
Laut Rezensionen, Eigenschaften und Beschreibungen zeichnet sich die Tomatensorte „Orange Blue“ durch hervorragende Erträge, Resistenz gegen viele Krankheiten und einfache Anzucht aus. Daher wird sie landesweit sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern angebaut.
Um mehr über die Tomatensorte „Orange Blue“ zu erfahren, benötigen wir ihre Eigenschaften und eine Beschreibung. Auch die Bewertungen von Gärtnern sind entscheidend. Ihnen zufolge bietet dieses Gemüse viele Vorteile, darunter hohe Erträge, ungewöhnlich gefärbte Früchte und einen hervorragenden Geschmack.
Merkmale und Beschreibung der Sorte
Die Tomatensorte Orange Blue ist eine seltene und begehrte Sorte. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihrem hohen Ertrag und der einfachen Anzucht und Pflege. Diese Pflanze ist zudem sehr widerstandsfähig gegen widrige Klimabedingungen, hat eine lange Haltbarkeit und weist eine ausgezeichnete Resistenz gegen wichtige Krankheiten auf.
Dank ihrer vielen Vorteile und ihrer guten Immunität kann die Orange Blue-Tomate sowohl im Freien als auch im Gewächshaus angebaut werden.
Zu den Merkmalen dieser Tomatensorte gehören folgende:
- Der Strauch dieser Pflanze ist indeterminiert, das heißt, sein Wachstum ist unbegrenzt. Er erreicht jedoch typischerweise eine Höhe von bis zu 2 m.
- Die Pflanze hat ein üppiges Laubwerk, die Blätter ähneln typischen Tomatenblättern und haben eine satte grüne Farbe.
- Die Früchte sind perfekt rund und wiegen durchschnittlich 100–140 Gramm. Aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens können sie leicht mit anderen Obst- oder Gemüsesorten verwechselt werden. Die Tomaten sind orange mit dunkelvioletten Schultern.
- Die Früchte haben einen ausgezeichneten Geschmack. Sie sind süß und eignen sich daher ideal zum Frischverzehr, für Säfte, Salate, verschiedene Gerichte und zum Einmachen.
Ertrag der Orange Blue Tomatensorte
Die Tomatensorte Orange Blue zeichnet sich durch hervorragende Erträge aus. Das durchschnittliche Fruchtgewicht liegt zwischen 100 und 140 Gramm. Bei optimaler Pflege und dem richtigen Anbau kann eine einzelne Pflanze bis zu 2 kg oder mehr tragen.
Vor- und Nachteile
Die wichtigsten Vorteile der Orange Blue-Tomate sind:
- Ausgezeichneter Geschmack. Aufgrund ihres hohen Nährstoff- und Zuckergehalts hat die Tomate einen ausgeprägt süßen Geschmack und eignet sich daher ideal zum Frischverzehr und für viele Gerichte.
- Gute Ausbeute.
- Die Pflanze ist anspruchslos und verträgt Temperaturschwankungen problemlos.
- Sie entwickelt sich schnell, und die ersten Früchte können je nach Wetterlage und Pflanzort Anfang oder Mitte August geerntet werden.
- Tomaten dieser Sorte haben eine ungewöhnliche, ursprüngliche Farbe, die einer Orange ähnelt.
- Die Tomatensorte „Orange Blue“ hat praktisch keine Nachteile. Der einzige Nachteil, der von Gärtnern und Selbstversorgern bemerkt wird, ist ihr hoher Wuchs, der die Pflege deutlich erschwert.
- Tomatenanbautechnologie
Für eine reiche Tomatenernte ist etwas Aufwand nötig. Dazu gehört die Wahl des richtigen Standorts, die Vorbereitung des Bodens und die Auswahl des richtigen Saatguts. Wichtig ist auch, die Samen zum richtigen Zeitpunkt auszusäen und die Setzlinge anschließend ins Freiland oder ins Gewächshaus zu pflanzen.
