Merkmale und Beschreibung der Tomatensorte "Fifty"

Tomaten

Gärtner, die sich schon im Juni eine reiche Ernte köstlicher Tomaten wünschen, sollten die Sorte Fifty in Betracht ziehen: Sie ist pflegeleicht und verwöhnt die ganze Familie im Frühsommer mit frischen, prallen Früchten.

Merkmale der Sorte

Die Sorte „Fifty“ ist im staatlichen Sortenregister der Russischen Föderation für den Anbau in privaten Betrieben aufgeführt und wird für den Anbau in südlichen Regionen mit heißen Sommern empfohlen. Sie kann jedoch auch in gemäßigten Klimazonen angebaut werden, allerdings unter Plastikabdeckung.

Diese Tomatensorte gilt als frühreif: Von der Keimung bis zur Reife vergehen 95–100 Tage. Die Pflanze wächst niedrig (erreicht eine Höhe von 60–70 cm), wüchsig und breitwüchsig. Das Laub ist mittelgroß und grün.

Die Blütenstände sind einfach, der erste Blütenstand bildet sich oberhalb des 5. bis 6. Blattes, alle nachfolgenden nach dem 1. bis 2. Blatt.

Die Sorte Fifty zeichnet sich durch einen hervorragenden Ertrag aus: Bis zu 14 kg reife Früchte können pro m² geerntet werden.

Eigenschaften der Früchte

Die Früchte zeichnen sich durch ihre geringe Größe, ihre runde, tropfenförmige Gestalt und ihre spitze Spitze aus. Das durchschnittliche Gewicht einer Tomate beträgt 150 g. Das Fruchtfleisch ist saftig mit einer angenehmen Tomaten-Säure, die Haut ist fest und glatt. Die Tomaten sind gut transport- und lagerfähig.

Fünfzig Tomaten eignen sich perfekt zum Einmachen und für die Zubereitung von Wintergerichten, schmecken aber auch frisch im Salat sehr gut.

Bei Überreife bildet sich im Kern der Frucht ein mehrkammeriges Gewebe.

Vorteile der Vielfalt

  • harmonischer süßer Geschmack;
  • hoher Ertrag;
  • Unprätentiöse Pflege während der Wachstumsperiode;
  • Hitzebeständigkeit;
  • gleichzeitige (freundliche) Reifung der Tomaten;
  • Langzeitlagerung nach der Ernte;
  • vielseitige Einsatzmöglichkeiten;
  • Aufgrund des geringen Wachstums ist eine Folienabdeckung ausreichend;
  • resistent gegen Krankheiten wie Tomatenmosaik, Fusarium, Blütenendfäule und Wurzelfäule.

Landwirtschaftliche Anbautechnologie

Die Tomatensorte Fifty ist anspruchslos, aber wenn man alle Pflanz- und Pflegeregeln befolgt, kann man trotzdem eine hervorragende Ernte erzielen und sich zusätzlichen Aufwand ersparen.

Saatgut für die Aussaat vorbereiten

Vor der Aussaat müssen die Samen keimen. Dazu wickelt man die Sämlinge in ein feuchtes Tuch und lässt sie einige Tage lang keimen.

Nun müssen die gekeimten Samen desinfiziert werden: Bereiten Sie eine schwache Kaliumpermanganatlösung zu und weichen Sie das Pflanzmaterial eine halbe Stunde lang darin ein.

Und im letzten Vorbereitungsstadium empfiehlt es sich, die Samen in einem Wachstumsstimulator aufzubewahren.

Aussaat

Eine Woche vor der Aussaat sollte der Boden aufgelockert werden. Dazu Torf untermischen und gründlich auflockern. Um eine Infektion des Pflanzbodens mit Pilzsporen zu verhindern, empfiehlt sich eine Behandlung mit Fitosporin.

Bereiten Sie anschließend kleine Töpfe vor und füllen Sie diese fest mit fruchtbarer Erde. Drücken Sie 2 cm tiefe Löcher in die Erde und säen Sie die Samen locker hinein. Bedecken Sie die Samen mit Erde und befeuchten Sie diese mit zimmerwarmem Wasser aus einer Sprühflasche.

Decken Sie die Töpfe mit einem transparenten Material (Polyethylen oder Glas) ab und stellen Sie sie an einen warmen, sonnigen Platz. Entfernen Sie die Abdeckung täglich kurz, damit die Erde atmen kann und befeuchten Sie sie gegebenenfalls. Sobald die ersten Triebe erscheinen, entfernen Sie die Abdeckung vollständig.

Sämlinge auswählen

Sobald die Keimlinge zwei Blätter entwickelt haben, müssen sie pikiert, d. h. weiter auseinander gepflanzt werden. Dadurch kann sich das Wurzelsystem stärken und normal entwickeln.

Bereiten Sie kleine Behälter, z. B. Plastikbecher, vor und füllen Sie diese mit Erde. Graben Sie Löcher in die Erde und setzen Sie die Setzlinge mitsamt den anhaftenden Erdklumpen hinein. Drücken Sie die Erde leicht an und gießen Sie die Wurzeln mit warmem Wasser.

Stellen Sie den Behälter zurück in einen warmen, gut beleuchteten Raum und befeuchten Sie die Erde regelmäßig mit Wasser bei Zimmertemperatur.

