züchtern entwickelt und gedeiht sowohl in der heißen Sonne des Kuban-Gebirges als auch unter den rauen Bedingungen des Fernen Ostens. Doch genug der Geschichte, jetzt zu den praktischen Erfahrungen!

Hauptmerkmale des Busches

Diese frühe Sorte gedeiht sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus gut. Folgendes ist bei der Beschreibung dieser Tomate zu beachten:

  • Die Höhe einer ausgewachsenen Pflanze beträgt 40–60 cm;
  • Die Stängel sind kräftig und fleischig;
  • sich ausbreitender Busch;
  • Muss nicht zusammengedrückt werden;
  • hoher Ertrag – durchschnittlich 2,5 kg pro Busch.

Der Anbau dieser Sorte bereitet nicht viele Probleme. Wichtig ist nur, die Pflanze rechtzeitig anzubinden, da sie sonst unter dem Gewicht der Früchte zusammenbricht.

Wichtig! Von der Fatima-Tomate gibt es auch eine gleichnamige Hybride, „Fatima F1“. Es ist wichtig, die richtige Sorte auszuwählen, da „Fatima F1“ völlig andere Eigenschaften aufweist und eine mittelfrühe Sorte ist.

Eigenschaften der Früchte

Große Desserttomaten, die in ihrer Form an ein Herz erinnern:

  • Das Gewicht der Früchte liegt zwischen 200 und 500 Gramm;
  • hohe kommerzielle Qualitäten;
  • Süßer Geschmack, glatte, rötliche Haut und fleischige Konsistenz.

Reife Tomaten eignen sich hervorragend zum Frischverzehr oder zum Einmachen. Ihr intensives Aroma macht sie ideal für die Zubereitung von dickflüssigen Saucen und Säften. Sie sind außerdem hervorragend zum Einkochen und Backen für den Winter geeignet.

Interessant! Selbst reife Tomaten platzen fast nie auf und behalten ihr ansprechendes Aussehen.

Vorbereitung vor dem Pflanzen

Die beste Zeit, mit der Anzucht von Setzlingen zu beginnen, ist im März. Diese Arbeit erfolgt 50–60 Tage vor dem geplanten Auspflanzen der bereits vorgezogenen Setzlinge. Unter Berücksichtigung der Wettervorhersage und der regionalen Gegebenheiten kann jeder den idealen Aussaattermin wählen. Grundsätzlich kann diese Sorte auch ohne Setzlinge angebaut werden, je nach persönlicher Präferenz des Gärtners.

Wenn die Samen im Laden gekauft wurden, benötigen sie keine weitere Vorbereitung.

Wenn Sie Ihr eigenes Pflanzgut anbauen, behandeln Sie die Samen 20 Minuten lang mit einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung. Lösen Sie dazu 1 Gramm der Lösung in 100–150 ml Wasser auf.

Wichtig! Wenn Sie selbst gesammelte Samen länger als ein Jahr aufbewahrt haben, weichen Sie diese zwei Stunden lang in warmem Wasser ein, bevor Sie Kaliumpermanganat hinzufügen.

 

Anschließend werden die Samen in die vorbereiteten Anzuchtgefäße gesät. Die Samen werden 1,5 cm tief und mit einigen Zentimetern Abstand zueinander ausgesät. Sobald sich zwei echte Blätter gebildet haben, werden die Sämlinge pikiert.

Auch die Vorbereitung des Geländes erfordert Aufmerksamkeit:

  • Ein heller, warmer Standort ist unerlässlich. Nur unter solchen Bedingungen kann der maximale Ertrag jeder Pflanze erzielt werden.
  • Der zweite wichtige Punkt ist die Düngung. Ein mineral- und nährstoffreicher Boden erhöht die Chancen auf eine reiche Ernte deutlich. Daher ist es unerlässlich, bei der Vorbereitung eines Standorts für Tomaten Kompost, phosphor- und kaliumreichen Mist in den Boden einzuarbeiten.
  • Mit dem Auflockern der obersten Bodenschicht ist die Vorbereitung des Pflanzbereichs abgeschlossen.

