Tomatensorte Kaspar: Sortenbeschreibung, Bewertungen (Fotos)

Tomaten

Die Kaspar-Tomate stammt ursprünglich aus Holland. Sie ist hierzulande noch relativ neu, erfreut sich aber dank ihrer vielen Vorzüge bereits großer Beliebtheit. Kaspar-Tomaten eignen sich hervorragend zum Einmachen und ergeben köstliche Tomaten in ihrem eigenen Saft. Und das ist nicht der einzige Vorteil dieser Sorte, die sie zu einem der beliebtesten Gemüsesorten für den Anbau macht.

Beschreibung der Sorte

Diese Sorte ist wetterfest, anspruchslos und frühreif. Die Tomatenpflanzen bleiben typischerweise niedrig und erreichen eine Höhe von 60 bis 100 cm. Jede Pflanze trägt jedoch so viele Früchte, dass der Strauch unter dem Gewicht nachgibt und angebunden werden muss. Die Tomaten reifen zu länglichen, paprikaähnlichen Früchten mit spitzer Spitze heran. Sie sind rot, fest und kompakt. Jede Tomate wiegt etwa 100 Gramm. Sie haben einen leicht säuerlichen Geschmack und ein angenehmes, frisches Aroma.

Unreife Früchte sind hellgrün; reife Früchte haben eine Farbe, die von orange bis leuchtend rot reicht.

Die Sorte Kaspar keimt leicht und ist frost- und krankheitsresistent. Ihr Ertrag liegt bei etwa 10 kg pro Quadratkilometer, was auf gute Fruchtbarkeit hindeutet. Natürlich hängt dieser Ertrag von der Pflege der Pflanzen ab. Aber selbst 7 kg pro Quadratmeter sind beachtlich. Umgerechnet auf die Pflanze wären das 1,5 kg.

Die Erntezeit erstreckt sich von Mitte Juli bis Ende August. In südlichen Regionen reifen Kaspar-Tomaten bereits im Juni. Diese Tomaten sind fleischig und fest und können problemlos transportiert werden, ohne zu platzen oder Druckstellen zu bekommen. Die Sträucher sind resistent gegen Krautfäule und Fusarium.
Die

Diese Sorte wird aufgrund ihres leicht säuerlichen Geschmacks und ihrer dicken Haut hauptsächlich zum Einmachen verwendet. Manche essen Tomaten jedoch lieber frisch, ohne Haut. Kaspar-Tomaten werden oft eingelegt, in Lecho (einem Eintopf mit Lecho), Gemüseeintöpfen, Ketchup verwendet, gesalzen oder Snacks beigemischt. Am besten schmeckt diese Tomatensorte aber in ihrem eigenen Saft, zumal sich die Haut auch ohne kochendes Wasser leicht abziehen lässt.

Wie man Setzlinge zieht

Jeder, auch Gartenneuling, kann die Tomatensorte „Kaspar“ anbauen. Die Pflege ist wie bei anderen Tomaten: gießen, düngen, Unkraut und Gras entfernen und den Boden umgraben. Sie gedeihen sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland. Diese Sorte eignet sich für Süd- und Zentralrussland, Sibirien und den Fernen Osten.

Zuerst sollten Sie die Samen einweichen, sie 20 Minuten lang mit einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung desinfizieren, dann die Holzkohlenasche mit Wasser vermischen und in diese Lösung geben und 5-6 Stunden einwirken lassen.

Anschließend können die Samen in vorbereitete Kisten in einer Tiefe von 2 cm gepflanzt werden. Tomaten werden nach dem 20. März bis Anfang April aus Samen gezogen.

Sobald die Samen nach einer Woche gekeimt sind und die ersten Blätter erschienen sind, müssen die Sämlinge pikiert und in Töpfe umgepflanzt werden. Wichtig ist, Superphosphatdünger zu geben. Dieser kann während des Wachstums der Sämlinge noch ein- bis zweimal wiederholt werden. Die jungen Pflanzen sollten abgehärtet werden, indem die Töpfe ein- bis zweimal täglich für kurze Zeit ins Freie gestellt werden.

Wir pflanzen in die Erde

Tomatenpflanzen werden Mitte Mai, nach dem letzten Frost, ins Freiland oder in ein Gewächshaus gepflanzt. Ideal ist es, wenn zuvor Wurzelgemüse im Boden gewachsen ist; die Tomatensorte Kaspar gedeiht in dieser Umgebung besonders gut. Düngen Sie den Boden vor dem Pflanzen. Pflanzen Sie vier Setzlinge pro Quadratmeter. Der Boden sollte gut durchlässig sein.

Diese Tomatensorte liebt Wasser und sollte daher mindestens zweimal wöchentlich gegossen werden. Achten Sie darauf, Stängel und Blätter nicht zu bespritzen, sondern nur die Wurzeln. Gießen Sie die Pflanzen am späten Nachmittag mit warmem, abgestandenem Wasser. Diese Sorte bildet gerne Seitentriebe, daher sollten Sie diese regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls entfernen. Die Stängel wachsen so stark, dass sie am Boden entlangkriechen können. Seitentriebe erscheinen oberhalb der Blätter. Tomaten wachsen zweistämmig.

Diese Hybride muss während des Wachstums im Garten gedüngt werden. Düngen Sie sie zum ersten Mal, sobald sich die Beeren bilden, und dann erneut zwei Wochen später. Wählen Sie einen Dünger mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt.

Diese Tomatensorte hat viele Blätter, die ihre Früchte vor Sonnenbrand im Süden schützen. In einem nach Norden ausgerichteten Garten benötigt die Tomate mehr Licht zum Reifen. Ein weiterer Vorteil des Anbaus im Süden ist, dass sie nicht beschnitten werden muss, da sie auch so reichlich Früchte trägt. Im Norden hingegen muss der Strauch erzogen werden.

Ernte

Die Früchte reifen im Gewächshaus nach 80–90 Tagen und im Freiland nach etwa 110 Tagen. Tomaten tragen bis zum Herbst Früchte. In den nördlichen Regionen des Landes erfolgt die erste Ernte im Juli.

Anhand der Reifezeit lässt sich sagen, dass man die ersten Tomaten innerhalb von 3 Monaten nach dem Erscheinen der ersten Triebe genießen kann, im Gewächshaus sogar noch früher.

Die Bewertungen von Anbauern dieser Tomatensorte sind durchweg positiv. Diese Hybride ist hervorragend, liefert eine reiche Ernte und hat einen unverwechselbaren Geschmack. Wenn Sie Tomaten zum Einmachen benötigen, ist dies die beste Wahl.

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