Diese von ukrainischen Züchtern entwickelte Tomatensorte ist noch recht jung. Für Gärtner, die gerne experimentieren und etwas Neues und wenig Bekanntes ausprobieren, ist diese Sorte ideal.
Merkmale und Beschreibung der Sorte
Die Tomatensorte „Purple Russian“ ist eine mittelfrühe Sorte. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 110 bis 125 Tage. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Haus als auch im Freien.
Der Strauch ist unbestimmt im Wachstum und hat mittelgroßes Laub. Er benötigt eine Stütze und muss in Form geschnitten werden. Seine Höhe variiert je nach Anbaumethode zwischen 120 und 180 cm. Die Blätter sind regelmäßig, dunkelgrün und mittelgroß.
Die pflaumenförmigen Früchte wiegen 100 Gramm. Die reife Tomate ist burgunderrot bis violett. Ihre Oberfläche ist glatt und glänzend. Die Haut ist fest. Das Fruchtfleisch ist saftig, fest und fleischig. Im Inneren befinden sich 3–4 Kammern mit kleinen Samen. Die Tomate hat einen süß-säuerlichen Geschmack und ein aromatisches Aroma.
Der Ertrag dieser Sorte hängt von der Anbaumethode ab. Im Gewächshaus liegt er bei 5–6 kg pro Pflanze, im Freiland bei 4–4,5 kg.
Diese Sorte ist vielseitig verwendbar. Sie kann frisch verzehrt, im Ganzen eingemacht oder industriell verarbeitet werden.
Nachteile und Vorteile der Vielfalt
Vorteile: vielseitige Verwendungsmöglichkeiten der Tomate, gute Transportierbarkeit, ausgezeichneter Geschmack, Anbau in allen Regionen Russlands möglich, teilweise Resistenz gegen die wichtigsten Tomatenkrankheiten, Stressresistenz.
Nachteile: Verträgt plötzliche Temperaturwechsel nicht gut, muss angebunden und in Form gebracht werden.
Aussaatzeitpunkt für Sämlinge
Die Samen für die Anzucht der Setzlinge werden 55 bis 65 Tage vor dem endgültigen Auspflanzen ausgesät. Im gemäßigten Russland ist dies Anfang März.
Wählen Sie leichten, fruchtbaren Boden. Eine Mischung aus Humus, Sand und Torf im Verhältnis 3:1:1 eignet sich gut. Füllen Sie die Behälter mit dieser Mischung, befeuchten Sie sie und säen Sie die Samen 1–1,5 cm tief aus. Decken Sie die Behälter mit Plastikfolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort.
Die für eine schnelle Keimung erforderliche Temperatur liegt zwischen 19 und 22 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur erscheinen die ersten Triebe innerhalb von 4 bis 6 Tagen. Liegt die Temperatur unter 19 Grad Celsius, ist mit dem Erscheinen der ersten Triebe frühestens nach 10 bis 15 Tagen zu rechnen.
Sobald die ersten Triebe erscheinen, entfernen Sie die Plastikfolie und stellen Sie die Sämlinge an ein warmes, helles Fensterbrett oder unter künstliches Licht. Die optimale Temperatur für normales Sämlingswachstum liegt tagsüber bei 23–25 °C und nachts bei 19–22 °C. Die tägliche Tageslichtdauer sollte mindestens 16 Stunden betragen. Bei kürzeren Tagen sorgen Sie während der Dunkelphasen für zusätzliche Beleuchtung.
Sobald die Sämlinge zwei bis drei natürliche Blätter entwickelt haben, sollten sie in einen separaten oder größeren Topf umgepflanzt werden. Anschließend empfiehlt es sich, die Sämlinge mit einem umfassenden Mineralstoffpräparat zu versorgen.
Sämlinge sollten regelmäßig, aber mäßig gegossen werden. Staunässe und Überwässerung sind zu vermeiden, da sie zu Krankheiten oder sogar zum Absterben der Pflanze führen können.
Anbau und Pflege der Vielfalt
Die Setzlinge werden nach den letzten Frösten an ihren endgültigen Standort verpflanzt. Sie werden in Gewächshäusern und provisorischen Schutzbauten angepflanzt, sobald sich der Boden ausreichend erwärmt hat.
Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort. Bereiten Sie den Boden vor. Entfernen Sie Unkraut und Pflanzenreste, geben Sie Dünger hinzu und lockern Sie den Boden gründlich auf. Lassen Sie den Boden zwei Tage ruhen. Graben Sie dann 50 x 40 cm große Pflanzlöcher. Stecken Sie einen Pfahl in jedes Loch, um die Pflanze zu stützen. Geben Sie einen Esslöffel Asche auf den Boden des Lochs. Setzen Sie den Setzling hinein und bedecken Sie ihn mit Erde. Gießen Sie ihn großzügig mit warmem, abgestandenem Wasser.
Anfangs sollte täglich, aber mäßig gegossen werden. Sobald die Sämlinge angewachsen sind, wird das Gießen auf dreimal wöchentlich reduziert. Während der Fruchtbildungsphase wird wieder gegossen.
Diese Sorte reagiert sehr gut auf Dünger. Es wird empfohlen, sie viermal pro Saison zu düngen. Die erste Düngung erfolgt wenige Tage nach dem Einpflanzen an ihren endgültigen Standort. Die zweite Düngung erfolgt zehn Tage später. Die dritte Düngung erfolgt während der Blüte und des Fruchtansatzes. Die vierte Düngung erfolgt, wenn die Tomaten reif sind.
Es empfiehlt sich, die Pflanze in 2-3 Stämme zu erziehen. Dadurch wird der Ertrag der Sorte erhöht und die Fruchtlast gleichmäßiger auf die Pflanze verteilt.
Rezensionen von denjenigen, die die Sorte angebaut haben
Gärtner und Sommergäste sind sich einig: Die russische Purpur-Frucht ist von hervorragender Qualität. Ihre ungewöhnliche Farbe und Form sind sehr ansprechend. Sie lässt sich gut transportieren und ist bei Käufern beliebt. Sie eignet sich hervorragend zum Einmachen ganzer Früchte und ist in frischen Salaten einfach unersetzlich.

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