Setzlinge pflanzen und weitere Pflege

Im Mai werden die vorgezogenen Pflanzen ins Freiland gepflanzt; im Gewächshaus vorgezogene Pflanzen können deutlich früher umgepflanzt werden. Besondere Kenntnisse oder Fähigkeiten sind nicht erforderlich.

Alle Setzlinge werden in angefeuchtete, etwa 15 cm tiefe Pflanzlöcher im Abstand von 40–50 cm gesetzt. Die empfohlene Pflanzdichte beträgt 6 Pflanzen pro Quadratmeter. Da die erste Ernte bereits nach 80 Tagen zu erwarten ist, sollte jedoch schon jetzt über ein Stützsystem nachgedacht werden.

Die weitere Pflege von Fatima-Tomaten umfasst Folgendes:

  1. Regelmäßiges Gießen ist wichtig – zu trockene Erde schadet jeder Tomatenpflanze. Bei warmem Wetter reicht es, alle zwei bis drei Tage zu gießen; an bewölkten und kühlen Tagen etwa einmal pro Woche. Bei starker Sonneneinstrahlung und extremer Hitze sollte jedoch täglich gegossen werden.
  2. Durch Düngung wird ein kräftiges Wachstum und die nötige Stärke für eine gute Fruchtbildung sichergestellt. Die erste Düngung sollte etwa anderthalb Wochen nach dem Pflanzen erfolgen und im Laufe der Saison mehrmals wiederholt werden.
  3. Diese Sorte muss nicht gestutzt werden.
  4. Die Erde um den Strauch herum sollte regelmäßig aufgelockert werden. Hauptziel ist es, die Bildung einer harten Kruste auf der Bodenoberfläche zu verhindern.
  5. Tomatenpflanzen sollten rechtzeitig gestützt werden. Dies kann mithilfe eines vorbereiteten Rankgitters, durch Einschlagen von Pfählen oder durch Verwendung von Stützkäfigen erfolgen. Diese Arbeit sollte nicht vernachlässigt werden.

Krankheiten und Nachteile der Sorte

Im Gegensatz zu ihren Verwandten zählt diese Tomatensorte zu den robustesten und widerstandsfähigsten. Deshalb ist sie bei erfahrenen und unerfahrenen Gärtnern gleichermaßen beliebt. Sie ist resistent gegen Krautfäule und äußerst widerstandsfähig gegen andere schädliche Krankheiten wie Mehltau. Und falls Ihre Pflanze doch einmal erkrankt, verzweifeln Sie nicht. Mit Fungiziden erholt sie sich schnell.

Ein weiteres Problem sind Schädlinge. Verschiedene Insekten können das positive Bild erheblich trüben. Um sie zu bekämpfen, ist der Einsatz von speziell dafür entwickelten Schädlingsbekämpfungsmitteln notwendig.

Die schwierige Samenernte ist ein deutlicher Nachteil dieser Sorte. Die Fatima-Tomate besitzt einige wenige Kammern, in denen die Samen für die nächste Saison reifen. Für Hobbygärtner, die völlig unabhängig vom Handel sein möchten, ist diese Eigenschaft überraschend. Ansonsten sind Fatima-Tomaten jedoch tadellos.

Erfahrungsberichte und Rezensionen von Personen, die die Fatima-Tomate bereits angebaut haben.

Unter denen, die diese Tomaten schon einmal angebaut haben, findet man kaum jemanden, der unzufrieden ist. Manche loben ihren hohen Ertrag, andere schätzen ihre Krankheitsresistenz.

Manche Gemüsebauern führen diese Maßnahme dennoch durch, obwohl die Sorte auch ohne Seitentriebbeschneidung gut gedeiht. Das Ergebnis: große, saftige Früchte, die durch ihr prachtvolles Aussehen beeindrucken.

Es gibt jedoch einen wichtigen Vorbehalt. Tomatenpflanzen sehen auf den ersten Blick nicht besonders ansprechend aus, weshalb Gärtner, die diese Sorte nicht kennen, sie beim Kauf oft meiden. Experten versichern jedoch, dass dies unbegründet ist, da die Ergebnisse alle Erwartungen übertreffen werden.

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