Dank der Bemühungen von Pflanzenzüchtern sind zahlreiche Sorten entstanden. Sie streben danach, möglichst krankheitsresistente und witterungstolerante Sorten zu entwickeln und deren Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Eine davon ist die Kakadu-Tomate, die viele positive Eigenschaften vereint.
Beschreibung
Diese frühe Sorte benötigt nur 85–90 Tage vom Austrieb bis zur Fruchtbildung – ein Umstand, der von vielen Gärtnern sehr geschätzt wird. Die Sträucher wachsen kompakt und buschig und erreichen eine Höhe von 70 bis 90 Zentimetern. Der Stamm ist kräftig, das Laub mittelgroß und die Blätter groß. Der erste Blütenstand erscheint nach 6–7 Blättern, die folgenden Blütenstände folgen im Abstand von 1–2 Blättern.
Die Tomaten wachsen in Gruppen von 5–6. Sie sind rund, leicht gerippt und wiegen zwischen 180 und 250 Gramm. Im reifen Zustand sind sie hellgrün mit einem gelben Fleck am Stiel, der mit der Zeit verblasst. Vollreif färben sie sich leuchtend rot. Diese Tomaten zeichnen sich durch exzellenten Geschmack, feste Haut und saftiges Fruchtfleisch aus. Sie können frisch verzehrt oder für den Winter in Salaten, Soßen und Saft konserviert werden, oder auch ganz gegessen werden.
Die Sorte „Kakadu“ lässt sich unter geeigneten Bedingungen lange lagern und ist zudem leicht zu transportieren. Sie erzielt hohe Erträge von bis zu 19 kg pro Quadratmeter. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sie sich sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf.
Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Witterungsbedingungen
Die Pflanzen sind gegen eine Reihe häufiger Tomatenkrankheiten resistent, vor allem weil die Sorte früh reift und daher gar nicht erst infiziert werden kann. Die Produzenten behandelten das Saatgut mit Niedertemperaturplasma, was die Keimung deutlich steigerte und auch die Resistenz gegen das Tabakmosaikvirus verbesserte.
Vorteile
- Ausgezeichnete Präsentation.
- Ausgezeichneter Geschmack.
- Natürliche Immunität gegen viele Krankheiten.
- Hoher Ertrag.
- Frühreife.
- Vorbehaltlich Transport- und Lagerbedingungen.
- Pflegeleicht.
- Beständigkeit gegen Temperaturabfälle.
Mängel in der Sorte nicht identifiziert.![]()
Sämlinge heranwachsen
Säen Sie die Samen 50–55 Tage vor dem geplanten Pflanztermin im Garten oder unter Glas aus. Die Samen benötigen keine Vorbehandlung, da diese bereits vom Hersteller vorgenommen wurde. Verwenden Sie dafür vorbereitete oder gekaufte Blumenerde, die oft schon alle für Tomatensämlinge notwendigen Nährstoffe enthält und reich an Mikronährstoffen ist.
Nach dem Einpflanzen die Erde mit Torf oder Blumenerde etwa 1 cm dick bedecken. Anschließend mit warmem Wasser gießen, abdecken und an einen warmen Ort stellen. Sobald die Sämlinge keimen, die Abdeckung entfernen und den Topf an einen hellen Platz stellen. Die optimale Temperatur für die Anzucht beträgt 16 Grad Celsius für die erste Woche, danach sollte sie auf 20–22 Grad Celsius erhöht werden. Jungpflanzen werden in einzelne Töpfe umgepflanzt, sobald sie 2–3 Blätter haben.
Gießen Sie die Sämlinge ein- bis zweimal wöchentlich und düngen Sie sie mehrmals mit flüssigem Volldünger. Gewöhnen Sie sie vor dem Auspflanzen an die Außenbedingungen, indem Sie sie etwa eine Woche vorher ins Freie stellen.
Transplantation und Pflege
Junge Sämlinge werden im 6- bis 7-Blatt-Stadium verpflanzt; zu diesem Zeitpunkt sollte sich mindestens ein Blütenstand gebildet haben. Die Sträucher werden im Abstand von 30 x 50 cm gepflanzt.2 Setzen Sie 6–8 Pflanzen pro Pflanzloch. Es empfiehlt sich, vor dem Einpflanzen eine kleine Handvoll Holzasche in jedes Loch zu geben. Nehmen Sie die Pflanzen äußerst vorsichtig aus den Anzuchttöpfen, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Regelmäßiges Gießen und Auflockern des Bodens sind für die Wurzelbildung der Sämlinge unerlässlich. Bekanntlich bilden sich erst Früchte, wenn die Wurzeln ausreichend entwickelt sind. Sobald die Früchte am Fruchtstand die optimale Reife erreicht haben, können die unteren Blätter entfernt werden. Dies beschleunigt die Reifung und beugt Pilzkrankheiten vor. Es empfiehlt sich, die Pflanzen auf ein bis zwei Stämme zu erziehen und die Seitentriebe nach und nach zu entfernen.
Sie können den Boden mulchen; dies hilft, die Feuchtigkeit zu speichern und das Wachstum von Unkraut zu verhindern, das dem Boden Nährstoffe entzieht.
Die Sorte „Kakadu“ verträgt Mineraldünger gut. Die Düngung erfolgt alle zwei Wochen, die letzte Gabe 14 Tage vor der Ernte.
Rezensionen
Valeria ist 29 Jahre alt.
Ich habe online viele positive Bewertungen über die Sorte „Kakadu“ gelesen und war von ihren Eigenschaften begeistert, deshalb habe ich mich entschieden, sie anzubauen. Ich habe die Samen im März ausgesät und die Setzlinge in einem beheizten Gewächshaus vorgezogen, wo sie prächtig gediehen. Keine einzige Pflanze wurde krank, und Ende Juni konnte ich die ersten reifen Tomaten ernten; sie schmeckten einfach köstlich!
Valentin, 55 Jahre alt
Ich war sehr zufrieden mit der Hybridtomate „Kakadu“. Die Sämlinge wuchsen problemlos und entwickelten sich prächtig. Ich habe sie im Gewächshaus vorgezogen; die Sträucher sind kompakt und nicht sehr hoch, etwa 90 Zentimeter. Die Tomaten sind saftig und hocharomatisch. Sie halten sich recht lange, wenn man sie im optimalen Reifezustand erntet. Daher werde ich diese Sorte nächstes Jahr definitiv wieder anbauen.

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