Orangefarbene Tomate: Sortenbeschreibung, Bewertungen, Fotos

Tomaten

Laut Rezensionen, Beschreibungen und Eigenschaften der Tomatensorte „Orange“ (Foto) zählt diese Pflanze zu den mittelfrühen Sorten und liefert einen ausgezeichneten Ertrag. Sie ist pflegeleicht und verträgt Temperaturschwankungen gut.

Anhand ihrer Eigenschaften und Beschreibungen sowie Fotos und Erfahrungsberichten von Gärtnern lässt sich feststellen, dass die Tomatensorte „Orange“ sehr verbreitet ist. Sie liefert hervorragende Erträge, schmeckt ausgezeichnet und bildet mittelgroße, formschöne Früchte. Dank ihrer Pflegeleichtigkeit kann sie sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland angebaut werden.

Merkmale und Beschreibung der Sorte

Die Tomatensorte „Orange“ ist eine mittelfrühe Hybride. Sie reift innerhalb von 100–110 Tagen nach der Pflanzung vollständig aus. Die Pflanzensträucher sind kompakt, mäßig ausladend und mittelgroß. Sie erreichen in der Regel eine Höhe von maximal 80 cm, sind daher pflegeleicht und benötigen nur wenig Stütze.

Während der Blütezeit entwickeln die Sträucher ihre typischen Blätter. Die ersten Blütenstände bilden sich zwischen dem 5. und 7. Blatt, danach folgen sie etwas höher, etwa alle 1-2 Blätter.

Tomatenblätter sind typisch für Tomaten: mittelgroß und sattgrün. Die Früchte zeichnen sich durch eine leuchtend orange Farbe, eine runde Form, ein mittleres Gewicht, eine mäßig feste Konsistenz und ein gutes Fruchtfleisch aus. Unreife Tomaten sind grün. Ihre Oberfläche ist glatt, und die mitteldicke Haut bietet guten Schutz vor mechanischer Belastung.

Die Orange-Tomate zeichnet sich durch ihren hervorragenden Geschmack aus, ist resistent gegen viele gefährliche Krankheiten und lässt sich leicht anbauen. Der Ertrag ist recht hoch. Bei richtiger Pflege und Pflanzung können Sie 6,5 kg der Tomate pro Quadratmeter ernten.

Interessant! Das Gewicht der Orange-Tomatensorte kann 90-150 Gramm erreichen.

Ertrag an orangefarbenen Tomaten

Die Tomatensorte Orange ist eine ertragreiche Sorte. Bei richtiger Pflege und Anbauweise kann sie bis zu 6,5 kg pro Quadratmeter Ertrag bringen.

Vor- und Nachteile der Orangensorte

Zu den wichtigsten Vorteilen der Tomatensorte Orange gehören:

  1. Hoher Ertrag.
  2. Reifezeitpunkt in der Mitte der Saison – die ersten Tomatenfrüchte können 60 bis 65 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge geerntet werden.
  3. Die Früchte des Gemüses haben eine natürliche Farbe, enthalten viele Vitamine und Beta-Carotin und schmecken süß.
  4. Resistenz gegen schwerwiegende und gefährliche Krankheiten.
  5. Die Tomatensorte Orange benötigt keine besondere Pflege und verträgt widrige Bedingungen gut.
  6. Die Fruchtknoten erscheinen in der Regel gleichzeitig, und die Pflanze selbst trägt über einen langen Zeitraum Früchte.
Laut Erfahrungsberichten von Gärtnern hat die Tomatensorte Orange keine Nachteile.

Wachstumsregeln

Orange-Tomaten anzubauen ist kinderleicht und eine reiche Ernte ist durchaus möglich. Sie müssen lediglich den richtigen Standort wählen, Erde und Saatgut vorbereiten, die Setzlinge rechtzeitig umpflanzen und sie gut pflegen. Mit diesen einfachen Tipps ist Ihnen eine reiche Tomatenernte garantiert.

Bodenvorbereitung

Der Boden für Tomaten sollte im Herbst vorbereitet werden. Dazu lockert man ihn sorgfältig auf und gibt die notwendigen Düngemittel hinzu. Im Frühjahr, kurz vor dem Auspflanzen der Setzlinge, lockert man den Boden erneut auf und düngt ihn nochmals, um das Wachstum und die Entwicklung der Tomatenpflanzen zu fördern.

