Merkmale und Beschreibung der Tomatensorte "Klusha"

Tomaten

Jeder Sommergast, Gärtner und Landwirt träumt von einer reichen Tomatenernte mit minimalem Aufwand. Und mit einer Tomatensorte wie Klusha ist das möglich.

Beschreibung der Sorte und ihrer Eigenschaften

Klusha ist eine mittelfrühe Tomatensorte. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 90–95 Tage. Diese Sorte eignet sich für den Anbau im Freien, ist aber aufgrund ihrer kompakten Größe auch ideal für Balkone, Loggien und Fensterbänke. Die Sträucher sind hochwüchsig, buschig, kräftig und niedrig und erreichen eine Höhe von 50 cm. Sie sind dicht belaubt und müssen nicht ausgegeizt werden. Die Fruchtknoten bilden sich in Gruppen von 5–8. Ein einzelner Strauch kann 2–3 Fruchtgruppen tragen.

Wichtig! Aufgrund der kompakten Größe des Strauchs und der zahlreichen Fruchtknoten im Fruchtstand empfiehlt es sich, den Strauch an einer kleinen Stütze festzubinden. Andernfalls brechen die Sträucher unter dem Gewicht der Ernte ab.

Die Früchte sind rundlich-abgeflacht und leuchtend rot und wiegen bis zu 150 Gramm. Ihre Oberfläche ist leicht gerippt und glänzend. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und fleischig. Im Inneren der Tomate befinden sich mehrere Kammern mit wenigen Samen. Der Geschmack ist süß mit einer dezenten Säure. Das Aroma ist unverwechselbar.

Der Ertrag dieser Sorte hängt vom Standort ab. Im Freiland und auf Balkonen ist er etwas geringer – 1,5–1,8 kg pro Pflanze. In Folientunneln ist er höher – 2–2,2 kg pro Pflanze.

Diese Sorte ist vielseitig. Dank ihrer kompakten Fruchtgröße eignet sie sich ideal zum Einmachen und schmeckt hervorragend in frischen Salaten.

Vor- und Nachteile der Sorte

Die Vorteile dieser Sorte liegen in ihrer geringen Größe und ihrem kompakten Wuchs. Sie liefert zudem einen sehr guten Ertrag. Ein Ausgeizen ist nicht nötig. Sie ist resistent gegen viele Tomatenkrankheiten. Sie kann in allen Regionen Russlands angebaut werden. Sie ist vielseitig verwendbar. Geschmack und Aussehen sind hervorragend. Sie ist transportfähig und für die kurzfristige Lagerung geeignet. Anbau und Pflege sind sehr einfach.

Bis auf die große Anzahl an Blättern wurden bei dieser Sorte keine Mängel festgestellt.

Zeitpunkt der Aussaat von Setzlingen

Die Samen für die Anzucht der Setzlinge werden 50 bis 60 Tage vor dem endgültigen Auspflanzen ausgesät. In Zentralrussland ist dies die erste Märzhälfte.

Wählen Sie für die Sämlinge leichten und nährstoffreichen Boden. Eine Mischung aus Rasen, Sand und Humus eignet sich am besten. Die Samen werden 2 cm tief in feuchte Erde gesät. Decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 20–22 Grad Celsius. Sobald die ersten Triebe erscheinen, entfernen Sie die Folie und stellen Sie die Sämlinge an ein sonniges Fensterbrett oder unter künstliches Licht.

Notiz! Die Besonderheit der Klusha-Sorte besteht darin, dass sie sich bei der Anzucht als Sämling nicht in die Länge zieht oder über die Triebspitze hinauswächst.

Sobald die Sämlinge zwei bis drei Laubblätter gebildet haben, sollten sie umgepflanzt werden. Nach dem Umpflanzen erhalten sie einen mineralischen Volldünger. Dies hilft ihnen, Stress besser zu bewältigen.

Anpflanzen und Pflegen der Vielfalt

Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, werden die Pflanzen ins Freiland verpflanzt. Sämlinge mit 7-8 Laubblättern werden in geschlossenen oder provisorischen Anzuchtbeeten vorgezogen.

Wählen Sie einen sonnigen, zugfreien Pflanzplatz. Bereiten Sie den Boden im Voraus vor. Entfernen Sie Unkraut, düngen Sie und graben Sie die Erde um.

Bereiten Sie für die Setzlinge 25 cm tiefe Pflanzlöcher vor. Die Löcher sollten 20 cm voneinander entfernt sein, die Reihen 15–17 cm. Geben Sie einen großen Löffel voll Gras- oder Holzasche auf den Boden jedes Lochs. Setzen Sie die Tomatenpflanze anschließend in die Asche und bedecken Sie sie mit Erde. Mulchen Sie den Bereich um die Pflanze mit Stroh, Holzschnitzeln oder gehäckseltem Gras. Dies hilft den Setzlingen, schneller anzuwachsen, da sie tagsüber nicht überhitzen und nachts nicht auskühlen. Außerdem dient es als Polster für die spätere Ernte.

Anfangs wird täglich gegossen. Wurde gemulcht, gießt man, sobald die oberste Bodenschicht aufgelockert ist. Sobald die Sämlinge angewachsen sind, wird das Gießen auf zweimal wöchentlich reduziert. Während des Fruchtansatzes wird wieder gegossen, und während der Reifephase wird die Bewässerung erneut auf ein- bis zweimal wöchentlich reduziert.

Diese Sorte reagiert sehr gut auf Dünger. Es wird empfohlen, 4-5 Mal pro Saison zu düngen. Die erste Düngung erfolgt nach dem Auspflanzen am endgültigen Standort. Die zweite Düngung erfolgt 20-25 Tage später. Die dritte Düngung erfolgt während der Knospenbildung und Blüte. Die vierte Düngung erfolgt während der Fruchtbildung. Die fünfte Düngung erfolgt nach der ersten Ernte.

Notiz! Beim Umpflanzen der Sorte an ihren endgültigen Standort sollte unbedingt phosphorhaltiger Dünger verwendet werden. Da die Sorte Klusha niedrig wächst, sollte sie nicht zu tief gepflanzt werden. Daher ist es wichtig, ihr Wurzelsystem durch die Zugabe von phosphorhaltigem Dünger gut zu entwickeln.

Rezensionen von Gärtnern und Sommergästen

Landwirte und Gärtner loben diese Tomatensorte für ihre Schönheit im Garten. Trotz ihrer geringen Größe überzeugt sie mit hohem Ertrag und hervorragender Fruchtqualität. Schon vier Pflanzen können eine Familie die ganze Saison über mit frischen Früchten versorgen. Sie ist zudem recht trockenheitsresistent. Auch Hausfrauen schätzen diese Sorte als ideal zum Einkochen. Die Schale platzt selbst bei hohen Temperaturen nicht, und die Früchte bleiben im Glas unversehrt.

Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten