Merkmale und Beschreibung der Tomatensorte "Temptor"

Tomaten

Iskusitel ist eine mittelfrühe Sorte mit gelben Früchten. Die Zeitspanne vom Austrieb bis zur Fruchtbildung beträgt 110–115 Tage. Sie ist für den Anbau im Gewächshaus vorgesehen.

Diese Pflanze wächst hoch und muss gestützt und regelmäßig ausgegeizt werden. Sie trägt die besten Früchte, wenn sie an einem oder zwei Trieben gezogen wird.

Tipp! Wenn Sie große Früchte erhalten möchten, sollten Sie die Pflanze als einstämmigen Trieb ziehen und überschüssige Fruchtknoten entfernen.

Die Früchte der Versuchsfrucht sind groß, abgeflacht und leicht gerippt. Reife Früchte sind gelb-orange und wiegen 300–400 g. Einzelne Exemplare erreichen bis zu 800 g. Das Fruchtfleisch ist zart und hat einen ausgezeichneten Geschmack. Die Früchte werden sowohl frisch als auch in verschiedenen Saucen und Säften verwendet.

Interessant! Ein weiterer Tomatenname, der häufig in Saatgutkatalogen zu finden ist, lautet „Serpent Tempter“. Gesunde Tomatensämlinge ziehen

Bereiten Sie zunächst die Gemüsesamen für die Anzucht im Gewächshaus vor. Legen Sie sie dazu in eine 5%ige Salzlösung. Nach zehn Minuten entfernen Sie alle Samen, die an der Oberfläche schwimmen. Legen Sie die Samen anschließend auf ein feuchtes Tuch, decken Sie sie mit einem weiteren Tuch ab und lassen Sie sie 20 Stunden an einem warmen Ort ruhen. Nun sind die Samen bereit zum Aussäen.

Der Landevorgang selbst

  • Zuerst nimmt man ein Gefäß, füllt die vorbereitete Erde hinein und schüttelt sie gut durch. Dadurch wird eine perfekt ebene Oberfläche gewährleistet. Anschließend verteilt man die Samen auf der Erdoberfläche.
  • Im nächsten Schritt werden die Samen mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung behandelt. Dazu werden die Samen mit einer Sprühflasche damit besprüht.
  • Bedecken Sie den gesamten Behälter anschließend mit einer 1 cm dicken Schicht Substrat. Decken Sie den Behälter mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie ihn an einen warmen Ort. Licht ist in dieser Phase nicht erforderlich. Die Samenpflege besteht darin, die Samen alle 2–3 Tage zu kontrollieren und mit warmem Wasser zu besprühen.

Vorsicht! Achten Sie jetzt auf die Samenhäute. Sie können das Öffnen der Blätter verhindern. Befeuchten Sie sie mit Wasser und entfernen Sie sie vorsichtig.

Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, sollten Sie die Folie vom Behälter entfernen, die Temperatur senken und für Beleuchtung sorgen.

  • Sobald die ersten richtigen Blätter an den Pflanzen erscheinen, können Sie sie vorsichtig umpflanzen. Sie können dafür beliebige kleine Behälter verwenden, die Sie im Haushalt haben: Plastikbecher, -tüten oder -flaschen.

Vorsicht! Beim Anpflanzen in Plastikbechern gibt es nur eine Schwierigkeit: Durch das geringe Volumen kann die Erde austrocknen und rissig werden. Um dies zu verhindern, können Sie Teeblätter verwenden, die beim Aufbrühen übrig geblieben sind. Diese ungewöhnliche Mulchmethode hilft, die Feuchtigkeit besser im Boden zu halten.

Setzlinge im Gewächshaus pflanzen

Als beste Pflanzzeit für Setzlinge in einem Foliengewächshaus gilt April bis Anfang Mai.

Wichtig! Der Boden muss auf 15 Grad Celsius erwärmt werden. Andernfalls besteht die Gefahr von Wurzelfäule und damit das Absterben der Pflanzen.

Vorbereitung der Räumlichkeiten:

  • In mit Folie abgedeckten Gewächshäusern wird die Abdeckung ausgetauscht;
  • hygienische Behandlung durchführen;
  • Anpassungen an den Bewässerungs- und Belüftungssystemen vornehmen.

Zuerst müssen Sie 20-25 cm tiefe Löcher im Abstand von etwa 70-90 cm graben. Der Abstand zwischen den Büschen kann etwa 30-35 cm betragen.

Tipp! Vor dem Pflanzen sollte der Gewächshausboden gründlich gedüngt werden, um Nährstoffmängel während der Frucht- und Wachstumsphase zu vermeiden.

Im nächsten Schritt werden die Setzlinge eingepflanzt. Die Töpfe werden ins Haus geholt, die Setzlinge in die vorbereiteten Löcher gesetzt und befestigt. Dazu hängen wir Haken auf, wickeln ein Seil darum und lassen es bis zur Pflanze hinunter. Wir binden die Setzlinge so tief wie möglich fest.

Schaffung eines günstigen Mikroklimas für Tomaten im Gewächshaus

  1. Lichtbedarf. Tomaten lieben die Sonne. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben. Zu viel Licht kann zwar zu vergrößerten Blättern führen, aber die Früchte entwickeln sich nicht.
  2. Temperatur. Als optimal gelten Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad tagsüber und 16 bis 18 Grad nachts.
  3. Luftfeuchtigkeit. 60 % gilt als optimaler Wert. Höhere Luftfeuchtigkeitswerte können zum Platzen der Früchte führen.

Bewässerungsregeln

Pflanzen benötigen Wasser, wenn die Früchte heranreifen. Zu viel Feuchtigkeit kann jedoch zu Krautfäule und Braunfleckenkrankheit führen.

Der Bewässerungsplan kann wie folgt erstellt werden:

  • von April bis Anfang Juli – einmal alle drei Tage;
  • von Juli bis August – einmal alle 4-5 Tage;
  • von August bis September – einmal alle 5-6 Tage.

Krankheiten, die Tomaten befallen

Weißer Fleck

Anzeichen: Stängel und Blätter sind mit kleinen, schmutzig-weißen Flecken mit dunklem Rand bedeckt. Gegen Ende des Sommers erscheinen kleine schwarze Punkte.

Bekämpfung: Diese Krankheit lässt sich durch Besprühen mit Mitteln wie 1%iger Bordeauxbrühe oder 0,5%iger Kupferchloroxylösung bekämpfen.

Schwarzer Fleck

Diese Krankheit befällt Stängel und Früchte von Tomaten. Zunächst bilden sich längliche, dunkle Flecken an den Blattstielen. Die Ausbreitung der Krankheit ist stark vom Wetter abhängig. Hohe Luftfeuchtigkeit bietet ihr günstige Bedingungen.

Bekämpfung: Die Behandlung erfolgt wie bei Weißfleckenkrankheit.

Schwarzbein

Diese Krankheit befällt am häufigsten Tomatensämlinge. Der untere Teil des Stängels beginnt sich dunkel zu verfärben. Ursache ist übermäßige Feuchtigkeit.

Wie man kämpft:

  • Hygienische Behandlung von Boden und Saatgut vor der Aussaat;
  • mäßig gießen;
  • Belüftung des Raumes, in dem die Setzlinge wachsen;
  • Schattierungen vermeiden.

Blütenendfäule

Sie tritt in trockenen Klimazonen und bei geringer Luftfeuchtigkeit auf. Sie zeigt sich auf der Oberseite der Frucht, wo sie mit harten, braunen Flecken bedeckt ist. Diese Flecken befallen das gesamte Fruchtfleisch der Tomate.

So bekämpfen Sie die Pflanze: Geben Sie ihr die notwendige Feuchtigkeit.

Phytophthora

Auf den Früchten bilden sich braune Flecken, die später das gesamte Fruchtfleisch der Tomate befallen.

Bekämpfung: Besprühen Sie die Tomaten mit einer Phytosporinlösung. Alternativ können Sie die Lösung dem Gießwasser beifügen. Dadurch werden alle Pilzsporen aus dem Boden entfernt.

Rezensionen

Wladimir, 52 Jahre alt

Auf Anraten einer Nachbarin kaufte ich Tomatenpflanzen auf dem Markt. Ich pflanzte sie im Gewächshaus ein. Da diese Sorte nicht besonders krankheitsresistent ist, desinfizierte ich sie. Die Sträucher band ich direkt nach dem Einpflanzen an. Insgesamt gefiel mir die Sorte gut; die Früchte sind köstlich.

 

Olga, 40 Jahre alt

Ich habe die Samen online bestellt, weil mir die Bewertungen so gut gefallen haben. Ich habe sie in einem kleinen Plastikgewächshaus angezogen. Die Pflanze ist recht anspruchsvoll und braucht viel Pflege, aber die Ernte war einfach fantastisch. Meine ganze Familie hat die Tomaten gegessen, und ich habe außerdem jede Menge Saft und Ketchup daraus gemacht.

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