Bodenvorbereitung
Beim Anbau von Orange Blue-Tomaten im Freien ist es ratsam, Standorte mit ausreichend Sonnenlicht und Schutz vor Wind zu wählen, da die Pflanzen hoch wachsen und leicht abbrechen.
Bei der Wahl des Bodens sollte ein leichter, atmungsaktiver Boden mit leicht saurem oder neutralem Milieu bevorzugt werden.
Als Vorpflanzen eignen sich am besten Standorte, an denen zuvor Zwiebeln, Karotten, Zucchini oder Kohl angebaut wurden. Der Anbau von Tomaten jeglicher Sorte nach anderen Tomaten, Paprika oder Auberginen wird nicht empfohlen.
Zum Aussäen können Sie entweder fertige Erde verwenden oder Ihre eigene Erde herstellen. Mischen Sie dazu folgende Zutaten:
- Torf – nehmen Sie die Menge von 7 Teilen des gesamten Bodenvolumens auf.
- Rasenerde - 1 Teil.
- Holzspäne - 1/2 Teil.
Sie können auch ein anderes Rezept verwenden. Es verwendet Torf, Humus und Flusssand. Diese Variante eignet sich perfekt für alle, die in der Nähe eines Flusses wohnen.
Bei jedem Rezept werden alle Zutaten vermischt und das vorbereitete Substrat über den Winter im Freien gelagert. Es muss eingefroren werden, um das Abtöten aller schädlichen Mikroorganismen zu gewährleisten.
Offener Boden muss ebenfalls gedüngt werden. Er sollte gründlich umgegraben und mit organischen und mineralischen Verbindungen angereichert werden. Dazu gehören beispielsweise Phosphor, Kalium, Stickstoff und Holzasche. Alle Düngemittel sollten vorsichtig und gemäß den jeweiligen Anweisungen angewendet werden.
Saatgutaufbereitung
Vor dem Auspflanzen werden die Setzlinge sortiert. Große, wohlgeformte Tomatensamen werden ausgewählt.
Vor der Aussaat werden die ausgewählten Samen in mehrere Lagen Gaze gewickelt und 20 Minuten lang in eine warme Kaliumpermanganatlösung eingelegt, um sie zu desinfizieren. Anschließend werden die Samen, ohne sie aus der Gaze zu nehmen, gründlich unter fließendem Wasser abgespült.
Alternativ können Sie auch ein Wachstumsstimulans verwenden. Mischen Sie dazu die Lösung an, tränken Sie ein Tuch damit und verteilen Sie die Tomatensamen darauf. Decken Sie das Tuch mit Plastikfolie ab und lassen Sie es einen Tag lang an einem warmen Ort stehen. Anschließend legen Sie die Samen für vier Stunden in den Kühlschrank, um sie zu härten und ihre Keimfähigkeit zu stärken. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal, bis die Keimlinge sichtbar sind. Danach können Sie die Samen einpflanzen.
Tomatensamen aussäen
Tomatensämlinge werden in speziellen Kunststoff- oder Holzkästen mit einem mindestens 6 cm hohen Rand vorgezogen. Vorbereitete Erde wird hineingefüllt und leicht angedrückt.
Ziehen Sie anschließend flache Furchen, befeuchten Sie die Erde gründlich und säen Sie die Samen aus. Bedecken Sie sie mit Erde. Stellen Sie die Sämlinge am besten in einen Raum mit ausreichend Sonnenlicht und geeigneter Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Wenn Sie diese Hinweise befolgen, keimen die Samen besser und gleichmäßiger.
Gießen Sie die Sämlinge nach Bedarf mit warmem Wasser. Es wird empfohlen, alle 1–1,5 Wochen regelmäßig zu düngen. Hierfür eignet sich beispielsweise eine schwache Lösung von Kaliumpermanganat, Mist oder Vogelkot in Wasser.
Setzlinge ins Freiland pflanzen
Die Pflanzung von Orange Blue Tomatensetzlingen erfolgt nach folgendem Schema:
- Im Frühjahr wird der Boden vorbereitet, er wird gründlich umgegraben und gedüngt.
Entlang des gesamten Umfangs werden flache Löcher im Abstand von jeweils 30 cm und mindestens 50 cm zwischen den Reihen ausgehoben. - Die Setzlinge werden zusammen mit dem Erdklumpen verpflanzt, in dem die Pflanze ursprünglich gewachsen ist.
- Die Sämlinge werden so weit in die Erde eingedrückt, bis das Wurzelsystem bedeckt ist oder bis zu den Keimblättern reicht.
- Die Tomatensorte Orange Blue ist mittelfrüh und wird 55–60 Tage nach der Aussaat umgepflanzt, wenn die Sämlinge eine Höhe von etwa 35–45 cm erreicht haben. Zu große Sämlinge lassen sich schwer umpflanzen und brechen leicht ab.
Pflegehinweise
Die richtige Pflege der Setzlinge ist ebenfalls wichtig. Daher ist es unerlässlich, ihnen zumindest eine minimale Pflege zukommen zu lassen, um eine reiche Ernte zu gewährleisten.
Es wird empfohlen, die Pflanzen mit warmem Wasser zu gießen, etwa einen halben Eimer pro Pflanze. Die Wassermenge hängt von der Wachstumsperiode und den Wetterbedingungen ab. Tomaten benötigen beispielsweise nur während der Fruchtbildung reichlich Wasser, während sie nach dem Umpflanzen weniger gegossen werden sollten, um sie vor Krankheiten zu schützen.
Während der Wachstumsperiode von Tomaten empfiehlt es sich, mindestens dreimal zu düngen. Sowohl organische als auch mineralische Düngemittel sind vorteilhaft. Sie beschleunigen nicht nur das Wachstum der Tomaten, sondern erhöhen auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.
Während der Strauch wächst und sich verzweigt, werden die Sämlinge pikiert. Dadurch werden überflüssige Stängel und Blätter entfernt und die Bildung größerer Früchte gefördert. Dieser Vorgang sollte regelmäßig, etwa alle zwei Wochen, durchgeführt werden.
Krankheiten und Schädlinge
Obwohl die Tomatensorte Orange Blue resistent gegen Krankheiten und Schädlinge ist, sind vorbeugende Maßnahmen unerlässlich. Dazu gehört das Besprühen der Pflanzen mit speziellen Präparaten. Alternativ kann man auch handelsübliche Holzasche verwenden. Diese wird mit Wasser verdünnt und zum Gießen der Pflanzen verwendet. Sie versorgt die Sämlinge nicht nur mit Mikronährstoffen, sondern bekämpft auch wirksam Pilzbefall.
Zu den häufigsten Schädlingen an Tomaten zählen Drahtwürmer, Nacktschnecken, Maulwurfsgrillen und verschiedene andere Insekten. Die Bekämpfung erfolgt durch Besprühen der Pflanze mit Insektiziden und durch sachgemäße Pflege.
Rezensionen
Galina, 47 Jahre alt:
„Ich habe lange davon geträumt, Orange Blue-Tomaten anzubauen. Letzten Sommer habe ich es endlich getan. Ich bin sehr zufrieden mit der Ernte; die Früchte schmecken einfach fantastisch. Sie eignen sich perfekt für jedes Gericht. Und was am wichtigsten ist: Die Pflanze verträgt Temperaturschwankungen gut und ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten.“
Angelina, 31 Jahre alt:
„Ich war von der Optik der Orange Blue-Tomaten fasziniert. Ihre ungewöhnliche und originelle Farbe macht sie perfekt für Salate und festliche Tischdekorationen. Anbau und Pflege sind traditionell; man muss sich lediglich an ihre Größe gewöhnen, ansonsten habe ich keine Nachteile festgestellt. Ich werde noch mehr davon anpflanzen.“
Maxim, 38 Jahre alt:
„Ich baue seit zwei Jahren Orange Blue-Tomaten an. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und werde damit nicht aufhören. Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach, dass sie sowohl drinnen als auch draußen angebaut werden können, ohne dass der Ertrag darunter leidet. Die Früchte schmecken frisch hervorragend, zum Kochen, für Salate und zum Einkochen.“

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