Zwei Wochen vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge abgehärtet werden, indem man sie täglich für einige Stunden ins Freie stellt. Dies schützt die Pflanzen vor verschiedenen Krankheiten und stärkt die Widerstandsfähigkeit der Tomatenpflanzen.

Setzlinge ins Freiland pflanzen

Bereiten Sie im Gartenbeet oder Gewächshaus Pflanzlöcher vor. Diese sollten 25 cm voneinander entfernt sein. Der Reihenabstand beträgt etwa 70 cm. Heben Sie die Pflanzen vorsichtig mit einem Messer oder einem anderen geeigneten Werkzeug aus der Erde und entnehmen Sie sie zusammen mit dem Wurzelballen. Setzen Sie die Pflanzen in die vorbereiteten Löcher, füllen Sie diese mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an. Gießen Sie die Wurzeln abschließend mit zimmerwarmem Wasser.

Büsche auskneifen

Die Tomatensorte „Fifty“ kann an einem oder zwei Haupttrieben gezogen werden. Ein zweiter Trieb ist erforderlich, falls der erste abstirbt.

Sobald der Strauch 3–4 Triebbüschel gebildet hat, kann ein zweiter Trieb gezogen werden. Dazu wählt man den kräftigsten Trieb aus und knipst die übrigen ab.

Wichtig! Beim Entfernen von Seitentrieben sollten diese nicht länger als 4–5 cm sein, da die Schnittstelle schnell verheilt. Längere Seitentriebe hinterlassen beim Entfernen Wunden, die einen idealen Nährboden für Fäulnis bieten.

Der zweite und alle nachfolgenden Stiefsöhne entstehen aus 1-2 Blütenständen.

Es wird nicht empfohlen, Pflanzen gleichzeitig in zwei Stämme zu erziehen, da dies das Pflanzenwachstum deutlich verlangsamt und die Qualität der Ernte beeinträchtigt. Am besten stärkt man die Pflanzen zunächst, bevor man sie mit Früchten behängt.

Wichtig! Es wird nicht empfohlen, Seitentriebe beim Gießen oder bei Regenwetter zu entfernen. Die Pflanze muss trocken sein.

Pflege von Sämlingen

Nach dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland ist die weitere Pflege unkompliziert und besteht aus regelmäßigem Gießen, viermal täglichem Düngen, Unkrautjäten sowie Schädlings- und Krankheitsbekämpfung.

Unkraut jäten und auflockern

Der Boden um die Sträucher herum sollte regelmäßig aufgelockert und von Unkraut befreit werden – dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Wurzeln verbessert. Am besten jätet man bei Regenwetter, da so überschüssige Feuchtigkeit verdunsten kann.

Bewässerung

Die Pflanze sollte mindestens alle fünf Tage gegossen werden. Das Wasser sollte niemals kalt sein, sondern nur Zimmertemperatur haben.

Während der anfänglichen Wachstumsphase sollte man Staunässe vermeiden, da diese zu Wurzelfäule führen kann. Gleichzeitig sollte man aber auch nicht zu lange gießen, da zu trockene Erde Krautfäule begünstigen kann.

Topdressing

Tomaten benötigen mineralische Düngemittel mit Stickstoff, Kalium und Phosphor. Diese werden in folgender Reihenfolge ausgebracht.

Beim Pflanzen von Setzlingen ins Gartenbeet empfiehlt es sich, die vorbereiteten Löcher mit Holzasche oder Nitrophoska zu düngen und nach dem Auffüllen mit Erde mit Stroh oder Heu abzudecken.

Zwei Wochen nach dem Umpflanzen wird der Boden mit Kaliumdünger gedüngt.

Einen Monat später, während der Vegetationsperiode, werden Stickstoffdünger ausgebracht.

Zu Beginn der Fruchtbildung wird der Boden mit Phosphordünger gedüngt.

Tomatenkrankheiten und ihre Bekämpfung

Die Sorte Fifty ist gegen viele Krankheiten resistent, aber zusätzliche vorbeugende Maßnahmen können junge Sämlinge vor einer Reihe häufiger Erkrankungen schützen.

Um Pilzinfektionen vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Setzlinge zwei Wochen nach dem Auspflanzen im Garten mit kupferhaltigen Präparaten zu behandeln: 70 g "Ordan" oder "Kurzat R" pro 10 Liter Wasser.

Extrasol-55 kann auch zum Schutz Ihrer Pflanzen beitragen. Eine 1%ige Lösung wird während der Knospenreife, der Blüte und des Fruchtansatzes auf die Sträucher gesprüht.

Neben der Vorbeugung von Pilz- und Bakterieninfektionen ist es wichtig, sich vor Schädlingen und Insekten zu schützen. Hierfür eignen sich Insektizide wie Avant, Regent, Fastak und Fury. Diese Behandlungen sollten alle zwei Wochen durchgeführt werden.

Die Zeckenbekämpfung gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Akarizide wie Clipper, Fitoverm und Omite können gegen diese Schädlinge eingesetzt werden.

Rezensionen

Erfahrungsberichte von Hobbygärtnern, die diese Sorte in ihren Hausgärten anbauen, zeigen, dass die Tomate „Fifty“ sehr ertragreich ist. In Zentralrussland empfiehlt sich der Anbau im Gewächshaus, da sie im Freiland langsam wächst. Der Geschmack der Tomate wird mit einem sehr guten A+ bewertet.

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