Bei der Wahl eines Standorts für dieses Gemüse empfiehlt es sich, Flächen zu wählen, auf denen im Vorjahr Zwiebeln, Kohl oder Auberginen angebaut wurden. Vermeiden Sie den Anbau auf Flächen, auf denen bereits Tomaten, Nachtschattengewächse oder Mais gewachsen sind.

Der Standort für Orange-Tomaten sollte ausreichend Sonnenlicht erhalten, kleine Öffnungen zum Schutz der Pflanzen vor Wind aufweisen und tiefliegende Bereiche vermeiden, da sich dort Feuchtigkeit ansammelt, was zu Schwarzbeinigkeit, Fäulnis und anderen Krankheiten führen kann.

Zum Anpflanzen von Orange-Tomatensamen können Sie fertige Erdmischung kaufen oder diese selbst herstellen. Dazu mischen Sie Torf, Holzasche, Sägemehl und Rasensoden miteinander.

Das vorbereitete Substrat wird in spezielle Boxen oder Plastikbehälter gefüllt und die Samen werden ausgesät.

Bitte beachten Sie! Für den Anbau von Orange-Tomaten sollte der Boden einen niedrigen Säuregehalt oder einen neutralen pH-Wert aufweisen.

Saatgutaufbereitung

Um Zeit zu sparen, prüfen Sie die Samen vor der Aussaat. Legen Sie sie dazu in ein Glas Wasser. Entfernen Sie alle Samen, die an die Oberfläche steigen, und verwenden Sie die, die am Boden zurückbleiben, zum Aussäen.

Nach der Überprüfung können Sie einen Wachstumsstimulator verwenden. Dieser beschleunigt die Entwicklung und Keimung der Sämlinge.

Wichtig! Zur Desinfektion der Samen sollten diese einige Zeit in einer Kaliumpermanganatlösung eingeweicht werden.

Tomatensamen aussäen

Tomatensamen werden in vorbereitete Gefäße mit Anzuchterde ausgesät. Die Erde wird angefeuchtet, dann werden kleine Furchen hineingezogen und die Samen verteilt. Anschließend werden sie mit Erde bedeckt.

Die Aussaat von Orange-Tomaten erfolgt Ende März oder Anfang April, 50-60 Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland oder ins Gewächshaus.

Während die Tomaten wachsen, gießen Sie sie nach Bedarf, jäten Sie Unkraut und bereiten Sie die Pflanzen vor.

Bitte beachten Sie! Bei der Aussaat empfiehlt es sich, Gefäße mit Löchern zu wählen oder diese selbst herzustellen, um eine normale Luftzirkulation zu gewährleisten.

Setzlinge in die Erde pflanzen

Sobald die Sämlinge ausreichend gewachsen und ausgereift sind, werden sie in ein Gewächshaus oder ins Freiland gepflanzt. Dies geschieht üblicherweise Anfang Juni, wenn es warm ist und kein Nachtfrost mehr auftritt.

Das Umpflanzen erfolgt ebenfalls bei warmem, klarem Wetter. Zuerst wird der Boden vorbereitet, umgegraben und gedüngt. Anschließend werden flache Löcher rund um das gesamte Beet ausgehoben. Beim Ausheben der Löcher ist auf den richtigen Abstand zu achten: 30 cm zwischen den Löchern und mindestens 50 cm zwischen den Reihen, damit die Pflanzen gut wachsen können und die Pflege einfach ist.

Anschließend kann man etwas Holzasche in die Pflanzlöcher streuen, um den Boden zu desinfizieren und Pilzkrankheiten vorzubeugen. Die Setzlinge werden so weit in die Erde gesetzt, bis das Wurzelsystem bedeckt ist, dann mit Erde bedeckt und leicht angedrückt.

Nach dem Einpflanzen werden die Pflanzen gründlich gewässert und während ihres Wachstums sachgemäß gepflegt.

Interessant! Um den Busch kräftiger zu machen, können Sie beim Anpflanzen 2-3 Setzlinge auf einmal verwenden.

Pflegehinweise

Sorgfältige Pflege ist unerlässlich. Sie beginnt mit der Aussaat und endet mit der Ernte. Um gute Tomaten zu ernten, ist etwas Aufwand nötig. Dazu gehören regelmäßiges Gießen, Unkrautjäten, Auflockern des Bodens, regelmäßiges Düngen sowie die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen.

Orangefarbene Tomaten sollten gegossen werden, sobald die Erde trocken ist. Auch die Wetterbedingungen spielen eine Rolle. Bei häufigem und starkem Regen müssen die Setzlinge nicht gegossen werden, bei Trockenheit hingegen kann bis zu zweimal täglich gegossen werden.

Nach dem Umpflanzen von Tomaten sollten diese einige Tage lang nicht gegossen werden. Dies beugt Krankheiten wie Schwarzbeinigkeit, Fäulnis und anderen Krankheiten vor. Anschließend kann wie gewohnt gegossen werden. Während der Blüte und des Fruchtansatzes ist eine reichlichere Bewässerung notwendig.

Jäten und lockern Sie den Boden nach Bedarf, in der Regel alle 1,5 bis 2 Wochen.

Tomatenpflanzen werden während ihres Wachstumszyklus etwa dreimal gedüngt. Die erste Düngung erfolgt 14 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge, die zweite während der Blüte und die letzte, sobald sich Früchte bilden. Als Dünger können mineralische oder organische Verbindungen verwendet werden.

Bei der Anwendung ist es wichtig, die Anweisungen zu befolgen und Düngemittel nur bei klarem, warmem Wetter auszubringen.

Während des Wachstums und der Entwicklung von Orange-Tomaten sollten die Sträucher beschnitten und angebunden werden. Dazu lässt man die kräftigsten und am besten entwickelten Triebe stehen und entfernt alle Triebe ohne Früchte sowie überschüssige Blätter. Dies ist wichtig für ein gesundes Tomatenwachstum. Werden die Sträucher nicht rechtzeitig beschnitten, werden alle Nährstoffe und die gesamte Energie der Pflanze für das Blattwachstum verschwendet.

Krankheiten und Schädlinge

Obwohl die Tomatensorte „Orange“ sehr widerstandsfähig und gegen einige häufige Krankheiten immun ist, kann sie dennoch anfällig sein. Infektionen treten besonders häufig auf, wenn die Pflanze schlecht gepflegt wird und vorbeugende Maßnahmen nicht ergriffen werden.

Schwarzbeinigkeit, verschiedene Fäulnisformen, Fleckenbildung, Mosaikflecken und andere Krankheiten treten bei dieser Tomatensorte häufig auf. All diese Krankheiten beeinträchtigen die Gesundheit der Pflanze, führen zur Zerstörung von Blättern und Früchten und können unbehandelt zum Absterben der Pflanze führen.

Zu den häufigsten Schädlingen der Orangentomate zählen Maulwurfsgrillen, Drahtwürmer, Blattläuse und Weiße Fliegen.

Rezensionen

Wassili, 51 Jahre alt:

„Ich baue sehr gerne Orange-Tomaten an. Sie wachsen immer gut und liefern eine hervorragende Ernte. Besonders gefällt mir, dass die Pflanzen pflegeleicht sind, Temperaturschwankungen gut vertragen und eine gute Krankheitsresistenz aufweisen.“

Marina, 36 Jahre alt:

„Die Orange-Tomate ist eine wunderbare, mittelfrühe Sorte. Ich baue sie seit zwei Jahren an und habe immer noch einen guten Ertrag. Ich liebe ihren Geschmack und die kräftige orange Farbe. Die Früchte erreichen eine mittlere Größe und eignen sich daher ideal für viele Gerichte, Salate, Winterkonserven und schmecken auch frisch hervorragend.“

Margarita, 43 Jahre alt:

„Ich glaube, die Orange-Tomate ist die beste Gemüsesorte. Ich habe auf meiner Datscha viele verschiedene Sorten angebaut, kleine und große, aber ich habe noch nie eine so reiche Ernte und einen so hervorragenden Geschmack erlebt. Ich baue Tomaten sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland an, und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie pflegeleicht sind und widrigen Bedingungen gut standhalten.“

Kommentare zum Artikel: 1
  1. Julia

    Die Sorte Orange hat mir nicht wirklich gefallen. Sie war die einzige, von der ich wegen Schwarzfäule die Hälfte wegwerfen musste. Und sie schmeckte eher sauer als süß. Ich werde sie nicht wieder anpflanzen.

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