Merkmale und Beschreibung der Tomatensorte "June"

Tomaten

Die Pflanzsaison steht vor der Tür, und viele Hobbygärtner fragen sich bereits, welche Tomaten sie anpflanzen sollen. In den letzten Jahren hat die Sorte „June“ immer mehr an Beliebtheit gewonnen.

Diese Sorte ist aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres hohen Ertrags bei vielen Gärtnern sehr beliebt. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Eigenschaften dieser Sorte.

Beschreibung

Diese frühreife Sorte reift etwa 103–105 Tage nach der Keimung. Der buschig wachsende Strauch erreicht eine Höhe von 40–50 Zentimetern. Er ist spärlich verzweigt, hat große grüne Blätter und einen einzelnen Blütenstand.

Die Früchte sind flachrund, fest und platzfest. Sie wiegen zwischen 100 und 140 Gramm und färben sich im reifen Zustand rot. Sie haben einen ausgezeichneten süß-sauren Geschmack und ein charakteristisches Tomatenaroma. Sie reifen gleichmäßig, was viele Gärtner schätzen. Bis zu 7 kg Tomaten können pro Quadratmeter geerntet werden. Sie werden frisch oder in Salaten verzehrt und behalten auch bei der Verarbeitung ihr Aroma. Sie eignen sich außerdem zur Herstellung von Säften und Soßen. Die Früchte können im Ganzen eingelegt und über Winter gelagert werden.

Die Sorte „Iyunskiy“ ist im russischen Staatsregister als für den Anbau im Freiland und im Gewächshaus geeignet aufgeführt. Sie kann in ganz Russland und der Ukraine angebaut werden, sofern die notwendigen Bedingungen für den Tomatenanbau geschaffen werden, abhängig vom jeweiligen Klima.

Vorteile

  •         Durchgehend hohe Renditen.
  •         Ausgezeichneter Tomatengeschmack.
  •         Vielseitigkeit der Anwendung.
  •         Pflegeleicht.
  •         Sie ist nicht anfällig für viele Krankheiten, die bei Nachtschattengewächsen häufig vorkommen.

Mängel - nicht bemerkt

Krankheiten

Diese Sorte besitzt eine natürliche Immunität gegen Krankheiten wie Verticillium, und aufgrund ihrer frühen Reife haben die Sträucher schlicht keine Zeit, sich mit der Krautfäule anzustecken.

Interessant! Die ersten Tomaten, die sich aus dem doppelten Blütenstand bilden, sind größer als die übrigen. Es empfiehlt sich, sie im Stadium der technischen Reife zu ernten, da die Tomatenpflanzen danach reichlich Früchte tragen.

Vorbereitung der Aussaat

Vor der Aussaat wird die Keimfähigkeit der Samen durch Eintauchen in eine 5%ige Kochsalzlösung geprüft. Ungeeignete Samen steigen an die Oberfläche, während die am Boden verbleibenden Samen entfernt und getrocknet werden. Für kräftigere Sämlinge müssen diese 10 Tage lang abgehärtet werden. Dazu werden sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt und tagsüber an einem warmen Ort aufbewahrt. Am Aussaattag werden die Samen 30 Minuten in „Immunocytophyte“ und anschließend 3 Stunden in „Epin-Extra“ eingeweicht.

Der Boden wird im Voraus vorbereitet und den ganzen Winter über abwechselnd in die Kälte und dann in wärmere Gefilde gebracht. Vor dem Pflanzen kann dem Boden etwas Holzasche beigemischt werden.

Sämlinge heranwachsen

Vorbereitete Samen werden 1 cm tief ausgesät, anschließend angegossen und beispielsweise mit Frischhaltefolie abgedeckt. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 23–25 °C. Sobald die Keimlinge erscheinen, wird die Abdeckung entfernt und die Anzuchtschale an einen hellen Ort gestellt – idealerweise auf eine Fensterbank; die Raumtemperatur kann um einige Grad gesenkt werden. Abends werden die jungen Keimlinge beleuchtet, da die Tageslichtstunden mindestens 15 Stunden betragen sollten.

Nach etwa zwei Wochen bilden die Sämlinge einige echte Blätter und können dann in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Vor dem Umpflanzen werden die Sämlinge abgehärtet: Zuerst werden sie für einige Minuten ins Freie gestellt, dann wird die Zeit im Freien allmählich verlängert.

Umpflanzen in Erde und Pflege

Sobald das Wetter besser wird und sich der Boden etwas erwärmt hat, werden die Setzlinge in die Beete gepflanzt. Im Herbst wird der Boden mit Mist und Kompost gedüngt, um die Sträucher für die gesamte Saison mit Nährstoffen zu versorgen. Für eine frühe Ernte werden die Pflanzen zu Beginn der Blütephase ins Freiland umgepflanzt.

Das empfohlene Pflanzmuster beträgt 70 x 30, also maximal 6–7 Pflanzen pro Quadratmeter. Bekanntermaßen tragen Pflanzen erst Früchte, nachdem sich ein Wurzelsystem ausgebildet hat. Daher ist es notwendig, die Pflanzen regelmäßig anzuhäufeln und die Zwischenräume zwischen den Reihen aufzulockern, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Wurzeln zu gewährleisten.

Tomaten sollten mindestens zweimal pro Woche gegossen werden, vorzugsweise direkt an den Wurzeln, wobei die Blätter ausgespart werden sollten.

Während der üppigen Blütezeit können Sie die Sträucher mit einem Fruchtstimulans behandeln. Die Sorte „June“ benötigt weder Stütze noch das Entfernen von Seitentrieben, dennoch empfehlen manche Gärtner, den Strauch auf vier Stämme zu erziehen. Organischer Dünger kann hinzugefügt werden, ist aber nicht unbedingt nötig; der Boden selbst liefert dieser Sorte ausreichend Nährstoffe.

Schlussfolgerungen

Die Sorte „June“ ist recht pflegeleicht, sodass sie auch für Anfänger geeignet ist. Man kann sie im Garten pflanzen und an den Wochenenden pflegen. Die Ernte ist regelmäßig und früh, was ein großer Vorteil ist – wer liebt nicht frische, selbstangebaute Tomaten zu Sommerbeginn?

Rezensionen

Kristina ist 30 Jahre alt.

Letztes Jahr zogen wir in ein Haus mit einem kleinen Garten. Da wir noch kein Gewächshaus hatten und der Umzug an sich schon stressig genug war, beschloss ich, mich im Gärtnern zu versuchen und suchte nach Gemüsesorten, die sich für den Garten eigneten. Ich entschied mich für die Sorte „June“, da sie nicht täglich Pflege benötigt und frühreif ist. Ich säte die Samen Anfang März aus und pflanzte die Setzlinge im Mai ins Beet. Düngen und umgraben wir den Boden allerdings schon im Frühjahr, nicht im Herbst, wie empfohlen. Die Tomaten reiften um den 20. Juni herum und ergaben eine gute Ernte, genug für den Eigenbedarf und zum Einmachen. Ich bin mit der Sorte sehr zufrieden und plane, nächste Saison mehr davon anzubauen.

 

Valery, 65 Jahre alt

Seit zwanzig Jahren baue ich Tomaten in meinem Garten an und habe viele Sorten ausprobiert. Manche haben mir gut gefallen, andere waren eine herbe Enttäuschung. Ich möchte über die Tomatensorte „Juni“ schreiben; sie ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil meines Gartens. Ich schätze besonders, dass die Pflanzen weder ständig gedüngt werden müssen noch Seitentriebe bilden. Meine eigenen Tomaten sind bereits im Juni reif und schmecken hervorragend; jeder, der süß-saure Tomaten mag, wird sie lieben. Ich säe die Samen für die Jungpflanzen Ende Februar oder Anfang März aus und pflanze sie im April. Wenn das Wetter bis dahin nicht optimal ist, verwende ich ein mobiles Schutzdach; das ist wirklich Gold wert. Die Ernte ist für frühe Tomaten gut, da wir sie nur im Winter abdecken; spätere Sorten verwenden wir zum Einmachen.

Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten